Bettensteuer
Stadt Bingen will Tourismusfonds einführen
von Raphaela Kwidzinski
BINGEN. Der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser strebt einen Tourismusfonds nach dem Nürnberger Modell an. Er soll einen Ersatz bilden für die bis vor kurzem erhobene Bettensteuer, die das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig für teilweise verfassungswidrig erklärt hat. An dem Fonds können sich nicht nur Hotels, sondern auch Betriebe aus Gastronomie, Handel und Handwerk beteiligen, die Kultur und Tourismus fördern möchten. Die Abgabe soll freiwillig sein.
Der DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick...-Ortsvorsitzende Michael Madden gibt sich abwartend: „Wir wollen natürlich gerne am Tourismusfonds mitwirken. Wir warten aber immer noch darauf, dass die bereits kassierte Bettensteuer an uns zurückgezahlt wird.“ Die Stadt warte zurzeit noch auf ein schriftliches Urteil.


