Speis & Trank
Ein Höllenlärm
Natürlich lebt die Gastronomie auch von Zufallsgästen – von Hungrigen, die sich beim Vorbeilaufen spontan entscheiden, einzukehren,. Von Durstigen, die den einladenden Lichtern einer Gastwirtschaft folgen, um den Abend bei einem schönen Glas Wein zu beschließen. Doch dieses Quartett treibt es dabei entschieden zu weit: Kaum sehen die vier Musiker durchs Fenster das Festmahl, das da aufgetischt wird, da überlegen sie schon, wie sie alle anderen Gäste verjagen können, um alles ganz alleine verspeisen zu können.
Wie sie das schaffen? Sie machen einfach einen Höllenlärm. Und da ist es kein Wunder, dass die rechtmäßigen Besitzer das Haus im Wald und das darin befindliche Bankett den Eindringlingen überlassen. Denen aber, so steht es in der Geschichte von den vier Musikern, „gefiel’s so wohl darin, dass sie nicht wieder heraus wollten“. Und so kommen sie nicht in die norddeutsche Hansestadt, um dort Stadtmusikanten zu werden – das eigentliche Vorhaben.

