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Im Fokus: Wegen des großen Bedarf an Flüchtlingsunterkünften richten Kommunen ihren Blick auf die Hotels

© Sergej Radvodovskij/Colourbox.de

Flüchtlingsunterbringung

Berliner Senat verhandelt mit GCH Hotels

3. Februar 2016

BERLIN. Der Berliner Senat plant offenbar, in großem Stil in Hotels unterzubringen. Dazu führt er derzeit Verhandlungen mit der , die früher unter dem Namen Grand City firmierte. Das berichten mehrere Tageszeitungen. Bei den Verhandlungen gehe es allerdings nicht, wie in den vergangenen Tagen berichtet, um 22 Berliner Hotels, sondern lediglich um zwei. GCH habe sich dazu entschieden, nur das Hotel Bärlin & PensionBeherbergungsbetrieb, der sich durch ein eingeschränktes Dienstleistungsangebot von einem Hotel unterscheidet.
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und das Hotel am Tegeler See in die Verhandlungen einzubeziehen, wie eine Sprecherin der Gruppe auf Anfrage der AHGZ mitteilt.

Die beiden Hotels haben 38 und 55 Zimmer. Für GCH würde der Deal über Jahre hinweg eine sehr hohe Auslastung, nahezu Vollbelegung bedeuten. Einen genauen Mietpreis nennt die Gruppe auf AHGZ-Anfrage nicht. "Der potentielle Mietpreis pro Person und Tag entspricht dem üblichen Rahmen, der normalerweise von der Stadt Berlin für vergleichbare Objekte und Dienstleistungen gezahlt wird, um die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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für die Gebäude, für etwaige Umbaumaßnahmen und für den Betrieb zu decken", so GCH.

In verschiedenen Tageszeitungen ist von 50 Euro pro Person und Nacht die Rede. Das wären pro Jahr 18.000 pro Flüchtling. Für den Berliner Senat ist das aber offenbar zu viel. Laut Tagesspiegel strebt dieser nämlich an, für einen Wohnplatz nicht mehr als 10 Euro pro Nacht zu zahlen.

Der Ergebnis der Verhandlungen - auch ob es überhaupt zu einem Vertragsabschluss kommt - ist noch offen. Fest steht jedoch, dass das Land Berlin weitere Flüchtlingsunterkünfte benötigt. Laut GCH sind daher auch andere Immobilieneigentümer und Hotelbetreiber angesprochen worden. rk


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