Mehrwertsteuer
Selbstbewusst sagen, was investiert wurde
BAD HONNEF. Rund zweieinhalb Jahre nach Verabschiedung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes ist die positive Wirkung der Maßnahme in weiten Teilen der Hotellerie eindeutig nachweisbar. Durch die frei gewordenen Mittel wurden unter anderem dringend notwendige Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten realisiert. Von diesen Investitionen profitierten nicht zuletzt auch zahlreiche Handwerksbetriebe in den jeweiligen Regionen. Darüber hinaus wurde mit den Geldern eine Vielzahl an neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen geschaffen. Zu diesem Schluss kommt die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV
weiter mit Mausklick...) in einem Schreiben an die Presse.
Wirksam und notwendig
Der HDV unterstützt darin den Appell von DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick... und IHAAbk. für Hotelverband Deutschland.
weiter mit Mausklick..., sich als Hotelier aktiv an die Politik zu wenden und den jeweiligen Abgeordneten aller Fraktionen aus Bundestag, Landtag und Kommunalparlamenten exakte Aufstellungen der getätigten Investitionen und der neu geschaffenen Stellen zu senden. Ziel ist es, zu dokumentieren, dass der reduzierte Steuersatz wirkt und notwendig ist.
„Wir begrüßen und unterstützen diesen Schritt, da die Zahlen eindeutig belegen, dass eine Absenkung des Mehrwertsteuersatzes absolut notwendig war und auch bleibt“, sagt Alexander Aisenbrey, 1. Vorsitzender der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e. V. (HDV) und Hoteldirektor vom Öschberghof.
Debatte flammt immer wieder auf
„Leider beobachten wir nach wie vor, dass die Mehrwertsteuerdebatte immer wieder neu aufflammt.“ Dies erzeuge laut Aisenbrey jedes Mal aufs Neue Planungsunsicherheit für die betroffenen Hoteliers, was weitere Investitionen betrifft.
„Um Diskussionen im Vorfeld der Bundestagswahl im kommenden Jahr vorzubeugen, müssen wir jetzt die Fakten sprechen lassen. Denn Zahlen lassen sich nicht einfach ignorieren. Außerdem zeigen sie den Verantwortlichen in den Kommunen, dass die durch die Mehrwertsteuersenkung freigewordenen Gelder investiert wurden und die Bettensteuer somit eine ungerechtfertigte Maßnahme darstellt,“ so Aisenbrey weiter.
Darüber hinaus hofft der Verband, weitere Mitstreiter begeistern zu können. „Je mehr Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren sich beteiligen, desto flächendeckender können wir die direkte Wirkung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes aufzeigen,“ so Aisenbrey. red/hz



