Regional & Lokal
Vorsprung durch besseren Service
Verfassungsgericht hat beraten / Rauch-Urteil wird im Juli erwartet / Massive Umsatzverluste bei Einraumgastronomen
MARBURG. Betriebe mit einem erstklassigen Service haben die Nase vorn. Hessen schließt sich zum 1. Juli der bundesweiten Kampagne Service-Qualität Deutschland an. Damit wird der Service vorzeigbar – die ZertifizierungVerfahren zur Einhaltung bestimmter Standards für Produkte oder Dienstleistungen.
weiter mit Mausklick... kann ein weiterer Marketingvorteil sein (siehe Kasten).
Der Geschäftsführer des Hessischen Tourismusverbandes e.V. hat hohe Ziele: „Bis zum Ende des Jahres sollten mindestens 50 Betriebe die erste Stufe der Kampagne umgesetzt haben. In den Folgejahren wollen wir im Schnitt 120 Betriebe in einem vernünftigen Verhältnis zwischen Nord-, Mittel- und Südhessen gewinnen“, sagt Hartmut Reiße.
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Überzeugungsarbeit leisten
Damit ist die Marschrichtung für die Koordinierungsstelle in Marburg klar. Überzeugungsarbeit bei gewünschten Teilnehmern hat Priorität. Anschließend gilt es Seminare zu organisieren, Schulungsmaterialien zu produzieren und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Reiße hofft auf eine befruchtende Zusammenarbeit mit dem DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick..., den Kammern, regionalen Tourismusunternehmen und Kulturämtern. Er will nicht nur die Hotellerie und Gastronomie im Boot haben, sondern sieht auch Taxifahrer, Museen oder Tourismusinformationsstellen als wichtige Ansprechpartner. Dabei werden derzeit noch die Fördertöpfe durchforstet, der Zuwendungsantrag ist gestellt. „Unser Wirtschaftsminister Alois Rhiel ist überzeugt von der Kampagne. So wie es derzeit aussieht, wird der europäische Fond für regionale Entwicklung (EFRE) die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
weiter mit Mausklick... bis zu 80 Prozent decken“, sagt Reiße. Von den bereits teilnehmenden Bundesländern – alle außer Hessen, NRW sowie die Stadtstaaten Berlin und Hamburg – hat der Verbandsgeschäftsführer zu erwartende KennzahlenDie fortlaufende numerische Erfassung der wichtigsten betriebsinternen Abläufe.
weiter mit Mausklick... vorliegen. Somit sind für das Jahr 2008 noch rund 51.000 Euro zu finanzieren. In den Folgejahren laufen etwa 72.000 Euro auf für die Koordinierungsstelle und die Personalkostenderen Arbeitskraft in einem Unternehmen entstandene Aufwendungen.
weiter mit Mausklick..., das Marketing für die Betriebe sowie innerhalb der Kooperation unter den Bundesländern, für Lizenzgebühren an den Deutschen TourismusverbandInteressenszusammenschluss von Unternehmen und Körperschaften der Tourismusbranche -meist als internationaler/nationaler Dach- oder Fachverband.
weiter mit Mausklick... sowie die Pflege der Internetseite. Neben der Förderung des Landes Hessens sind weitere Einnahmen aus den Seminaren in den teilnehmenden Betrieben zu erwarten.
Diese können mit ihrer Teilnahme vor allem einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten. Die zur Seite gestellten vier Dozenten für Hessen werden für die Qualität beauftragte Mitarbeiter in den Betrieben schulen, die hauseigene Prozesse und Unternehmensabläufe aus Sicht der Kunden permanent hinterfragen und analysieren sollen. Im zweiten und dritten Schritt wird das jeweilige Unternehmen stärker von außen betrachtet und muss sich einer objektiven Qualitätsmessung unterziehen. Höchste Stufe der Kampagne kann die Zertifizierung nach einem anerkannten Qualitätsmanagementsystem nach ISO 90001:2000, EFQM oder KTQ sein.

