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Reinigung & Hygiene

Lebensmittelkontrolleur bei der Arbeit: Die Temperatur muss stimmen

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Nachweis

Minister will Wirte mit mehr Hygiene-Wissen

11. Mai 2012

STUTTGART. Der baden-württembergische Verbraucherschutzminister (Grüne) will, dass Wirte ohne eine einschlägige Ausbildung künftig einen qualifizierten Sachkundenachweis erlangen. Besonders wichtig dabei: Mehr Wissen in Sachen .

Bonde gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: Verhindert werden müsse, "dass mangelhaft ausgebildete Anbieter Zugang zum Führen eines Lebensmittelbetriebs haben". Das sei leider mitunter der Fall.  Insbesondere bei Quereinsteigern und bei schnell wechselndem Gastronomie-Angebot, seien immer wieder Verstöße festzustellen, die über das normale Maß hinausgingen.

Prüfung soll Pflicht werden

Der Minister möchte, dass alle, die keine einschlägige Ausbildung im Lebensmittelbereich haben, einen Kurs absolvieren, in dem auch der hygienisch einwandfreie Umgang mit Lebensmitteln und rechtliche Grundlagen gelehrt werden. Eine Prüfung solle schließlich darüber befinden, ob der Kandidat eine Gaststätte führen darf.

Auch der DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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Baden-Württemberg ist mit der bestehenden Regelung nicht zufrieden. Zurzeit sei ja ein vierstündiger IHK-Kurs ohne Prüfung einzige Voraussetzung für das Betreiben einer Gaststätte, so DEHOGA-Sprecher . Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Hygiene-Offensive des Verbands, an der bisher 3300 Beschäftigte teilgenommen hätten.

Minister Bonde betonte, das derzeit intensiv über die Einführung eines Sachkundenachweises in den zuständigen Bundes- und Landesgremien diskutiert werde. Fest steht aber: Der Minister will bis 2014 neue Lebensmittelkontrolleure einstellen, ihre Zahl war vor Jahren drastisch reduziert worden.

Profi-Gastronomen stimmen zu

Unter Profi-Gastronomen stößt die Initiative von Alexander Bonde durchaus auf Zustimmung. Wolfram Morat, Wirt und Küchenchef des Gasthauses Zur Stadt Frankfurt in St. Georgen im Südkurier: "Ich finde das richtig. Immerhin arbeitet man mit Lebensmitteln." Gegen Quereinsteiger ins Gastgewerbe hat er übrigens nicht grundsätzlich etwas. "Sie bereichern das gastronomische Angebot auch. Sie sollten allerdings gewisse Grundlagen mit- und einbringen, um mit Lebensmitteln arbeiten zu können." hz

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Leser-Kommentare zum Artikel (2)

Harald West, daun
Harald West, daun

17.05.2012 um 11:21

Betreff: Hygiene

Und was soll das werden, Herr Bonde? Ein erweiterter Frikadellenschein? 8 anstatt 4 Stunden sinnlos bei der IHK sitzen? Und vor allen, warum erst jetzt? Ist dem Herrn "Grün-Minister" etwa eine Raupe über den Salat gekrochen in seinem Lieblings-Körner-Imbiss? Ausbildung+Nachweis=Unternehmer i.d.Gastronomie!

Hans Mahlknecht, ulm
Hans Mahlknecht, ulm

16.05.2012 um 17:59

Betreff: Hygiene in der Gastronomie

Richtig!!
Meine -forderung seit jahren!!
Tausende -Vorschriften aber keine Kenntnisse erforderlich!
Wo gibt´s denn das, dass Hinz und Kunz nach 4 Std. IHK ???
einen -Fachkundenachweis erhalten??
Ich fordere Pflicht mitgliedschaft beim DEHOGA statt bei der IHK!!

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