der Hotelier
Fragebogen Olivier Harnisch
Vice President International Operations Germany & Switzerland, Hilton Hotels
Welche gastronomische
Leistung bewundern Sie
am meisten?Die von Georges Auguste Escoffier. Was er für die Gastronomie getan hat, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Er hat das Kochen für immer verändert und vom Handwerk zur Kunst emporgehoben.Wo haben Sie zuletzt
gut gegessen?Bei unserem Lieblingsitaliener in Wiesbaden. Es gab ein Thunfischcarpaccio, danach Piccata al Limone und schließlich das wohl beste Tiramisu nördlich des Brenners.Ihr Lieblingsgetränk?Wenn ich richtig Durst habe: Apfelsaftschorle. Ansonsten bin ich besonders im Sommer ein großer Fan von Tavel, einem wunderbaren Roséwein von den Côtes du Rhône.Ihr Leibgericht?Für einen echten Cassoulet aus Castelnaudary würde ich einen großen Umweg fahren. Ihr Lieblingshotel?Der Bayerische Hof in München, denn dort habe ich meine Frau kennengelernt.Was ist für Sie Gastlichkeit?Den Gast das Heimweh vergessen zu lassen.In welchem Hotel
würden Sie gern leben?Ich habe von 2001 bis 2008 in Hotels gelebt. Nun genieße ich es, ein „normales“ Zuhause zu haben. Wer oder was
möchten Sie gern sein?Ich möchte niemand anderes sein als ich selbst. Dennoch hätte ich gern die Erfahrungen von Conrad Hilton gemacht. Dieser Mann hat ein unglaublich spannendes Leben gehabt.Ihre Vorbilder?Ich habe keine absoluten Vorbilder. Allerdings gibt es viele Menschen, von denen ich gelernt habe. Ich bin überzeugt, dass wir am meisten von denjenigen lernen, die anders sind als wir selbst, auch wenn wir es nicht immer wahrhaben wollen. Was schätzen Sie an einem
Menschen am meisten?Zuverlässigkeit und Neugier. Sich auf jemanden verlassen zu können, ist etwas Wunderbares. Genauso schätze ich Offenheit für Neues und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Welche Eigenschaften
sagt man Ihnen nach?Zielstrebig zu sein und keine Veränderungen zu scheuen. Was ist für Sie Luxus?Unsere Kinder bei ihrer Entwicklung zu beobachten und zu begleiten.Was ist für Sie Erfolg?Ein ausgefülltes Leben zu haben, privat und beruflich. Die persönliche Balance-Score-Card muss stimmen! Und das definiert jeder für sich selber. Ihr Lebensmotto?„If you do what you always did, you will get what you always got.“
