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Michael Frenzel:

© Tui AG

ITB News

BTW-Päsident rechnet mit weiteren Reiserekorden

8. März 2016

BERLIN. Jeder Deutsche war im Jahr 2015 im Schnitt fast 21 Tage gereist. Insgesamt zählten die Deutschen 1,67 Mrd. private Reisetage und damit 1,8 Prozent mehr als 2014. Das teilt der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) anlässlich der Touristikmesse mit, die morgen startet. BTW-Präsident Frenzel zog im Rahmen der ITB-Pressekonferenz ein äußerst positives Fazit: „2015 war erneut ein Jahr der Reiserekorde!“

Weltweit waren im vergangenen Jahr 1,184 Mrd Menschen über die Grenzen hinweg auf Reisen. Das waren noch einmal 4,4 Prozent mehr als beim letzten Bestwert 2014. Von diese Reisefreude profitiert Deutschland nachhaltig: Mit 436 Mio. Übernachtungen in- und ausländischer Gäste gab es 2015 erneut einen deutschen Rekord. Deutschland bleibt gerade für Gäste aus dem Ausland ein Trendziel, das zeige das überdurchschnittliche Übernachtungsplus in dieser Gruppe deutlich, so der .

Allerdings steht die Reisebranche hierzulande auch vor Herausforderungen. So richtete im Vorfeld der ITB zwei Forderungen an die Politik, die elementar seien, damit Tourismus auch in schwierigeren Zeiten zu einer stabilen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland beitragen könne. Zum einen forderte er Wettbewerbsgleichheit für die Tourismusbranche ein, die derzeit unter anderem durch nationale Sonderbelastungen im Luftverkehr aber auch das weitgehend unreglementierte Aktionsfeld der so genannten verhindert werde. „Aus einer zunächst möglicherweise philantropischen Idee des Teilens ist mittlerweile knallhartes Business geworden. Die Sharing Economy muss deshalb auch vergleichbaren Rahmenbedingungen in Sachen Verbraucherschutz & Co. unterliegen, wie es klassische Unternehmen tun.“

Die zweite politische Forderung bezieht sich auf das Thema . Hier forderte Frenzel die Politik auf, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Integration durch Beschäftigung und Ausbildung die Praxis umgesetzt werden könne. „Unsere Branche bietet Chancen für fast alle Qualifikationslevel. Doch sie lassen sich nur nutzen, wenn die Politik für die nötige Ausgangssituation sorgt: Sprachkenntnisse, Planungssicherheit und vereinfachte Arbeitsgenehmigungen sind unerlässlich.“ red/rk


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