Anzeige

Aufreger des Monats

Internet-Betrugschadet der Hotellerie

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/48 vom 2. Dezember 2006
 Svenja Alberti

1..., 2..., 3... – meins! Von wegen. Nicht alles, was bei Ebay ersteigert wird, kommt auch in die Hände des glücklichen Höchstbietenden. Der Ärger ist groß, werden Kunden um ihr Geld geprellt. Die Stadt Grafenau im Bayerischen Wald kann sich schon mal warm anziehen. In den nächsten Monaten werden wohl um die 2000 Gäste anreisen, um ihren beim Internetversteigerer Ebay ergatterten Urlaubsgutschein einzulösen. Bei den Besuchern dürfte Zorn vorherrschen, denn das Hotel, in das die Reise geht, ist geschlossen. Die Hotelchefin auf und davon. Die Polizei ermittelt wegen Betrugsverdachts.

Solche Aktionen schaden – mal abgesehen vom ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
weiter mit Mausklick...
der Internetplattform Ebay – der gesamten Hotellerie. Überall wird Service, Service, Service gepredigt, „Der Kunde ist König“ als Motto an die Wand gehängt, und dann das. Der Gast auf Schnäppchenjagd veräppelt – um sein Geld geprellt. Das sitzt. Ausgefallene Marketinggags, die potenzielle Gäste locken, sind durchaus wünschenswert. Wenn die Hotellerie damit Geld verdient, um so besser. Dabei sollte aber der Dienstleistungsgedanke nie aus den Augen verloren werden. Denn wer sich einmal ärgert, kommt nicht wieder. sal


KommentierenDrucken
Auch interessant

„Erst Emotion, dann Information“

Na, wie sieht’s heute aus?“, erkundigt sich Kirsten Kurbjuhn, General Managerin im Hotel Gates in Berlin, einem typischen Business-Hotel. mehr...

Weitere Artikel aus der hotelier vom :

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige