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Editorial

Was im Trend liegt

Von Hendrik Markgraf, Chefredakteur

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/11 vom 15. März 2008

Selbst Altbundespräsident Richard von Weizsäcker hat sich des Branchen-Jargons bemächtigt. Kultur sei „WellnessEigenständiges Wort, das in der englischen Sprache seit mindestens 350 Jahren existiert und sich nicht - wie immer wieder behauptet - aus den Begriffen "wellbeing"und "fitness"zusammensetzt.
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für die Seele“, so der Politiker beim ITB-Abend des Industry Travel Club in Berlin. Und Reisen, meinte von Weizsäcker fast schon altmodisch, bilde: Wer reise, erfahre etwas über ganz unterschiedliche Kulturen. Das verbinde und befördere das friedliche Zusammenleben. Ermöglicht durch die Reiseindustrie, die diesen Austausch zum Ziel hat. Und sich trotz konjunktureller Dellen im Aufschwung befindet.

Reisen bildet: Wie sonst erklärt sich, dass immer mehr Menschen Städte- und Kulturreisen buchen? Wer als Hotelier und Gastronom auf den Hunger nach mehr Wissen und Erlebnissen (inklusive Shopping) durch Zusatzangebote eingeht, gewinnt: der Hotelier als Dienstleister, der mehr als Schlafen, Essen und Trinken offeriert.

Außerdem im Trend: Abenteuerreisen, die jetzt sogar große Veranstalter im Programm führen. Ebenso Gesundheitsreisen, etwa für gestresste Manager, die wieder auftanken wollen.

Die Zahl der Einzelreisenden, die das Besondere suchen, steigt. Eine Chance für all jene Hoteliers, die das Individuelle pflegen. Sei es im Service, sei es bei Food & Beverage. Was dort angesagt ist, darüber informierte jüngst die Internorga in Hamburg. Kaffee, so einer der Trends, boomt, Kakao kommt stärker, Coffeebars formen die Genusskultur heranwachsender Generationen. Heimische Küche ist Trumpf, Frische ebenso. Convenience setzt auf Qualität, kommt wie selbst gemacht daher. Mehr über Internorga und ITB auf den Seiten 3,6,7,9.


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