AHGZ - Das Fachportal für Hotellerie und Gastronomie

Profil
Walter Kirchberger
Eigentuemer
Unternehmenskultur Kirchberger
Berufserfahrung
- 01/2009 - heute
Eigentümer (Vollzeit)
Unternehmenskultur Kirchberger, www.unternehmenskultur-kirchberger.de
Branche: Industrie/Dienstleistung
Kontaktdaten
-
- Siedlerstrasse 8
83607 Holzkirchen (Bayern)
Deutschland - 0049 177 2757815
- 0049 177 2757815
- keine Angabe
- 07.06.1961
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vom 22.11.2012 um 16:21
Artikel: "Eugen Block entlässt 15. Hoteldirektor"
Betreff: "Nebensachen"
Wenn es keinen Masterplan gibt, kümmert man sich um die Details. Hauptsache man beschäftigt sich mit etwas, damit man Präsenz zeigt. Leider ist es nicht zielführend und zeigt die Unfähigkeit, der tatsächlichen Funktion gerecht zu werden.
Es gibt jedoch Hotels, in Oberbayern, die haben einen höheren Verschleiß an Direktoren. Mehr als 20 Direktoren in 16 Jahren.
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vom 07.11.2012 um 14:09
Artikel: "Software ist so wichtig wie Hardware"
Betreff: "Verbindung von Hardware und Software "
Voll zutreffende Darstellung.
Die Güte des Produktes ist bedeutsam, um die Voraussetzung für eine persönliche Serviceleistung zu schaffen!
Ein schlechte Serviceleistung kann die gesamte Wirkung eines guten Produktes aufheben!
Zur Wettbewerbs-Differenzierung und im Beschwerdemanagement wird im Übrigen offenkundig, dass in vielen Fällen keine trennscharfe Abgrenzung von Hardware und Software möglich ist.
Die Hotellerie ist primär ein Dienstleistungsanbieter, manchmal sollte man daran erinnern.
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vom 23.10.2012 um 18:04
Artikel: "Die Best-Preis-Klausel fordern alle Portale"
Betreff: "Wie man durch abstrakte Vorzüge eigene Ziele schmackhaft macht"
Das Wesentliche was die Buchungsplattformen von den teilnehmenden Hotels wissen, ist wie sie diesen durch abstrakte Vorzüge eigene Ziele schmackhaft machen ohne dabei ein wirtschaftliches Risiko einzugehen, hilfsweise auch reduzieren. Das grundsätzliche unternehmerische Risiko verbleibt beim Hotel, da gibt es keinen Übergang.
Ratenparität und Verfügbarkeitsparität sind Regelungen, die einen Verzicht eines Steuerelements zugunsten einer anderen Institution fordert und das jeweilige Hotel an den situationsbezogenen wirtschaftlichen Entscheidungen behindert. Im Übrigen verstoßen solche Vereinbarungen gegen das Wettbewerbsgesetz, das auch den Anbieter eines Produktes schützt, wenn es viele Anbieter, in diesem Fall Hotels gibt und eine geringe Anzahl von Abnehmern, die Buchungsplattformen.
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vom 15.10.2012 um 14:39
Artikel: "Hotel siegt über Reiseportal"
Betreff: "Super Entscheidung Gratulation für den errungen Sieg "
Vor allem finde ich die Begründung als richtungweisend: Bewertungsportal und Buchungsplattform sind wirtschaftlich nicht klar zu trennen, sie sind zu engmaschig miteinander verbunden. Beide Elemente zusammen sind das grundlegende Konzept für das Online Geschäft.
Die Buchungsplattform und das hoteleigene Vertriebssystem vermarkten zwar das gleiche Produkt aber mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Zielen, sie sind dadurch zwei eigenständige Bewerber für das gleiche Produkt, was in unserem Wirtschaftssystem häufiger vorkommt. Die dadurch entstehende Konkurrenzsituation ist vorgeben, es findet ein Wettbewerb um den gleichen Absatzmarkt statt.
Wer als Mitwettbewerber herabsetzende Tatsachen über einen anderen Wettbewerber verbreite, müsse diese auch beweisen können. Was nun bedeutet, dass die Bewertungsportale falls sie nun auch wirtschaftliche Interessen vertreten, für die ins Netz gestellten Kritiken in Haftung genommen werden können. Auf jeden Fall müssen sie die vorgebrachte Behauptung von Dritten prüfen, bevor sie deren Veröffentlichung billigen.
Schädlich wäre nun, Vereinbarungen zu treffen, die den Eindruck vermitteln, die Buchungsplattformen würden im Auftrag des Hotels handeln. Die hier angesprochenen
vertraglichen Bindungen sind die Bestprice-Garantie oder Hot Deal und Sonstige Knebelverträge. Im Übrigen begünstigen diese Vereinbarungen die Schaffung eines Vertriebsmonopols der Buchungsplattformen.
Bleibt nun abzuwarten, wie andere Kammern in den übrigen Bundesländern die Sachlage betrachten und zukünftig entscheiden.
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vom 08.10.2012 um 19:08
Artikel: "Mehr Freiraum ist gefragt"
Betreff: "Qualis dominus, talis et servus. "
"Wie der Herr, so auch der Unterstützer."
Die Probleme eines Unternehmens,wie fehlende Innovation, Mangel an Entscheidungskraft und Verantwortung, beginnen an der Unternehmensspitze und übertragen sich auf die nachfolgenden Instanzen.
Insbesondere für den Übergang an Entscheidungskompetenz ist Vertrauen erforderlich, falls nun hier ein Mangel vorliegt, bleibt es beim üblichen Top-Down Prinzip.
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vom 01.10.2012 um 16:49
Artikel: "Hotel entwickelt Konzept gegen Fachkräftemangel "
Betreff: "In der Hotellerie gibt es einen Mangel jedoch nicht an Fachkräften"
Die Ausbildung in der Küche, habe ich selbst erlebt. Meine Leidenschaft für den Beruf "Koch" war geprägt durch die Vorbildfunktion von Herrn Witzigmann, leider war diese Art von Persönlichkeit nicht in den üblichen Ausbildungsbetrieben anzufinden. Zielorientierung und Ehrgeiz waren meine Strategie gegen die ungenügenden sozialen Bedingungen. Mit dem Resultat, dass ich bei meiner Prüfung einen Preis gewonnen habe. Es war intrinsische Motivation, von mir selbst heraus, diese Antriebskraft setzt jedoch einen hohen Willen, Belastbarkeit und Leidenschaft für einen Beruf voraus.
Höchst vorsorglich möchte ich anmerken, dass ich jegliche Art und Weise von Ausbildung ablehne, die nicht auf humanitären Grundsätzen und einem angebrachten Einfühlungsvermögen basiert. Meine Ausbildung war ja auch im letzten Jahrhundert und wir sind jetzt im 21. Jahrhundert angekommen, es sollte sich doch einiges geändert haben, so die Annahme.
Leider habe ich festgestellt, dass sich die damaligen Ausbildungsgrundsätze nicht geändert haben. Es gibt noch immer den gleichen Mangel, in der Gestalt, es ist das fehlende Einfühlungsvermögen für Berufsanfänger und die Unfähigkeit tatsächlich zu motivieren. Die X-Theorie von Mc Gregor wird praktiziert und als einziger begehbarer Weg dargestellt um Mitarbeiter zu motivieren.
Aktiv motivieren verstehe ich als einen kreativen Prozess, mit dem Mut, neue Wege zu gehen und alte Bärte abzuschneiden. Der Anfang ist natürlich mit Anstrengung verbunden, wie jede Veränderung, vor allem obliegt die Einstellung der Führungskraft einer kontinuierlichen Zession.
Denn Führen ist eine kreative Aufgabe. Sie verfolgt das Ziel, die Kreativität in den Mitarbeitern zu wecken und sollte motivierend sein, dass das vorhandene Potenzial freigesetzt wird. Eine wesentliche Voraussetzung für diesen Veränderungsprozess ist persönliche Souveränität, sie basiert auf Lebenserfahrung.
Die Altergruppe 45+ hat dafür das beste Rüstzeug, so sehen es erfolgreiche Branchen, die Autoindustrie, Banken und Versicherungen, IT-Branche und Telekommunikationsbranche, falls Veränderungen anstehen. Nur in der Hotellerie hat man dazu eine andere Meinung.
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vom 18.09.2012 um 12:49
Artikel: "Die Frage der Woche"
Betreff: "Der Markt als lebender Organismus"
Neue Trends zu erkennen, da stehen wir uns meistens selbst im Weg. Grundsätzlich sollten wir offen sein für "Neues" und von alten Werten oder Regeln loslassen können, die wir immer wieder modifizieren um mit unserem Streben Recht zu behalten.
Letztlich vertreten wir eine unvollständige Ansicht aus der IT-Branche "Never change a running system". Bei dieser Argumentation wird jedoch vergessen, dass es bereits ein 2. System gibt und ein 3. System entwickelt wird. Sollte eine Veränderung zwingend sein, wird das 2. System aktiviert, daher gibt es immer einen Strategieplan "B" oder sogar "C".
Diese Konzeption des unternehmerischen Handelns setzt natürlich die Bereitschaft und die Fähigkeit voraus, den Markt als lebenden Organismus zu verstehen und die Veränderungen annehmen zu können.
Wer setzt nun neue Trends? Bei der Beantwortung dieser Frage würde ich mich im Bereich der Spekulation bewegen. Jedoch vertrete ich die Meinung, dass unsere Massenmedien, insbesondere die Werbeblocks der Fernsehsender neue Trends vermitteln und somit die zu weckenden Bedürfnisse unserer Gäste steuern.
Daher empfehle ich um neue Trends zu erkennen, die entsprechenden TV Sender. Die Senderwahl und die Tageszeit sollte anlog der gewünschten Zielgruppe erfolgen, welche angesprochen werden soll. Diese Auswahl erfordert natürlich Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Lebensgewohnheiten der Zielgruppe. Falls man nun erkennt, welche Bedürfnisse angesprochen werden, ist der neue Trend klar.
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vom 17.09.2012 um 12:24
Artikel: "Führen wird komplexer"
Betreff: "Team-Management als möglicher Weg "
Führen heißt auch, ein Teamleader zu sein, beinhaltet die Funktionen Coach und Therapeut in Krisensituationen. Vor allem ist es die Ausschöpfung des vorhandenen Humankapitals, mit dem Bewusstsein wer führt die geforderte Funktion am besten aus.
Insbesondere die ständigen Veränderungen sowie durch neue Wettbewerbsbedingungen erfordern eine rasche Anpassung des Unternehmens an den Markt. Diese Herausforderung kann durch ein Team schneller gemeistert werden als durch eine starre organisatorische Einheit. Ein Team bedient sich neuer Ideen und verzichtet auf alte Muster. Ferner haben Studien gezeigt, dass sich die Kreativität einer Person innerhalb eines Teams besser entfalten kann. Durch den direkten Austausch erfolgt eine Erweiterung oder eine Anknüpfung an die bereits eingebrachte Idee des Einzelnen.
Dabei stellt sich natürlich auch die Frage "Was ist ein Team?"
Ein Team ist eine aktive Gruppe von Menschen, die sich auf gemeinsame Ziele verpflichtet haben, harmonisch zusammenzuarbeiten, Freude an der Arbeit haben und hervorragende Leistungen bringen. Sie stehen in einer engen Beziehung zueinander, um ihre Ziele zu erreichen.
Merkmale erfolgreicher Teams sind Leistungsfähigkeit, Zielorientierung, Dynamik, Strukturierung und Arbeitsklima.
Leistungsfähigkeit
Der Prüfstein eines jeden Teams ist seine Leistungsfähigkeit. Ein Team ist imstande, Leistungen zu erzielen, die die Mitglieder für sich alleine niemals fertigbringen würden. Ihre persönlichen Stärken vereinen sich im Team und erbringen eine Leistung, die mehr als die Summe der Einzelleistungen darstellt. (Synergie)
Zielorientierung
Jedes Team braucht ein Hauptziel, das seine Mitglieder kennen, mit dem sie einverstanden sind und das ihnen erstrebenswert erscheint. Das Ziel muss messbar sein. Es ist der Auftrag des Teams. Daneben gibt es persönliche Ziele, die zu erreichen das Team und jedes Mitglied ein besonderes Interesse haben. Die Stärke des Teams ist abhängig vom Einverständnis der Mitglieder mit dem Hauptziel und von ihrer Bereitschaft, ihre persönlichen Ziele in den Dienst des Hauptziels zu stellen.
Synergieeffekt
Die Mitglieder eines Teams spornen sich gegenseitig an. In der Gemeinschaft fühlen sie sich wohler und sie merken, dass die gemeinsame Arbeit ihre Kraft und ihre Freude immer wieder aufs Neue belebt. Das Energiepotenzial des Teams wird durch den Synergieeffekt (2+2=5) geprägt.
Strukturierung
Ein hochentwickeltes Team hat die Unwägbarkeiten wie Kontrolle, Führungsansprüche, Arbeitsstil, Organisation und Rollenverständnis geregelt. Seine Struktur ist genau auf die zu lösenden Aufgaben abgestimmt. Das Team ist in der Lage, flexibel, kreativ, einfühlsam, methodisch und zielbewusst zu arbeiten.
Arbeitsklima
Jedes Team entwickelt einen besonderen Geist. Er bewirkt Offenheit zwischen den Mitgliedern und gegenseitige Freude und Ermunterung. Die Mitglieder identifizieren sich mit dem Team ? Erfolg oder Misserfolg überträgt sich auf ihre Stimmung. Herrscht in einem Team ein Klima, in dem die Mitglieder Vertrauen zueinander fassen, so sind sie bereit, offen über (persönliche) Schwierigkeiten zu sprechen und Risiken einzugehen.
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vom 10.09.2012 um 12:37
Artikel: "Selbst ist der Mitarbeiter"
Betreff: "Der Demokratieprozess befindet sich in der finalen Phase "
Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit sind demokratische Werte. Durch die Erkenntnisse aus der Vergangenheit dauert die Demokratisierung eines Volkes, bis es mehrheitlich gelebt wird, mindestens 70 Jahre. Dieser Prozess befindet sich bei uns nun in der finalen Phase, es ist die Zeit des Umbruchs und des Aufbruchs.
Das Top Down Prinzip verstehe ich als affirmative Umschreibung für den Begriff Absolutismus also für einen Sonnenkönig, denn ihr Prinzip war auch die absolute Herrschaft ohne Volksbeteiligung, mit einer praktizierten "Win-Lose" Strategie.
Interessant ist nun, das die Expansion der Erwartungen beim Menschen in dem Maße zunehmen, in welchem seine gestellten Erwartungen erfüllt werden. Der Zugewinn an Freiheit und Aufklärung bewirkt immer neue Erwartungen. Der Demokratisierungsprozess ist daher nicht aufzuhalten, siehe unsere jüngste Geschichte "Wir sind das Volk" am 09. November 1989.
Demokratisierung innerhalb eines Unternehmens verstehe ich als Prozess des sozialen Lernens, der zukünftig die Zusammenarbeit prägen wird. Ist dieser Lernprozess der sozialen Entwicklung in Gang gesetzt, werden die Mitarbeiter sehr bald auch ihren Teil dazu beitragen, dass der Stil der Zusammenarbeit kontinuierlich durch Kooperation geprägt wird. Insbesondere Kommunikation und Einfühlungsvermögen sind die wesentlichen Voraussetzungen dafür.
Nur am Anfang dieses Prozesses steht freilich eine "einsame" Entscheidung der Führungskräfte, die Änderung ihres Führungsstils.
Die Wegbereiter dafür sind
-die Einführung eines kooperativen Führungsstils, welcher allerdings auf der Überzeugung der jeweiligen Führungspersönlichkeit sowie auf dessen echten Willen zur Zusammenarbeit basieren muss.
-der Wille der Führungskraft zum gleichberechtigten Miteinander; in Bezug auf bestimmte Aufgabenerfüllung
-die Bereitschaft der Führungskraft, sich immer neu in der Zusammenarbeit mit Mitarbeitern zu bewähren und fordern zu lassen.
Diese Kooperation bedeutet also eine Herausforderung an das Management und verlangt den uneingeschränkten Willen zum (und die Freude am) gemeinsamen Wirken. Die Aufgaben des Managements werden durch diesen Demokratisierungsprozess nicht geringer, sie werden lediglich den Anforderungen der Zeit gerechter und umfangreicher.
Denn die Führungskraft muss die Mitarbeiter
-auf ihre neue Stellung aufmerksam machen.
-an den neuen Freiheitsraum gewöhnen.
-ermutigen, den rechten Gebrauch davon zu machen.
Nur wer die Bereitschaft zeigt, seine persönliche Einstellung auf Humanität sowie Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein auszurichten und diesem ethischen Ziel widerstrebende Gewohnheiten aufgibt, schafft es die eigene Zukunft erfolgreich zu gestalten. Eine Förderung der persönlichen Begabung erzeugt Individualität bei Mitarbeitern und folglich auch beim Unternehmen. Qualität entsteht zuerst durch die entsprechende individuelle Einstellung, danach entwickelt sich die allgemeine Gewissheit für Verantwortung und Verhalten. Selbstdisziplin mit Selbstkontrolle und die gebildete Gesamtheit aller einzelnen Verpflichtung, ein gemeinsames Ziel zu erreichen, formen den betrieblichen Erfolg.
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vom 05.09.2012 um 13:07
Artikel: "Portale machen Druck"
Betreff: "Verlässliche Quelle für Qualität sind nur die Klassifizierungsgesellschaften"
Das Netz ernst nehmen, dem stimme ich zu. Jedoch sollte die Bewertung den Fachleuten überlassen werden, denn die Bewertung setzt ein Bewusstsein für Qualität und fachliche Autorität voraus. Dieses Urteil sollte konstruktiv formuliert sein, damit die gewünschte Veränderung auch herbeigeführt werden kann. Grundsätzlich sollten auch ein persönlicher Grund von dem sachlichen Aspekt getrennt werden. Da habe ich meine Zweifel, dass es den Betreibern der Bewertungsportale gelingt die ins Netz gestellte Kritiken differenziert genug zu betrachten und unsachliche Beiträge unterbindet.
Meist sind die Kunden aus einem ganz anderen Grund verärgert oder wütend, als sie selbst glauben oder bereit sind mitzuteilen. Im Regelfall steckt etwas anderes dahinter. Für die Stimmigkeit dieses Grundsatzes verbürge ich mich.
Ein glaubwürdiges Bewertungsportal wäre meiner Ansicht, wenn die Klassifizierungsgesellschaften ein solches erstellen würden. Leider existiert es noch nicht, wäre vielleicht eine Überlegung wert. Das aussagevollste Kriterium für die Qualität des jeweiligen Hotels sind nun mal die Sterne und daran wird sich wahrscheinlich nichts ändern.
Letztlich sollten die Portale unter dem Gesichtspunkt, Dialog mit dem Gast betrachtet werden und es als Hilfsmittel für die zukünftige Unternehmensstrategie sehen, Bsp. welches Marktsegment sollte bearbeitet werden.
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vom 30.08.2012 um 15:14
Artikel: "Portale machen Druck"
Betreff: "Kampf gegen Bewertungsportale ist nicht zielorientiert "
Meist sind die Menschen aus einem ganz anderen Grund verärgert oder wütend, als sie selbst glauben oder bereit sind in den Bewertungsportalen mitzuteilen. Im Regelfall steckt etwas anderes dahinter.
Nach unserer Studie sind die häufigsten Gründe für eine negative Bewertung.
-die individuelle Wahrnehmung des Gastes: Situationen und Gegenstände werden aufgrund der eigenen Erfahrung, Bildung und Erwartung sowie individueller Vorgeschichte, Laune und Charakter unterschiedlich wahrgenommen.
-ein vorangegangener Aufenthalt des Gastes: Die erbrachte Servicequalität oder Produktqualität werden durch eine vorherige individuelle anders gefühlte Leistung geprägt.
-der Rollenkonflikt zwischen Gast und Mitarbeiter des Hotels: Die angenommene Rolle des Servicegebers tritt in Konflikt mit der, des Servicenehmers oder umgekehrt.
-eine Verletzung des Territoriums des Gastes: Ein Servicegeber dringt gegen den Willen des Servicenehmers in dessen persönlichen Bereich ein. Ein zu geringer Abstand zum anderen (Zuneigung zeigt sich durch räumliche Nähe), sowie Intoleranz für das andere Weltbild oder mangelnder Respekt für die individuelle Ansicht sind als Gebietsverletzung zu sehen.
-Reaktionsschnelligkeit und Angemessenheit/Fairness im Umgang mit Reklamationen: Die Schnelligkeit mit der, die Reklamation gelöst wird, sofortige Lösung. Die Beschwerde wurde bereits beim Hotelaufenthalt vorgebracht und nicht angemessen oder fair gelöst.
Ehrlichkeit, sich selbst gegenüber, hilft den eigentlichen Grund zu finden. Das Image, die Ausgestaltung liegt in der eigenen Hand und damit auch die veröffentlichten Hotelbewertungen.
Im Übrigen ist ein Kunde, der seine Beschwerde mitteilt, mit einem deutlich geringeren Aufwand wieder stärker an das Unternehmen zu binden, als ein neuer gewonnen werden kann. Im Mittelpunkt des aktiven Beschwerdemanagements - Reaktion auf abgefasste negative Bewertungen ? ist das Ziel, auf artikulierte Unzufriedenheit so zu reagieren, dass diese abgebaut wird und die Zufriedenheit wiederhergestellt ist.
Das Negative an einer negativen Bewertung ist nicht die Bewertung an sich, sondern die Unfähigkeit, diesen Konflikt konstruktiv zu lösen. Die Lösung ist grundsätzlich vom Verhalten der Beteiligten abhängig.
Die Kampfansage gegen eine Internetplattform hilft dabei nicht; den Überbringer einer Nachricht zu bekämpfen, der dabei helfen könnte die Gastbeziehung wieder herzustellen ist nicht zielorientiert.
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vom 27.08.2012 um 16:28
Artikel: "Den richtigen Coach finden"
Betreff: "voll zutreffende Darstellung"
Primär beim Coachen ist die Zielfindung; die individuell bestimmten Ziele sind die Antriebskräfte des Menschen, seine Motivation. Die Rolle des Coach?s besteht darin, die jeweilige Persönlichkeit zu begleiten, damit diese den Zugang zu ihren verborgenen Fähigkeiten findet und Selbstvertrauen entwickelt.
Grundsätzliche Voraussetzung dafür ist natürlich Vertrauen,Fachkompetenz und Verständnis, es ist die Basis dafür, dass Sympathie zum Coach überhaupt entstehen kann. Inhaltliche Mitteilungen werden auch bei noch so guten Botschaften durch fehlende Sympathie nicht anerkannt. Je sympathischer der Gecoachte den Coach findet, desto besser wird die Unterstützung angenommen. Eine erfolgreiche und überzeugende Gesprächsführung entsteht nur im Sympathiefeld. Überzeugung durch eine vollständige Informationsaufnahme ist im Antipathiefeld, auch bei noch so bedeutsamen Botschaften, unmöglich. Dies gilt bei jeglicher Kommunikation.
Die Förderung der Leistungsbereitschaft, wie Kreativität und Führungskompetenz zu entwickeln, wird erreicht durch die Kognition zu nachfolgenden Aspekten.
Selbsterkenntnis: "Erkenne dich selbst."
Umfelderkenntnis: "Nimm die Menschen wie sie sind, andere gibt?s nicht."
Ziele des Coaching sind:
- intrinsische Motivation, die Selbstverwirklichung
- Verbesserung der Qualität bei Entscheidungsprozessen
- Verbesserung der Selbstkoordination
- Motivierung durch die Vergrößerung der individuellen Fähigkeiten
- mehr Engagement sowie eine gesteigerte Kreativität
- Grenzenüberschreitende Sichtweise, besonders durch die Verbreiterung des Informationsflusses und Bereitschaft zur Kommunikation
Eine Förderung der persönlichen Begabung erzeugt Individualität bei Mitarbeitern und folglich auch beim Unternehmen. Qualität entsteht zuerst durch die entsprechende individuelle Einstellung, danach entwickelt sich die allgemeine Gewissheit für Verantwortung und Verhalten. Selbstdisziplin mit Selbstkontrolle und die gebildete Gesamtheit aller einzelnen Verpflichtung, ein gemeinsames Ziel zu erreichen, formen den betrieblichen Erfolg.
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vom 24.08.2012 um 13:27
Artikel: "Wie man mit strategischen Preisen den Gast lenkt"
Betreff: "Voll zutreffend "
Insgesamt ist es zutreffend, dass Gäste bereits im Vorfeld die potentiellen Ausgaben festlegen. Eine Abweichung zur getroffenen Festlegung ist möglich, dies liegt jedoch im Geschick des Servicemitarbeiters und bei der Darstellung der Produkte; Weinkarte und Speisekarte.
Insbesondere bei der Weinkarte sollten drei Preiskategorien gebildet werden, um den Verkauf zu steigern.
Die Kategorien und Auswahl sollten sein:
1. Günstige Weine ? begrenztes Sortimentangebot
2. Mittleres Preisangebot ? umfangreiches Sortimentangebot
3. Hochpreissegment ? begrenztes Sortimentangebot
Bei der Wahl der Kategorien sollten natürlich Euphemismen verwendet werden; Wortverhüllungen die Bedürfnisse wecken und natürlich auch zu den angebotenen Speisen korrespondieren sowie unter Anderem mit einem regionalen/saisonalen Bezug.
Studien haben gezeigt, dass sich Kunden meistens für das mittlere Preissegment entscheiden, falls ein höheres und niedrigeres vorhanden sind. Das niedrigere wird nicht gewählt, da man nicht als überzogen Kostenbewusst erscheinen möchte. Gegen das höhere spricht, ein natürliches Kostenbewusstsein, der Genuss wird als kurzfristiges Vergnügen interpretiert.
Falls ein Hochpreissegment fehlt, entscheiden sich Kunden für die Mittelwertprodukte zwischen den günstigen Weinen und dem mittleren Segment, dass jetzt das höchste Angebot ist. Das Fehlen eines exklusiven Angebotes an Weinen wirkt sich daher negativ auf den Umsatz aus, auch wenn man diese kaum oder selten verkauft.
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vom 20.08.2012 um 15:10
Artikel: "Nicht immer reinreden"
Betreff: "Führungsqualität"
Häufig beruht die Philosophie des Managements auf der Überlegung, der Durchschnittsmensch zieht es vor an die Hand genommen zu werden, möchte sich vor Verantwortung drücken, besitzt verhältnismäßig wenig Ehrgeiz, hat eine angeborene Arbeitsunlust und ist vor allem auf seinen eigenen wirtschaftlichen Vorteil aus. Hinter dieser Überlegung verbirgt sich das Motiv nach Selbstachtung; Bestätigung der eigenen Wert/Normvorstellung oder auch eine Verbindung zwischen diesem Motiv und dem nach sozialer Anerkennung.
Das Bedürfnis nach Selbstachtung ist das sich am häufigsten negativ im Menschen auswirkt, hier strebt der Mensch nach Übereinstimmung mit seinen subjektiven Normen und Werten. Sobald er etwas tut oder anordnen muss, was er nicht bejaht, kommt es zu einer Krise seiner Selbstachtung.
Diese Führungspersönlichkeit schätzt seine Prinzipien höher ein, als das Gebot der Anpassung an die Realität oder dem kooperativen Kompromiss. Dieses Streben bereitet ihm zwangsläufig Kontaktschwierigkeiten, es kommt zur Isolierung. Die Ausgrenzung verstärkt die Ablehnung zur Anpassung und verhindert den sozialen Lernprozess. Diese Persönlichkeit ist leider in der Hotellerie sehr häufig anzutreffen, sie legen besonderen Wert auf äußere Exaktheit und Pünktlichkeit, aber auch auf Standpunkttreue und Kompromisslosigkeit in Fragen ihrer definierten Gerechtigkeit.
Diesen Hotelmanager zu überzeugen, ist verhältnismäßig schwierig, ihn zu kritisieren so gut wie ganz unmöglich, ihn aber zu etwas veranlassen zu wollen, was ihm innerlich als gegen seine Prinzipien gerichtet empfindet, ist absolut ausgeschlossen, lieber würde er seine Selbstvernichtung in Kauf nehmen, als gegen seine Prinzipien verstoßen.
Ein sicheres Zeichen, dass es in der elementaren Entscheidungsebene eines Unternehmens ein nach Selbstachtung strebenden Mitarbeiter gibt, ist das realitätsfremde Strategiekonzept, die fehlende Einbindung der Mitarbeiter sowie eine relative Unbeweglichkeit bei Veränderung des Marktes. Das Streben dieser Persönlichkeit führt in die Handlungsunfähigkeit des Unternehmens, denn ein idealistisches Wunschdenken durch den Zwang starre Normen zu leben, dabei einen verinnerlichten Mangel an Entscheidungsfreude zu haben und die Humanität außer Acht zu lassen bringt den Ruin greifbar nah.
Ein weiteres Persönlichkeitsbild, der nach sozialer Anerkennung strebende Manager in der Hotellerie. Bei diesem Motive, versteht man die Sehnsucht, von einer Gruppe von Menschen um seiner Position willen anerkannt zu werden. Diese Persönlichkeit möchte im Rahmen seiner Mitmenschen eine bestimmte Geltungsstufe einnehmen. Er erwartet von allen Seiten nur Bewunderung und Respekt sowie keine Ablehnung.
Das Streben nach sozialer Anerkennung schafft nun eine immer wieder wechselnde Systematik von Prestigedenken und den Anspruch auf Besitz von Statussymbolen, die für die jeweils erreichte Rangstufe stehen. Der Beruf oder ein Titel sowie seine Freizeitbeschäftigung werden zum Statussymbol und damit zum Merkmal seiner Persönlichkeit.
Gegenüber Vorgesetzten verhält er sich opportunistisch ohne dabei einen Standpunkt zu vertreten. Diese Persönlichkeit benützt jeden anderen, um beim Vorgesetzten im besseren Licht zu erscheinen, mit dem Ziel die angestrebte Position zu bekommen. Im Übrigen versteht er es die Schuld auf andere abzuwälzen, da er keine Bereitschaft für Verantwortung hat. Verantwortung zu übernehmen heißt für ihn, ein Omega-Mensch zu sein. Sein wirtschaftliches Denken ist als naiv-optimistisch einzuschätzen und er sieht keine Gefahr. Sorgen bereitet ihm nur, die Vorstellung sein Bedürfnis nach sozialer Anerkennung nicht erfüllt zu bekommen. Führungsrolle besteht darin, dass er danach strebt, aber nicht bereit ist, die Verantwortung tatsächlich zu übernehmen.
Ideal Vorstellung eines Vorgesetzten, jedoch sehr selten anzutreffen, mit den
Motiv nach Unabhängigkeit und Verantwortung.
Dieses Motiv steht für das Streben eines Menschen nach einem eigenen Tätigkeitsbereich, in dem er Entscheidungen trifft und dafür auch die Verantwortung übernimmt. Falls es ihm ermöglicht wird, bestimmt er die Weite seines Bereiches, seine maßgeblichen Kriterien sind dabei die erforderliche fachliche Kompetenz, seine Neigung und Bereitschaft.
Diese Persönlichkeit möchte nicht gegängelt werden, sondern selbständige Entscheidungen treffen. Unabhängig von einer Bevormundung möchte sie ihr Leben und Umfeld gestalten und alle möglichen Konsequenzen, positive und negative, daraus selbst übernehmen.
Das Streben nach Individualität macht diese Persönlichkeit frei von Zwängen, sie bleibt beweglich und hat die Fähigkeit sich umzustellen, falls es die Situation erfordert. Mit ihrem Realismus sowie ihrer Sachlichkeit und ihrem Engagement bewältigt sie die anstehenden Lebensaufgaben.
Diese Persönlichkeit beansprucht Freiheit für sich selbst und ist im Gegenzug bereit seinem sozialen Umfeld Freiheit zu gewähren, die Ausmaße des jeweiligen Freiraumes sind dabei identisch.
Nur wer die Bereitschaft zeigt, seine persönliche Einstellung auf Humanität sowie Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein auszurichten und diesem ethischen Ziel widerstrebende Gewohnheiten aufgibt, schafft es die eigene Zukunft erfolgreich zu gestalten. Eine Förderung der persönlichen Begabung erzeugt Individualität bei Mitarbeitern und folglich auch beim Unternehmen. Qualität entsteht zuerst durch die entsprechende individuelle Einstellung, danach entwickelt sich die allgemeine Gewissheit für Verantwortung und Verhalten. Selbstdisziplin mit Selbstkontrolle und die gebildete Gesamtheit aller einzelnen Verpflichtung, ein gemeinsames Ziel zu erreichen, formen den betrieblichen Erfolg.
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vom 15.08.2012 um 13:00
Artikel: "Gastgewerbe besser als sein Ruf "
Betreff: "Vergleichbarkeit?"
"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont!"
Zitat: Konrad Adenauer
Vergleiche sind daher subjektiv. Der objektive Vergleich erfordert mindestens Übereinstimmungen bei der Ausgangslage, durch die ein Bezug hergestellt werden könnte. Die entsprechenden Parameter könnten die Dauer der Ausbildung, Anforderungen an den Stelleninhaber und soziale Umstände des jeweiligen sein.
Bei dem dargestellten Vergleich, sehe ich einen Mangel an Übereinstimmungen zur Hotellerie, da es letztlich in unserem Tätigkeitsfeld - Hospitality Industry - ein höheres Maß an Anforderungen für den jeweiligen Stelleninhaber gibt.
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vom 13.08.2012 um 14:03
Artikel: "Wenn im Netz über den Chef geschimpft wird"
Betreff: "Wenn im Netz über den Chef geschimpft wird."
Grundsätzlich ist ein solches Verhalten nicht akzeptabel.
Ein hilfreiches Mittel zur Verhinderung ist die Schaffung einer gelebten Unternehmenskultur.Die Mitarbeiter identifizieren sich dann mit Ihrer Unternehmung. Mir ist keine Person bekannt, die sich jemals im Netz selbst beschimpft hat oder die eigene Arbeitsweise als falsch darstellte.
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vom 03.08.2012 um 20:53
Artikel: "Die Frage der Woche"
Betreff: "Vegetarisch"
Ich liebe vegetarische Speisen, insbesondere haben die arabische und mediterrane Küche ein abwechslungsreiches Angebot dafür.
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