Mindestlohn

Besuch im Landhotel Kallbach: Arbeitsministerin Andrea Nahles (links) mit Hotelinhaberin Manuela Baier

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Branchenpolitik

Andrea Nahles besucht Landhotel Kallbach

5. Januar 2016

SIMONSKALL/EIFEL. Zum einjährigen Bestehen des Mindestlohns hat Bundesarbeitsministerin ein Hotel in ihrer Heimat Eifel besucht, dass sich besonders für den einsetzt: Das in Simonskall. Inhaberin bezahlte nach eigenen Angaben auch schon vor Einführung der 8,50-Euro-Grenze mehr an ihre Mitarbeiter. Dabei gehe es „um Respekt und Würde“, so die Hotelchefin.

Das inhabergeführte Hotel hat 50 Zimmer und ist unter der Woche ein gut besuchtes Tagungshotel. Am Wochenende und in der Ferienzeit begrüßt das Haus Freizeitgäste, auch viele aus den Nachbarländern Belgien und den Niederlanden. „Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten tagsüber und auch in der Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen und geben dabei immer 100 Prozent – dies soll auch so bezahlt werden“, so Hotelchefin Baier. Sie sieht den Mindestlohn daher auch aus einem anderen Blickwinkel: „Zusammen mit anderen Leistungen fördert diese besondere Wertschätzung auch die Verbundenheit mit unserem Haus. Die FluktuationWiederkehrende Veränderung von Gegebenheiten und Zuständen.
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im Personalstamm ist sehr gering.“

Die Visite der Arbeitsministerin in der Eifel war für Manuela Baier eine große Ehre: „Der Besuch von Frau Nahles in Simonskall ehrt mich sehr. Auch für die Region war dies ein wichtiges Signal, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.“ red/rk


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