Recht & Steuern

Unterschriftensammlung: Damit will der DEHOGA Wiesbaden seinem Offenen Brief noch mehr Ausdruck verleihen

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Kurtaxe-Protest

Wiesbadener Hoteliers übergeben Offenen Brief

29. Januar 2016

WIESBADEN. Der DEHOGA
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Hessen will die veränderte Regelung zur Wiesbadener KurtaxeGemeindesteuer, die von touristischen Orten als zusätzliche Steuer erhoben wird.
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nicht so einfach hinnehmen. Der Kreisverband Wiesbaden hat daher einen Offenen Brief an den Oberbürgermeister Sven Gerich gerichtet. Angefügt ist eine Unterschriftenliste der Hoteliers, die mit der unzufrieden sind. Hintergrund: Seit dem 1. Januar wird die Gebühr von 3 Euro pro Person bereits aber der ersten Übernachtung in einem der Wiesbadener Beherbergungsbetriebe fällig – zuvor erst ab der vierten Übernachtung. Die Beherbergungsbetriebe sind weiterhin verpflichtet, die Kurtaxe beizutreiben und an die Stadt abzuführen.

Für die Wiesbadener Hoteliers ein Unding. Bereits Anfang des Jahres hatten sie ihre Befürchtung geäußert, dass das Geschäft mit den Wochenendtouristen, insbesondere von Busreisen, durch erhöhte Preise einbrechen könnten. Zudem könnten viele private Übernachtungsgäste in Hotels der Nachbarstadt Mainz abwandern, wo es keine Kurtaxe gibt.

In dem Protestbrief heißt es unter anderem: „Als engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer und Leistungsträger in der Stadt Wiesbaden sind wir über diesen respektlosen Umgang empört. Die Hotellerie Wiesbadens ist grundsätzlich vernünftigen Lösungen der Tourismusfinanzierung gegenüber aufgeschlossen. Allerdings ist in der aktuellen Vorgehensweise kein konzeptionelles Vorgehen mit Blick auf die touristische Vermarktung Wiesbadens zu erkennen.“ red/rk


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