Mindestlohn

Tauschen sich aus: (Von links) Markus Hofherr, Marianne Hofherr, Guido Wolf und Gastgeber Bernd Schäfer-Surénn

© DEHOGA

Arbeitszeitgesetz

Guido Wolf für flexiblere Arbeitszeiten

25. Januar 2016
 Alexandra Leibfried

STUTTGART. Unter großem Beifall hat sich , Spitzenkandidat der CDU für die anstehende Landtagswahl, für flexible ausgesprochen. Beim Neujahrsempfang der DEHOGA
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-Kreisstelle Stuttgart traf er den Ton der 420 Gäste, als er sagte: "Die Besonderheiten Ihrer Branche sind beim Mindestlohngesetz vom Gesetzgeber ausgeblendet worden." Gleichwohl bekannte Wolf, lediglich Befürworter eines "moderneren Arbeitszeitgesetzes" zu sein, das seit 1994 gilt und eine pro Tag von 10 Stunden vorschreibt. Er versprach, sich im Falle einer erfolgreichen Landtagswahl, für die Belange des Gastgewerbes stark zu machen. Eine Reform des Gesetzes ist allerdings nur auf Bundesebene möglich. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles lehnt die Forderung entschieden ab.

Anlass zur Freude lieferten die Zahlen der Stuttgarter Hotellerie. Auch in diesem Jahr konnte sie wieder Wachstum vermelden. So stiegen die Übernachtungen in der Landeshauptstadt auf 3,5 Mio. (3 Mio in 2014). In 1800 Betrieben sind rund 11.000 Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig beschäftigt, der Jahresumsatz lag bei fast 900 Mio. Euro (850 Mio. Euro in 2014), die Auslastung bei 53 Prozent (52 % in 2014). Doch , Vorsitzender der Kreisstelle Stuttgart, forderte außer flexibleren Arbeitszeiten auch gleiche Wettbewerbsbedingungen von der Politik gegenüber Anbietern wie Airbnb und Wimdu. "Hier wird mit zweierlei Maß gemessen", kritisierte er und wies anwesende Politiker darauf hin, dass in privaten Unterkünften weder Fluchtwege noch Meldescheine eine Rolle spielten.

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Traditionell waren zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Hotel Le Méridien zusammen gekommen, um sich auszutauschen, Erfolge zu feiern, aber auch Probleme anzusprechen. Außer dem 1. Bürgermeister der Stadt Stuttgart, Michael Föll (CDU) und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel war auch Ex-Oberbürgermeister Wolfgang Schuster anwesend. Außerdem freute man sich über den Besuch des Präsidenten des DEHOGA-Bundesverbandes, sowie des Landesverbandes, .


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Leser-Kommentare zum Artikel (2)

Alexandra Leibfried, Stuttgart
Alexandra Leibfried, Stuttgart

26.01.2016 um 09:48

Betreff: Danke...

für den Hinweis. Grüße aus der Redakton!

Jürgen Köhler, Stuttgart
Jürgen Köhler, Stuttgart

26.01.2016 um 08:08

Betreff: Fehlerteufel

Also 9 Millionen Jahresumsatz wären doch etwas wenig.

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