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Trendsport Kiten: Die Surfer beleben die Nordseeküste

© Colourbox.de/Rostislav Glinsky

Tourismus

Kiteverbot vom Tisch?

19. Februar 2016
von

KIEL/ST. PETER ORDING. Die derzeitige Diskussion um ein mögliches Kiteverbot im schleswig-holsteinischen , beunruhigt Hoteliers am Wattenmeer. Aber nun scheint es vom Tisch. „Wir wollen vom Terminus Verbot und Erlaubnis wegkommen“, sagt Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck anlässlich eines Treffens von Kitern und Verbandsvertretern in Kiel.

„Ob auf Sylt oder St. Peter Ording. Die Kiter sollen an allen Orten, an denen sie jetzt ihren Sport ausüben, das auch weiter dürfen.“ Diese Worte Habecks beruhigen die aufgewühlte Stimmung ein wenig. Denn seit im vergangenen Sommer bekannt wurde, dass ein generelles Kiteverbot an der Nordseeküste erwogen wird und es nur noch Ausnahmen für die Kiter geben soll, protestieren die Aktiven der Trendsportart lautstark. Nach Bekanntwerden der Pläne wurde unter anderem über das Online-Portal Campact eine Online-Petition gestartet, die über 20000 Unterzeichner gegen ein generelles Kiteverbot mobilisierte. Dies scheint nun auch vom Tisch.

Wie genau eine Neuregelung verwaltungstechnisch umgesetzt werden kann, ist unklar. Die Kiter zumindest freuen sich über die offenen Gespräche, die sie im Ministerium geführt haben und darüber, dass der Begriff eines Verbots nicht mehr im Raum stünde, so Nadine Reimers aus St. Peter Ording. Sie hat gemeinsam mit anderen Kitern und Verbandsvertretern mit dem Minister gesprochen und will dies auch gerne weiter tun. Auch Jörgen Vogt von der Global Kitesport Association, die die Kite-Industrie vertritt, freut sich über die Entwicklung. „Das Kiten ist ein großer Wirtschaftsfaktor in der Region geworden“, sagt er. Ihn und die anderen Vertreter des Sports störe es, dass sie durch die Verbotsdiskussion in ein schiefes Licht gerückt würden. Dabei läge selbstverständlich auch ihnen der Naturschutz sehr am Herzen.

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