Arbeitsmarkt
Mehrwertsteuersenkung schafft Arbeitsplätze
BERLIN. Die Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie zum 1. Januar 2010 hat einen enormen Zuwachs bei den Mitarbeiterzahlen in der Branche ausgelöst. Das geht aus den jetzt von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen hervor.
Zum Jahresende 2010 gab es in den deutschen Beherbergungsbetrieben 7.085 mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als ein Jahr zuvor. „Die Hoteliers haben die Senkung der Mehrwertsteuer), ^ Umsatzsteuer.
weiter mit Mausklick... nicht nur für Investitionen, sondern auch für Neueinstellungen genutzt“, sagt DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick...-Präsident Ernst Fischer. „Trotz massiver öffentlicher Kritik mehr als 7000 neue Arbeitsplätze - wenn das keine Wachstumsbeschleunigung ist, was ist es dann?“
Der Anstieg der Beschäftigtenzahl in der Hotellerie von 2009 auf 2010 liegt damit bei 2,89 Prozent. Die gesamte deutsche Wirtschaft verzeichnete im gleichen Zeitraum ein Plus von 1,99 Prozent.
Steuergerechtigkeit in Europa
„Die längst überfällige Mehrwertsteuersenkung war eine Entscheidung für den Tourismusstandort Deutschland“, macht Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHAAbk. für Hotelverband Deutschland.
weiter mit Mausklick...), deutlich. „Die Maßnahme hat das PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
weiter mit Mausklick...-Leistungs-Verhältnis der Hotels in Deutschland weiter verbessert und damit die Wettbewerbsfähigkeit einer internationalen Branche gestärkt.“ Zudem stelle die Mehrwertsteuersenkung endlich Steuergerechtigkeit mit den europäischen Kollegen her. „In 24 von 27 EU-Staaten gelten mittlerweile ermäßigte Steuersätze. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz in der Hotellerie ist in Europa nicht die Ausnahme, sondern die Regel“, so Dreesen.
Die positive Entwicklung müsse noch gefördert werden, so die beiden Branchenverbände in einer gemeinsamen Mitteilung. „Die immer wieder aufkommende Diskussion um die Mehrwertsteuer sowie die Einführung kommunaler Bettensteuern sorgen für große Verunsicherung und Verärgerung in der Branche", berichten die Verbandschefs. DEHOGA und IHA erwarten von der Politik Verlässlichkeit und Planungssicherheit. red/rk



