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Permanente Kundenbindung: Für die Mitarbeiter der Touristinformation in Kassel schon heute eine Selbstverständlichkeit. Von links: Karin Hack, Sabine Wölm, Yvonne Becker, Natascha Callebaut und Hubert Henselmann

© Silke Liebig-Braunholz

Regional & Lokal

Vorsprung durch besseren Service

Verfassungsgericht hat beraten / Rauch-Urteil wird im Juli erwartet / Massive Umsatzverluste bei Einraumgastronomen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/24 vom 14. Juni 2008
 Holger Zwink

MARBURG. Betriebe mit einem erstklassigen Service haben die Nase vorn. Hessen schließt sich zum 1. Juli der bundesweiten Kampagne Service-Qualität Deutschland an. Damit wird der Service vorzeigbar – die ZertifizierungVerfahren zur Einhaltung bestimmter Standards für Produkte oder Dienstleistungen.
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kann ein weiterer Marketingvorteil sein (siehe Kasten).

Der GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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des Hessischen Tourismusverbandes e.V. hat hohe Ziele: „Bis zum Ende des Jahres sollten mindestens 50 Betriebe die erste Stufe der Kampagne umgesetzt haben. In den Folgejahren wollen wir im Schnitt 120 Betriebe in einem vernünftigen Verhältnis zwischen Nord-, Mittel- und Südhessen gewinnen“, sagt Hartmut Reiße.

Überzeugungsarbeit leisten

Damit ist die Marschrichtung für die Koordinierungsstelle in Marburg klar. Überzeugungsarbeit bei gewünschten Teilnehmern hat Priorität. Anschließend gilt es Seminare zu organisieren, Schulungsmaterialien zu produzieren und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit)Maßnahmen zur Pflege der Beziehung von Unternehmen zu ihrem öffentlichen Umfeld mit dem Ziel, bei den nach Interessen gegliederten Anspruchsgruppen Stakeholder) Verständnis und Vertrauen zu gewinnen bzw.
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zu betreiben. Reiße hofft auf eine befruchtende Zusammenarbeit mit dem DEHOGA
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, den Kammern, regionalen Tourismusunternehmen und Kulturämtern. Er will nicht nur die Hotellerie und Gastronomie im Boot haben, sondern sieht auch Taxifahrer, Museen oder Tourismusinformationsstellen als wichtige Ansprechpartner. Dabei werden derzeit noch die Fördertöpfe durchforstet, der Zuwendungsantrag ist gestellt. „Unser Wirtschaftsminister Alois Rhiel ist überzeugt von der Kampagne. So wie es derzeit aussieht, wird der europäische Fond für regionale Entwicklung (EFRE) die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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bis zu 80 Prozent decken“, sagt Reiße. Von den bereits teilnehmenden Bundesländern – alle außer Hessen, NRW sowie die Stadtstaaten Berlin und Hamburg – hat der Verbandsgeschäftsführer zu erwartende KennzahlenDie fortlaufende numerische Erfassung der wichtigsten betriebsinternen Abläufe.
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vorliegen. Somit sind für das Jahr 2008 noch rund 51.000 Euro zu finanzieren. In den Folgejahren laufen etwa 72.000 Euro auf für die Koordinierungsstelle und die Personalkostenderen Arbeitskraft in einem Unternehmen entstandene Aufwendungen.
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, das Marketing für die Betriebe sowie innerhalb der Kooperation unter den Bundesländern, für Lizenzgebühren an den Deutschen TourismusverbandInteressenszusammenschluss von Unternehmen und Körperschaften der Tourismusbranche -meist als internationaler/nationaler Dach- oder Fachverband.
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sowie die Pflege der Internetseite. Neben der Förderung des Landes Hessens sind weitere Einnahmen aus den Seminaren in den teilnehmenden Betrieben zu erwarten.

Diese können mit ihrer Teilnahme vor allem einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten. Die zur Seite gestellten vier Dozenten für Hessen werden für die Qualität beauftragte Mitarbeiter in den Betrieben schulen, die hauseigene Prozesse und Unternehmensabläufe aus Sicht der Kunden permanent hinterfragen und analysieren sollen. Im zweiten und dritten Schritt wird das jeweilige Unternehmen stärker von außen betrachtet und muss sich einer objektiven Qualitätsmessung unterziehen. Höchste Stufe der Kampagne kann die Zertifizierung nach einem anerkannten Qualitätsmanagementsystem nach ISO 90001:2000, EFQM oder KTQ sein. Silke Liebig-Braunholz


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