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Private Zimmervermietung: Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich fordert gleiche Bedingungen

© fantazista/Colourbox.de

Sharing Economy

Österreichs Hotellerie will strengere Regeln für alle Regionen

1. März 2016

WIEN. Sharing-Portale wie sollen künftig die Daten ihrer Unterkunftsgeber herausrücken – und zwar in ganz Österreich. Das wünscht sich der Fachverband Hotellerie in der (WKO). Die Stadt Wien solle dabei als Vorbild dienen. Denn diese hatte vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass die diese Online-Plattformen verpflichten will, die Daten der Unterkunftsgeber bekanntzugeben. Dies sei erster Schritt in die richtige Richtung, sagt , Obmann des Fachverbandes Hotellerie.

Denn die Vermietung von Wohnraum über Sharing-Portale stelle vielerorts eine rechtliche Grauzone dar. Laut der Wiener Stadträtin Brauner Renate hinterziehen die dort agierenden Unterkunftsanbieter jährlich hunderttausende Euro allein an Ortstaxe. „Um dem durch Airbnb entstandenen Graubereich in Sachen Beherbergung einen Riegel vorzuschieben, wäre eine diesbezügliche österreichweite Lösung wünschenswert“, so Hotellerie-Obmann Egger weiter. „Die kontrollierten gewerblichen Anbieter und ehrlichen Privatzimmervermieter, die die Vorschriften einhalten sowie Steuern und Ortstaxe abführen, müssen geschützt werden, dies gilt für alle Bundesländer.“

Die Entwicklung in Wien will der Fachverband Hotellerie als Best-Practice-Beispiel in die Bundesländer tragen, um so rasch wie möglich zu einer bundesweiten Lösung zu finden und hier einen Wettbewerb auf Augenhöhe zu ermöglichen. Auch an einer europaweiten Lösung sei man interessiert. Dazu bringt sich der Fachverband Hotellerie beim europäischen Dachverbandes für Hotels, Restaurants und CaféBewirtungsbetrieb mit Verkauf von Speisen, insbesondere von Konditoreierzeugnissen und sonstigen kalten Speisen, sowie damit verbundenem Verkauf von Aufgussgetränken - im Allgemeinen zum Verzehr an Ort und Stelle.
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Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,05 Mio. Betten. red/rk


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