Bettensteuer
Bingen diskutiert jetzt über einen Tourismusfonds
von Raphaela Kwidzinski
BINGEN. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Binger Bettensteuer für unwirksam und teilweise verfassungswidrig erklärt. Die Stadt muss die bisher kassierten 130.000 Euro an die Betriebe zurückzahlen und wünscht sich nun eine andere Form der Beteiligung seitens der Hotels. „Ich denke, es ist unbestritten, dass die Stadt in vielen Bereichen erhebliche Leistungen aufwendet – speziell am Kulturufer“, sagte der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser gegenüber der Allgemeinen Zeitung.
Feser wünscht sich einen Fonds, an dem sich die Stadt Bingen und die Tourismuswirtschaft gleichermaßen beteiligen. Vorbild ist der Tourismusfond in Nürnberg. Wie das im Einzelnen in Bingen umgesetzt werden könnte, ist noch unklar. Mitte August soll ein Gespräch mit dem örtlichen DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick...-Vorsitzenden Michael Madden, dem Vorsitzenden der Bingen Unternehmen Zukunft Karl-Heinz Blome und dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Helmut Renner stattfinden. DEHOGA-Vorsitzender Madden findet es gut, dass nun alle Beteiligten an einen Tisch geholt werden. Er will bei einer Abgabe Mitsprechrecht haben. Rückblickend auf den Streit um die Bettensteuer in den vergangenne Monaten sagt er: "Wir hätten schon viel früher miteinander sprechen sollen."


