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Gastgeber im Fokus: Software sollte maßgeschneidert sein

Hamburg Messe

Wirte kaufen wieder ein

85. Internorga mit guter Bilanz / Aussteller punkten mit Innovationen und Nachhaltigkeit

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/13 vom 26. März 2011
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HAMBURG. Nach Jahren der Krise registrierten Veranstalter und Aussteller der Internorga deutlich mehr Investitionsbereitschaft im Gastgewerbe. Projektleiterin Claudia Johannsen zieht daher eine positive BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
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. Dabei war Nachhaltigkeit das große Thema des diesjährigen Hamburger Branchentreffs. Der neue Internorga Zukunftspreis wurde verliehen für energieeffiziente Küchentechnik, ökologisch-ökonomisch und sozial orientiertes Management sowie für ein Minikraftwerk.

Ein weiterer Trend, der sich durch alle Produktgruppen und Dienstleistungen zieht: Individualisierung. Gastronomen und Hoteliers wollen immer öfter ein auf ihren Betrieb zugeschnittenes Angebot. Und die Anbieter reagieren entsprechend darauf.

Roboter faltet Servietten

Großes Interesse zeigten die Besucher der MesseIm wirtschaftlichen Sinne eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Veranstaltung auf einem bestimmten Gelände, die es Produzenten oder Verkäufern einer Ware bzw.
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auch an der weltweit ersten Servietten-Faltmaschine der schwäbischen FirmaBezeichnung für den Namen eines Kaufmanns, unter dem dieser im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.
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Rofobox. Zwar gibt es zurzeit erst einen Prototypen, der bisher sieben verschiedenen Formen falten kann. Doch nach einem Praxistest im Berliner Großhotel Estrel planen die Hersteller die Markteinführung für den Sommer dieses Jahres. Der Faltroboter soll sich allerdings nur für Häuser rechnen, deren PersonalIn der Hotellerie und Gastronomie haben diese durch den Kontakt zu den Gästen einen wesentlichen Einfluss auf die vom Gast wahrgenommene Dienstleistungsqualität.
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mindestens 300.000 Servietten im Jahr zu brechen hat.

Das Internorga-Rahmenprogramm war erneut ein Highlight der Messe. Zum Foodservice-Forum einen Tag vor Beginn der Internorga kamen rund 1700 Teilnehmer aus zwölf Ländern (Seite 3). Nachhaltigkeit war auch das Thema des GV-Kongresses mit mehr als 200 Teilnehmern. Neu war das erstmals veranstaltete Schulcatering-Forum, das dem wachsenden Markt der Schulverpflegung RechnungJede Urkunde, mit der ein Unternehmer oder in seinem Auftrag ein Dritter eine Lieferung oder sonstige Leistung gegenüber einem Leistungsempfänger abrechnet, gleichgültig, wie diese Urkunde im Geschäftsverkehr bezeichnet wird .
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trug und mit 350 Teilnehmern gut besucht war.

Kraftwerk im Keller

Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit stand dann auch der Internorga Zukunftspreis, der zum ersten Mal verliehen wurde. Als Gewinner in der Kategorie Angebot wurde das Schweizer Unternehmen Elro Großküchen ausgezeichnet. Überzeugt hat die Jury die neue Apparateserie „2003“ durch die Energieeffizienz ihrer thermischen Koch- und Bratgeräte, ihren niedrigen Wasserbedarf sowie das integrierte Power-Management-System.

Der PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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in der Kategorie Anwendung ging an die Kliniken Heiligenfeld in Bad Kissingen. Ausschlaggebend war hier die vorbildliche Integration der sozialen, ökologischen und ökonomischen Dimension von Nachhaltigkeit im unternehmerischen Handeln. Den Internorga Zukunftspreis Spezial gewann der Energieversorger Lichtblick für sein Schwarmstrom-Konzept. Das Hamburger Unternehmen biete mit seinen Minikraftwerken, die in jedem Haushalt und damit auch in Kleinbetrieben installiert werden können, eine zukunftsweisende und hocheffiziente Strom-, Heizenergie- und Warmwasserversorgung an, so die Begründung der Jury.

Die 85. Internorga auf dem Hamburger Messegelände präsentierte sich so groß und innovativ wie nie. Mehr als 100.000 Fachbesucher drängten sich in den Hallen und an den Ständen. Eine Befragung der AHGZ bei einzelnen Ausstellern bestätigt das Bild. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe. Wir hatten zahlreiche hochwertige Gespräche“, sagt Nina Bierbrauer, Marketing-Assistentin des Küchenausstatters Palux. Das Interesse sei aus allen gastronomischen Kategorien gekommen. Vom Restaurant über CatererUnternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Institutionen oder Personen mit Speisen und Getränken an Orten zu versorgen, an denen normalerweise keine gastronomische Leistung möglich oder üblich ist .
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bis zum Gemeinschaftsverpfleger.

Interessierte Besucher

Zufrieden mit dem Messeverlauf ist auch Eric Martín-Vásquez, Director Marketing bei Melitta System Services: „Wir hatten viele qualifizierte Besuche und gute Geschäftsabschlüsse. Gegenüber dem Vorjahr ist eine deutliche Steigerung erkennbar.“ Nachgefragt worden seien vor allem vollautomatische Kaffeemaschinen. Außer den immer neuen Kaffeespezialitäten sei auch Filterkaffee wieder stärker gefragt.

Großes Interesse der Besucher registrierte auch Christian Jansen, Managing Direktor Deutschland bei Micros FidelioProperty Management System der Firma Micros.
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: „Die Nachfrage ist da, die Kunden kaufen.“ Im Trend: Cloud Computing, Softwaredienstleistungen aus dem Internet. Mathias Thurm

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