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Gabriele Hiller-Ohm:

© spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke)

Gabriele Hiller-Ohm, tourismuspolitische Sprecherin der SPD

"Fremdenfeindlichkeit schadet dem Image des Reiselands Deutschland"

24. Februar 2016

BERLIN. , tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, sieht das gute ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
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des Reiselands Deutschland bedroht. „Fremdenfeindliche Aktionen wie in Sachsen haben zum Beispiel schon dazu geführt, dass die Touristenzahlen in diesem Bundesland im zweistelligen Prozentbereich eingebrochen sind“, führt sie aus. „Betroffen ist hier nicht nur die Kulturmetropole Dresden, sondern auch Regionen wie das Vogtland und die Sächsische Schweiz.“

Der sei ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland, er gebe 2,9 Mio. Menschen eine Arbeit – fast 7 Prozent der Erwerbstätigen hierzulande. „Den hohen PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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für diese fremdenfeindlichen Vorkommnisse tragen im Endeffekt nicht nur die weltoffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tourismusbranche, sondern die gesamte Wirtschaft sowie die Einwohnerinnen und Einwohner vor Ort, die ablehnen“, so Hiller-Ohm weiter. Gerade die Reisebranche greife im Bereich der Fach- und Servicekräfte auf Menschen mit Migrationshintergrund zurück, um der zunehmenden Internationalisierung gerecht zu werden und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

„Das gute Image Deutschlands als Reiseland ist jetzt in Gefahr“, sagt die SPD-Politikerin. „Wir setzen deshalb ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und unterstützen diejenigen, die sich gegen Rechtsextremismus wehren. Gleichzeitig müssen wir Menschen, die diese Übergriffe zu verantworten haben auch rechtssicher verfolgen und verurteilen. Fremdenfeindlichkeit und Tourismus passen nicht zusammen.“ red/rk


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