Recht & Steuern

Neue Abgabe: Münster plant eine Bettensteuer

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Bettensteuer

Münster plant Tourismusabgabe

7. März 2016

MÜNSTER. Die Stadt Münster plant eine Abgabe für Übernachtungsgäste. Die Stadtverwaltung hat den Entwurf einer Satzung für eine sogenannte Beherbergungsteuer bereits erarbeitet, teilt ein Sprecher der Stadt auf Anfrage der AHGZ mit. Der Rat soll darüber voraussichtlich in seiner Sitzung am 16. März 2016 entscheiden.

Die SteuerFinanzielle Einnahmequelle des Staats und zugleich wichtigstes Instrument zur Finanzierung der staatlichen Aufgaben.
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soll Übernachtungsgäste in Münsteraner Hotels betreffen und 4,5 Prozent der ZimmerrateZimmerpreis.
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betragen. Der Gesetzentwurf soll zum 1. Juli in Kraft treten. Zum Ärgernis vieler Hoteliers in der Stadt. Unter anderem, weil viele Gäste bereits Zimmer für die zweite Jahreshälfte gebucht haben, und zwar zu Raten, in denen noch keine zusätzliche eingerechnet ist, wie DEHOGA
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-Münster-Geschäftsführerin Renate Dölling der Tageszeitung Neue Westfälische mitteilte. Will heißen: Die Hoteliers bleiben auf der Steuer sitzen. Hinzu komme der bürokratische Mehraufwand, unter anderem, weil eine solche Steuer derzeit nur für privat veranlasste Übernachtungen zulässig ist. Hoteliers müssen also bei jedem Gast ermitteln, ob er privat oder geschäftlich unterwegs ist. red/rk


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