Anzeige

AHGZ - Das Fachportal für Hotellerie und Gastronomie

Anzeige

Die AHGZ-Redaktion fragt: (von links) Svenja Alberti, Hendrik Markgraf und Rüdiger Rüster wollen von Rolf Glantz wissen: Wie sieht die Sauna der Zukunft aus? Was sind die schrägsten Konzepte?

der hotelier - das Ideenmagazin in der AHGZ

„Rentabilität ist nicht zwangsläufig“

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/39 vom 29. September 2007

Der Begriff Wellness ist ja etwas schwammig und hat Übergänge zum Begriff Medical Wellness. Aus Gastperspektive gesehen ist mit Wellness der Wunsch nach Entspannung, nach Verwöhnt-Werden, Sich-Wohlfühlen und Gesundheit gemeint. Was zeichnet denn nun ein gutes Wellnesshotel aus?

Rolf Glantz: Das Wohlbefinden des Gastes muss eindeutig im Mittelpunkt stehen. Wichtig sind außerdem großzügige Räumlichkeiten, hochwertige Hardware und eine moderne Gestaltung. Nicht zu vergessen die Menschen, die dahinterstehen – vom Betreiber über den Konzeptentwickler bis hin zu den Mitarbeitern, die die Philosophie des Hauses vor Ort umsetzen.

Hans-Werner Jochim: Ich stimme Herrn Glantz zu. Die Wohlfühlatmosphäre ist ausschlaggebend. Den Gast muss genau das Ambiente erwarten, das er sich ausgesucht hat. Außerdem gehören zu einem runden Konzept Schwimmbad und Saunalandschaft, aber auch eine auf die Spa-Anwendungen abgestimmte Gastronomie.

Werner Klump: Das Konzept muss ganzheitlich sein. Es geht nicht nur um die perfekte Hardware. Das Design muss sich durch das gesamte Hotel ziehen. Öffentliche Bereiche, Zimmer und Spa müssen einheitlich gestaltet sein. Das Wichtigste sind aber die Mitarbeiter. Sie müssen sich mit der Philosophie des Hauses identifizieren, sie leben. Die Fachkompetenz des Personals im Wellnessbereich ist unabdingbar, fehlt in Deutschland aber oft.

Es gibt ja auch Trittbrettfahrer, die eine kleine Sauna im Keller haben und sich selbst als Wellnesshotel bezeichnen...

Dieter C. Rangol: Völlig richtig. Das Problem ist, dass der Begriff Wellness – wie bereits angesprochen – stark verwässert ist. Nicht alle Hotels bemühen sich, für die unterschiedlichen Anwendungen Literatur mit wissenschaftlich gesicherten Methoden oder Experten zu Rate zu ziehen. Aber genau darauf kommt es in einem guten Wellnesshotel an: auf die Kombination von qualitativ hochwertiger Hard- und Software, die wissenschaftlich belegt ist. Zudem fehlt häufig für den Gast die Erklärung über die gesundheitsfördernden Aspekte und Zusammenhänge der jeweiligen Wellnessangebote. Dies könnte beispielsweise in Form eines Wellness-Guides realisiert werden, wie ihn der bsw in Kürze anbieten wird.

Herr Traubel, Sie positionieren sich als Wellnesshotel. Ihr Erfolgsrezept?

Karl Traubel: Ich habe das Ohr am Gast. Ich muss heraushören können, warum er in meinem Hotel ist und was sein Bedürfnis ist. Ob es ein frisch verliebtes Paar ist, das einen Kurztrip gebucht hat, oder der betuchte Gast, der sich eine längere Auszeit nimmt und in Ruhe gelassen werden will.

Und das genügt schon?

Traubel: Natürlich nicht. Zur Erholung trägt vor allem auch die alpine Bergluft bei. Dementsprechend haben wir das Konzept auf Natur und Umgebung abgestimmt. Außerdem achten wir auf ehrliche Lebensmittel. Weitere Kriterien sind die unverzichtbaren Wellness-Standards, etwa Sauna, Dampfbad und Solarium, aber auch Massagen und Beauty-Behandlungen. Hinzu kommen der Aspekt Entschleunigung und eine stimmige Corporate Identity.

Wie sieht Ihr typischer Wellnessgast aus, Herr Klump?

Klump: Einen bestimmten Typus gibt es nicht. Es gibt Tagesgäste und Wochenendreisende. Alle haben verschiedene Bedürfnisse und Erwartungen. Für die Anspruchsvolleren bieten wir beispielsweise acht geräumige Junior-Suiten mit A-la-carte-Verpflegung an, sodass die Gäste sich vollkommen zurückziehen können. Viele suchen einfach nur Ruhe, während andere eine Behandlung nach der anderen buchen.

Sie treiben erheblichen Aufwand. Wie lief bei Ihnen die Planung ab?

Klump: Mit der Planung und Konzeption unseres Spas war ich etwa fünf Jahre beschäftigt. Ich bin selbst begeisterter Saunagänger und weiß, wo die Schwachstellen liegen und welche Bedürfnisse es gibt. Deswegen haben wir bei der Konzeption sehr viel Wert auf Ruheräume gelegt.

Welche Rolle spielen Individualität und Luxus?

Gisela Hank-Haase: Wellness hat immer auch mit Individualität und Luxus zu tun. Die Ansprüche an die Ausstattung von Spas sind hoch. Wer erfolgreich sein möchte, muss auf die speziellen Wünsche des einzelnen Gastes eingehen. Der Gast möchte ernstgenommen werden. Das heißt: Die Mitarbeiter müssen sich Zeit für ihn nehmen.

Und wie wichtig ist Lifestyle ...?

Harry Schramm: Eher in zweiter Linie. Wichtig ist, dass die Vorstellungen und Ansprüche den Räumlichkeiten angepasst werden. Wir müssen eine optimale Lösung finden. Es nützt nichts, den besten oder modernsten Wellnessbereich einrichten zu wollen, wenn er in den vorhandenen Räumlichkeiten nicht zu realisieren ist.

Zulieferer spielen eine zentrale Rolle bei der Konzeption von Wellnessbereichen. Woher nehmen Sie Ihre Ideen, Herr Glantz?

Glantz: Wir wissen, was medizinisch guttut und setzen uns beispielsweise mit der Wirkung von Wärme auf den Körper auseinander. Zum anderen sind unsere Planer regelmäßig in Spa- und Wellnessanlagen unterwegs. Aus eigener Anschauung und Benutzung können sie so Trends aufspüren und erleben. Unser Unternehmen beschäftigt allein dafür zehn kreative Mitarbeiter.

Und Sie entwickeln gemeinsam Trends?

Glantz: Ja. Wir machen das bevorzugt in Workshops. Wir haben beispielsweise gemeinsam mit der Architekturzeitschrift AIT elf Architekturbüros aus ganz Europa zu einem Workshop eingeladen. Diese Ideenwerkstatt stand unter dem Motto „Visions of Spa Architecture“. Die Ergebnisse sind grandios – wenn auch zum Teil sehr visionär.

Gibt es auch ein handfestes Resultat?

Glantz: Ja, der Trend geht eindeutig zu Wellness in Verbindung mit großen Mengen Wasser, allerdings nur da, wo dies wirtschaftlich darstellbar ist. Das transportiert Luxus und Wohlbefinden. Das ist es, was die Menschen heute und künftig wollen.

Wie sahen die ausgefallensten Konzepte aus?

Glantz: Das flippigste Konzept kam vom Designbüro 3Deluxe Biorhythm. Es hat einen Spa für Kongressbereiche entwickelt – für das Roomers Hotel von Micky Rosen und Alex Urseanu in Frankfurt. Die Menschen sollen zwischen den Besprechungen beispielsweise eine Massage genießen können. Aber nicht nur das: Die gesamte Atmos-phäre vermittelt Entspannung. Der Kongressbereich geht fließend ins Spa über.

Nochmal zum Thema Wasser und Schwimmbad. Sind Schwimmbäder überhaupt noch gefragt, Frau Hank-Haase?

Hank-Haase: Wenn ich neue Hotels berate, gehe ich kaum auf das Thema Schwimmbad ein. Am wichtigsten sind aus meiner Sicht Fitness, Sauna und Behandlungen.

Klump: Auch für mich ist der Spa-Bereich wichtiger als das Schwimmbad.

Wie sieht ein modernes Schwimmbecken aus?

Rangol: Das alte Hotelschwimmbad ist tot. Die Becken haben sich verändert in Form, Farbe und Nutzen. Dies trifft auch für das gesamte Ambiente in und um die Schwimmhalle zu. Es gibt daher beispielsweise immer mehr Fitness-Stationen in den Becken, welche den Gästen über das reine Schwimmen zusätzliche Wasserattraktionen für unterschiedliche Anwendungen anbieten.

Jochim: Das weiß gekachelte Schwimmbad hat etwas von einem Trimmbecken. Schwimmbäder müssen die Leute aber ansprechen und eine wohlige Atmosphäre erzeugen. Man arbeitet mit Freiformen, mit Edelstahlbecken und PVC. Nichts ist unmöglich.

Und die Sauna der Zukunft?

Glantz: Es wird eine Reduzierung stattfinden. Nicht ein Auffächern der unterschiedlichen Badeformen, sondern ein Rückbesinnen auf alte Formen. Die wichtigsten Aspekte werden sein: authentische Räume, hohe Qualität, Lichtführung, Materialität. Das pure Ereignis steht im Mittelpunkt. Es muss materialgerecht, echt und ehrlich sein. Die Kabinen werden größer, die Anwendungsmöglichkeiten kleiner. Ein Trend ist auch die offene Sauna, beispielsweise mit freiem Blick in die Berge oder auf den Ozean wie bei den Aida-Schiffen.

Alle in der Hotellerie suchen den neuesten Trend. Welche Rolle können dabei Fachmessen wie die Aquanale in Köln übernehmen?

Oliver P. Kuhrt: Messen sind in erster Linie Plattformen für Innovationen und Trends. Und gerade Wellnessbereiche in Hotels beinhalten noch viel Trend-Potenzial. Das Interesse der Branche an den Neuheiten spiegelt sich in den Zahlen der kommenden Aquanale wider. In diesem Jahr ist die Ausstellerzahl um rund 13 Prozent höher als vor zwei Jahren.

Welches Konzept hat die Aquanale?

Rangol: Sehr positiv finde ich, dass auch Hoteliers die Messe indirekt mitgestaltet haben. So kamen konkrete Anfragen und Anregungen, beispielsweise nach Fachthemen für das Kongressprogramm zur Aquanale oder nach speziellen Produkten bei den Ausstellern, die wir als ideeller Träger der Aquanale gerne aufgegriffen oder an betroffene Aussteller weitergereicht haben.

Wann rechnet sich Wellness, Frau Hank-Haase?

Hank-Haase: Ohne Investitionsbereitschaft geht nichts. Ein gutes Spa basiert auf vier Säulen: Aqua, Sauna, Fitness und Behandlungen. Außerdem kommt es auf die richtige Größe an. Die Rechnung ist simpel. Zehn Quadratmeter Wellnessfläche pro Hotelzimmer werden von den Gästen als großzügig empfunden. Zu groß sollte der Spa-Bereich aber auch nicht sein. Denn dann geht das Gefühl der Individualität und Intimität verloren. In einem Tagungshotel kann der Bereich natürlich auch kleiner sein.

Wellness ist nicht gleich Wellness. Als Gast erlebt man auch herbe Enttäuschungen. Welche Fehler werden am häufigsten gemacht?

Hank-Haase: Viele Hoteliers haben vorher keine Analysen gemacht und sich zu wenig mit der Materie beschäftigt. Sie bieten Wellness um der Wellness willen an. Diese Häuser haben dann echte Probleme. Die Rentabilität und Wirtschaftlichkeit von Spas ist nicht von vornherein gegeben. Im Gegenteil. Sie muss hart erarbeitet werden. Insgesamt steigt der Professionalisierungsgrad aber.

Welche Grundregeln sollten Hoteliers schon bei der Konzeption eines Spas beachten?

Schramm: Letztlich wird jeder Spa an der Wirtschaftlichkeit gemessen. Aus diesem Grunde sollte eine Umfeld- und Wirtschaftlichkeitsanalyse erfolgen. Daraufhin wird ein Konzept-Layout erstellt, in das neben Design vor allem die Funktionalität einfließen muss. Natürlich sollten Angebot und Personal unbedingt in die Konzeption eingebunden werden.

Kuhrt: Ein gutes Wellnesshotel muss die Themen Being-Well und Fitness vereinen. Der Begriff Wellness hat in den vergangenen Jahren stark gelitten und wird – wie schon anfangs angesprochen – teilweise noch immer inflationär benutzt. Ganz wichtig ist räumliche Großzügigkeit – oft eine gestalterische Herausforderung – und Qualität bei Hardware und Software. Und im Spa-Bereich muss unbedingt das Thema Wasser gelebt werden.

Schramm: Toll ist es auch, wenn das Hotel Bewegungsmöglichkeiten im Außenbereich anbietet, denn Bewegung kann auch ein Bestandteil von Spa und Wellness sein. Über allem sollte grundsätzlich das Wohlbefinden des Gastes stehen.

Wie kann man mit Wellness richtig Geld verdienen?

Hank-Haase: Der größte Profit ist mit Behandlungen zu erzielen. Der Präventivgedanke nimmt weiter zu. Daher rate ich meinen Kunden, die Anwendungen auszubauen. Die Qualität muss stimmen, denn die Kunden merken, wenn die Hotels Mogelpackungen anbieten. Die Gäste sind anspruchsvoller geworden und erwarten mehr für ihr Geld. Und sie wollen eine nachhaltige Wirkung der gebuchten Behandlungen. Der Hotelier sollte sich zudem folgende Fragen stellen: Wie müssen die Zimmerpreise angehoben werden? Wo liegen die Erlössituationen in den einzelnen Segmenten?

Welches Marketing ist erforderlich?

Hank-Haase: Es gibt gute Möglichkeiten, über Spezialveranstalter seine Produkte zu vermarkten. Wichtig ist ein zielgruppengerechtes Marketing, das eine genaue Analyse voraussetzt. Der Wellnessbereich sollte beispielsweise auch ins Tagungsmarketing integriert werden. Mit entsprechenden Packages kann man in diesem Feld zusätzliche Umsätze erwirtschaften.

Qualitätslabels sind immer gefragter, ebenso Wellness-Zertifikate, mit deren Vergabe sich gutes Geld verdienen lässt. Braucht die Hotellerie wirklich Wellness-Zertifikate?

Traubel: Wir sind bei den Wellness Hotels Deutschland zertifiziert. Sie arbeiten entweder mit dem Tüv zusammen oder führen Mystery Checks durch. Die Bewertungen sind mir persönlich wichtig, damit meine Einrichtungen immer auf dem neuesten Stand sind. Sozusagen zur eigenen Qualitätssicherung. Es besteht eine Partnerschaft zwischen uns und dem Verband. Unsere Mitgliedschaft dient dem Erfahrungsaustausch. Der Gast kann sich an der Zertifizierung orientieren.

Klump: Ich halte die Zertifizierung auf dem Papier für den Gast letztendlich nicht für entscheidend. Es geht darum, dass Qualität gelebt wird.

Viele Hotels bieten ein Wellness-Sammelsurium an. Ist da weniger oft nicht mehr?

Hank-Haase: Man sollte die Kirche im Dorf lassen, da haben Sie völlig recht. Empfehlenswert ist es, regionaltypische Behandlungen anzubieten.

Wo schlummern Zusatzgeschäfte?

Schramm: Zusatzgeschäfte können unter anderem mit externen Gästen erzielt werden. Daher sollte sich jeder Hotelier fragen, inwiefern eine Öffnung nach außen sinnvoll ist.

Hank-Haase: Richtig, man sollte den Spa-Bereich auf jeden Fall öffnen. Denn allein durch den Hotelgast ist eine zufriedenstellende Auslastungsquote nicht zu erreichen. Generell ist die Rentabilität des Spas nicht zwangsläufig gegeben.

Externe Gäste können aber auch stören...

Hank-Haase: Ja. Deswegen muss man das Konzept genau beleuchten. Auch bei den Terminen darf es keine Überschneidungen geben. Man sollte interne und externe Kunden trennen.

Die demografische Entwicklung geht in Richtung Alterung der Gesellschaft. Welche Konsequenzen hat das für die Wellness-Hotellerie?

Hank-Haase: Der Anteil der älteren Gäste ist stark. Und so wird er auch bleiben. Der Anteil jüngerer Gäste wird aber weiter zunehmen. Die Gäste werden künftig Wellness noch stärker unter dem Aspekt Gesundheitsvorsorge betreiben. Der Trend geht zu mehr Qualität und Nachhaltigkeit der Anwendungen.

Klump: Wir setzen auf den Kurzurlauber, der drei bis vier Tage bleibt. Der Trend geht zu kürzeren Reisen. Die, die es sich leisten können, haben Geld, aber keine Zeit.

Müssen sich Hoteliers Sorgen machen, dass immer mehr Privatleute sich einen Spa einrichten?

Rangol: Zwischen den beiden Bereichen besteht keine Konkurrenzsituation. Im Gegenteil: Sie können sich gegenseitig befruchten.

Die Aquanale steht vor der Tür. Welche Produkttrends gibt es?

Jochim: Die Badelandschaften müssen attraktiv sein. Mit Brausen und Sprudlern kann man vorhandene Bereiche aufwerten. Mit Licht kann man beispielsweise ganz verschiedene Stimmungen erzeugen, auch unter Wasser. Manche unserer Kunden setzen auf den Schwerpunkt Hydrotherapie. Hier liegt die Chance, sich zu spezialisieren und eine Nische zu besetzen.

Nehmen wir mal an, Sie könnten grenzenlos investieren: Was würden Sie, Herr Traubel, gern in Ihrem Haus verwirklichen?

Traubel: Ich möchte meine Linie gern weiterführen. Besonders wichtig ist mir der persönliche Bezug zum Gast und dass er sich wohl fühlt. Dabei spielen ständige Investitionen und auch Innovationen eine bedeutende Rolle.

Wenn Sie Hoteliers Wellness-Tipps geben könnten, welche wären das?

Kuhrt: Businesshotels sollten auf einen funktionellen Spa- und Fitnessbereich achten, der vor allem sauber sein muss. Und viel mehr Hoteliers sollten auch über Private-Spas nachdenken. Diese Trendwelle ist längst aus Asien zu uns herübergeschwappt und wird verstärkt nachgefragt. Familienhotels sollten eine Erlebniswelt schaffen – für Kinder wie für Eltern.

Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat einen Trend entdeckt: Selfness. Er behauptet: „Die reine Wohlfühllehre ist an ihre Grenzen gestoßen. Eine neue Ära ist angebrochen. Die Zeichen der Zeit stehen auf Veränderung. Besser: Selbstveränderung.“ Mehr Verantwortung für sich selbst steht dabei im Vordergrund. Matthias Horx’ Studie „Der Selfness-Trend – was kommt nach Wellness?“ soll die Richtung weisen. Was halten Sie davon?

Klump: Das könnte das Thema Wellness weiter bereichern. Der Mensch sucht Orientierung, hat eine viel größere Verantwortung für sich selbst. Als Ergänzung für Wellness kann ich mir schon vorstellen, dass Selfness Einfluss nehmen wird.

Hank-Haase: Wellness wird immer hoch angesiedelt sein. Qualifizierungen sind allerdings notwendig. Im 2-Sterne-Segment hingegen wird Wellness nicht funktionieren und sich auch nicht rentieren.

Kuhrt: Das Grundbedürfnis der Menschen nach Wasser und Wärme wird immer da sein. Deswegen wird auch der Trend Wellness in all seinen Facetten noch sehr lange anhalten.

Moderation: Hendrik Markgraf

Svenja Alberti

Rüdiger Rüster

Fotos: Roberto Bulgrin

Kommentieren Drucken
Auch interessant

Maßanzüge für Individualisten

Wer kennt sie nicht: die seelenlosen Kästen, die tristen Absteigen. mehr...

Weitere Artikel aus der hotelier vom 29.09.2007 :

der hotelier: Maßanzüge für Individualisten (29.09.2007)
Aufreger des Monats: Hotelfernsehen im Gebühren-Wirrwarr (29.09.2007)
Anreger des Monats: Das Wandern ist der Deutschen Lust (29.09.2007)
Fragebogen: Michael Fäßler (29.09.2007)
der hotelier - das Ideenmagazin in der AHGZ: Morgens um fünf kam die Wende (29.09.2007)
Speis & Trank: Ein Höllenlärm (29.09.2007)
der hotelier: „Porzellan muss man pflegen“ (29.09.2007)
der hotelier - das Ideenmagazin in der AHGZ: Die Vielfalt steckt im Detail (29.09.2007)
der hotelier - das Ideenmagazin in der AHGZ: Design mit Funktion und Gefühl (29.09.2007)
der hotelier - das Ideenmagazin in der AHGZ: 80 Jahre Marriott International (29.09.2007)

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel