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Geschäftsführerin Anette Bauer. Foto: Filzek-Schwab

Trend & Szene

Urlaubsfeeling am Tresen

Die „Reisebar“ ist ein Reisebüro mit Café

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/10 vom 12. März 2005

MÜNCHEN Reisebüro und Restaurant müssen nicht immer getrennt sein. In der „Reisebar“ im szenigen Glockenbachviertel können die Gäste frei nach dem Motto „Reisen und Speisen“ gemütlich einen Espresso schlürfen oder eine Kleinigkeit essen. „Wir wollten weg von der klassischen Büroatmosphäre, wo die Kunden erst die Reisebüro-Kataloge wälzen und warten müssen, bis sie dran sind“, so Geschäftsführerin Anette Bauer. Eine Café-Bar erschien ihr als der richtige Rahmen, um in entspannter Atmosphäre ihre Kunden beraten zu können. „Da kann der Gast erst speisen und in aller Ruhe in den Katalogen schmökern, ich berate auch gerne am Tisch“, so die gelernte Touristikerin. Ein Gespräch über den Urlaubswunsch kann auch bei einer Tasse Capuccino an der Bar geführt werden. „Aber die Gäste können auch einfach nur zum Café und Tramezzini vorbeischauen, sagt die Geschäftsführerin. „Wir lassen uns für unsere Kunden etwas einfallen“, so Bauer. Damit ist nicht nur das Reisebüro gemeint, sondern auch Frühstück wie etwa „Roma“, Tramezzini, frisches Obst und Cappuccino oder „Paris“, ein Croissant mit Butter und hausgemachter Marmelade, frisch gepresster Orangensaft und Café au lait vermitteln schon einen Hauch von Urlaub. Außerdem stehen kleine Mittagsgerichte wie Brokkoli-Creme-Suppe oder Feldsalat mit gebratenen Pilzen oder Kartoffelsuppe mit Speck oder Gorgonzola, Pasta alla Puttanesca oder verschiedene Tramezzini auf der Karte. Zudem gibt es täglich frisch gebackene Kuchen, Nussschnecken, Mini-Croissants oder Pain au chocolat. „Für die Kuchen kommt ein Konditormeister vorbei.“ Die kleine stilvoll eingerichtete Espressobar mit Holzfußboden und Bartresen wurde von einem befreundeten Architekten designt. Die hellen Holz-Barhocker sowie die Tische und Stühle wurden extra angefertigt. Die Reisebar hat acht Sitzplätze sowie sechs an der Bar, im Sommer gibt es noch drei Tische auf dem Bürgersteig. Im Lokal arbeiten zwei Mini-Jobber sowie eine Vollzeitkraft.


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