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Gastkolumne

Tagungen sind ein Kerngeschäft

Von Torsten Neumaier

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/30 vom 17. Juli 2010

Die Betreuung übernimmt der Azubi, wir sind heute knapp.“ Warum auch nicht, es gilt ja nur fünf Kaffeekannen und zwei Kuchentabletts hinzustellen. Den Rest machen die Tagungsteilnehmer selbst. Und wenn sie wieder überziehen, dann ist der Kaffee eben bitter. Vereinbart war schließlich 16 Uhr. Diese Denke ist noch immer Realität. Leider.

Tagungen sind ein Kerngeschäft. Leicht zu kalkulieren und fest eingeplant. Aber es muss auch attraktiv beworben und perfekt inszeniert werden. Dazu müssen Sie aber vieles aufbrechen. Sie brauchen Mut, InnovationBezeichnung für die Suche nach Neuentwicklungen, Verbesserungen und Veränderungen der Unternehmensleistungen.
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, ansprechende Preisvarianten und müssen vor allem außergewöhnlich werden. Schluss mit dem pessimistischen Blick auf die großen Onlineanbieter. Nutzen Sie deren Möglichkeiten und präsentieren Sie sich dort in Wort und Bild von Ihrer besten Seite.

Peppen Sie Verträge und Bestätigungen auf. Bieten Sie dem Trainer kompetentes PersonalIn der Hotellerie und Gastronomie haben diese durch den Kontakt zu den Gästen einen wesentlichen Einfluss auf die vom Gast wahrgenommene Dienstleistungsqualität.
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an, das einen professionellen Smalltalk beherrscht. Beantworten Sie Anfragen am gleichen Tag. Bewerben Sie die Angebote im Social Web und halten Sie dort regen Austausch mit Teilnehmern über deren Wünsche und Zufriedenheit. Entwerfen Sie kreative Pausensnacks. Lassen Sie Entertainment spüren. Unterhalten Sie die Teilnehmer in den Pausen. Suchen Sie nach neuen Zielgruppen. Lohas haben viel Potenzial, aber zuwenig Angebote. Green Meetings sind gefragt. Machen Sie alles was nötig ist, aber auch nicht mehr. Glänzen Sie mit Highlights. Aber senken Sie niemals die Preise. Investieren Sie lieber in moderne Geräte, in einen aktiven regionalen Verkauf und vor allem in das Personal. Fachpersonal ist wichtiger als ein Beamer. Loyale Mitarbeiter werden Kunden halten. In Bildung zu investieren ist günstiger als später ein Vielfaches in Neusuche und Anlernung zu stecken. Aufgewacht: Gutes Fachpersonal wird langsam knapp!

Und jetzt schicken Sie den Azubi mit den Kaffeekannen nochmal los. Aber er soll zuschauen, was gutes Personal kann. Und davon soll er lernen. Damit Sie morgen davon profitieren.

Der Autor ist Inhaber der HGT-Hotelconsulting, Berlin Nutzen Sie auch die Kommentarfunktion auf

www.ahgz.de

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