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Mindestlohn

Mindestlohn: Damit das Geld zum Leben reicht Foto: Jürgen Treiber/Pixelio

Mindestlohn

CDU rückt ab vom flächendeckenden Mindestlohn

14. November 2011
von  

BERLIN. Pünktlich zum CDU-Parteitag hat sich die Christlich Soziale Union (CDU) von einem flächendeckenden , der sich an den Lohnuntergrenzen der Zeitarbeit orientiert, losgesagt. Eine Kommission aus Vertretern unterschiedlicher Branchen, den Gewerkschaften und Politikern solle im Gespräch die Lohnuntergrenzen verhandeln, teilte Kanzlerin mit. Der Koalitionspartner FDP spricht sich nach wie vor dagegen aus.


Mit dieser Ansage sieht Merkel die Tarifhoheit gewahrt, auf die Vertreter aus der deutschen Wirtschaft unbedingt bestanden. Der Branchenverband lehnt Mindestlöhne grundsätzlich ab (ahgz.de berichtete). Derzeit liegen in 12 Bundesländern die Einstiegsgehälter im Gastgewerbe für ungelernte Kräfte unter den Lohnuntergrenzen für Zeitarbeiter (7,01 Euro im Osten/7,89 Euro im Westen pro Stunde). Diese Arbeitnehmer erhalten zwischen 6,20 Euro in Brandenburg und 9,10 Euro in Baden-Württemberg.

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