Bettensteuer
Mainz verliert Gäste an Wiesbaden
von Norbert Krupp
MAINZ. Die zum 1. April eingeführte Bettensteuer in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz hat sich bereits negativ ausgewirkt: Eine Fluggesellschaft bringt ihre Crems künftig im benachbarten Wiesbaden unter. Ein Mainzer Hotel habe dadurch mehr als 1000 Übernachtungen pro Jahr verloren. Das sagten Uwe Troll und Robert Ganczorz von der Hotelwerbegemeinschaft (HWG) gegenüber der Allgemeinen Zeitung.
In Wiesbaden wird, im Gegensatz zu Mainz, bislang keine Bettensteuer erhoben. In Mainz müssen die Hoteliers seit 1. April 2,5 Prozent des Zimmerpreises an die Stadt abführen.
Bei Privat- oder Geschäftsreisenden, die in Mainzer Hotels übernachten, falle die Reaktion auf die Bettensteuer bislang weniger heftig als befürchtet aus, berichten die HWG-Sprecher.

