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der hotelier - das Ideenmagazin in der AHGZ

Intime Bade-Welten

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/26 vom 28. Juni 2008
von

HAMBURG. Trendig ist, was gefällt: „Mut zu Struktur“ und „Mehr Lust auf Luxus im Bad“ heißt das Motto, wenn es um die Gästebadausstattung geht. Bei den neuen Fliesenserien für die Wand werden ausgefeilte Farb- und Dekorationskonzepte aufgelegt, die höchste Ansprüche hinsichtlich Design und Material erfüllen.

Trendfarben und außergewöhnliche Oberflächenstrukturen verleihen besondere Optik, Haptik und damit verbunden auch Emotionalität. Auch ungewöhnliche, schmale Großformate werden zum Eyecatcher. Mit Blick auf besonders hochwertige Badausstattungen wurden auch neue Dekore mit Ornament- und Streifenmotiven und echten Goldauflagen entwickelt: So ist Gold beispielsweise bei dem Fliesenkonzept „Moonlight“ von Villeroy & Boch Trendthema.

Bei den Böden ist hochwertiges Feinsteinzeug in. Für Hotels eignet es sich besonders gut, weil es robust ist, widerstandsfähig und pflegeleicht. Warme Brauntöne und dezente Sandsteinfarben passen zu modern-ländlichen oder klassisch-eleganten Einrichtungen.

Auch der Trend zu minimalistischen Einrichtungen und betont puristisch gehaltenen Wohnwelten ist nach wie vor ungebrochen: Unbehandelte Baustoffe wie Stahl, Beton oder Zement werden ins Design integriert. So warten neue Feinsteinzeugserien unter anderem auch mit einer ungewöhnlichen Zementoptik auf.

Die Fliese als Lichtquelle

Bei Villeroy & Boch hat das Licht in dieser Saison seinen starken Auftritt. Light-Tile-
Ausstattungen mit integriertem Lichtsystem verbinden moderne Leuchtdioden mit einer eleganten, gebürsteten Edelstahlfassung innerhalb der Fliese. Dadurch verwandelt sich die Fliese in eine ausdrucksvolle Lichtquelle.

Die Rückkehr zur Wohnlichkeit und damit zum expressiven, neobarocken Stil zeigt sich in der Dekoration für Sanitärkeramik. Eine klare, puristische Formensprache mit neobarockem und filigranem Dekor in Verbindung mit Edelmetallen hebt auch hier das Interieur des Bades auf ein luxuriöses Niveau.

„Der Waschtisch ‚Memento New Glory Platinum‘ tritt mit einer echten Platinauflage auf. Stil, Eleganz und Glamour vermitteln zudem auch hochglänzende glatte Oberflächen, dezent strukturierte Holzoptiken von Holzarten wie Makassar oder Merano. Armaturen mit Griffen aus echtem Strass Swarovski Crystal setzen Highlights“, erläutert Oliver Mössler, International Project Business Director im Bereich & WellnessEigenständiges Wort, das in der englischen Sprache seit mindestens 350 Jahren existiert und sich nicht - wie immer wieder behauptet - aus den Begriffen "wellbeing"und "fitness"zusammensetzt.
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bei Villeroy & Boch.

Symbiose aus Design und Hygiene

Ästhetik, Nutzkomfort und Hygiene spielen neben Sicherheit und Langlebigkeit eine entscheidende Rolle im modernen, anspruchsvollen Hotelbad. Das Gefühl von Sauberkeit und strahlender Reinheit trägt psychologisch zum perfekten Wohlfühlen und Entspannen im Bad bei.

Bodengleiche Duschen schaffen eine harmonische Verbindung zum umgebenden Raum und lassen das Bad optisch größer erscheinen. Durch den fließenden Übergang vom Fliesenboden zur Duschebene wirken sie elegant.

„Der barrierefreie Zugang ohne Stolperkanten ermöglicht zudem bequemen und sicheren Einstieg“, so Gabriele Wittler, Marketing Services bei Kaldewei, Ahlen. „Auf diese Weise avanciert das Bad durch eine einheitliche Optik zu einem gestalterisch hochwertigen Erlebnisraum, der alle Sinne anspricht.“

Hierzu bietet Kaldewei eine große Palette und Farbauswahl an bodengleichen Duschen, aber auch eine Vielzahl formschöner und mit vielen Features wie beispielsweise Wasserdüsen zur sprudelnden Unterwasser-Massage ausgestatteter Badewannen aus reinigungsfreundlichem und hygienischem Stahl-Email.

Auch bei den Glasduschabtrennungen vereinen sich innovatives Design und hohe Funktionalität. Die neue Walk-InHotelgast, der ohne über eine Reservierung zu verfügen, an der Rezeption ein Zimmer nachfragt und erhält.
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-Serie „Manufaktur Duplo“ von Hüppe, Bad Zwischenahn, beispielsweise überrascht mit einer zweigeteilten Glaswand: Aus den beiden horizontal überein-ander angeordneten Glassegmenten lassen sich großzügige, barrierefreie Anlagen mit einer Seitenwandgröße von bis zu 2 Meter mal 2 Meter ohne Hilfsmittel erstellen.

Die horizontale Fuge zwischen den beiden Glassegmenten bietet außerdem Platz für die Befestigung von Accessoires. Zudem bringen scheinbar schwebende, einfach zu reinigende Gleittüren oder Schwingtürmodelle als Vier- oder Fünfeck-, Viertel- bis Halbkreislösung maximale Transparenz in jedes Bad.

Dusch-Armaturen bieten ebenfalls eine Vielzahl von Features. Die Dusch-Armaturenserie „Linus“ von Schell, Olpe, beispielsweise ist für den Wandeinbau in exklusiven Hotelbädern geeignet, denn sie vereint zeitgemäßen Duschkomfort mit geringen Verbrauchskosten. Je nach Einsatzgebiet gibt es sie wahlweise mit Selbstschluss-Funktion oder mit elektronischem Tipp-Taster. Zusätzlich ist die Armaturenserie mit einem manuell bedienbaren Thermostat für eine gradgenaue Temperatureinstellung ausgestattet.

Die wirtschaftliche, elektronische Eco-Ausführung mit Temperaturregler, Verbrühschutz und Möglichkeit der thermischen Desinfektion muss dank integrierter Raumüberwachung nicht mehr manuell bedient werden: Sobald der duschende Gast den Sensorbereich verlässt, stoppt der Wasserfluss automatisch.

Schmeichelnd weich und flauschig

Auch beim Gästebad-Zubehör wie den Kosmetikspiegeln ist fast alles möglich: Der in unterschiedlichen Größen und Spiegelmaßen erhältliche „MaJico“ von Aliseo mit Sitz in Wolfach, beispielsweise bringt Luxus ins Gästebad: Er beweist sein Können gleichzeitig als Kosmetikspiegel und Spiegel-TV. In den „Cubik TV-Spiegel“ mit Flachbilddesign wurde ein LCD-Monitor integriert, der durch seine Spiegeloberfläche eine scharfe Bildwiedergabe ermöglicht.

So findet der Gast bei ausgeschaltetem Monitor eine elegante Spiegeloberfläche vor, bei eingeschaltetem Monitor dagegen maximale Transparenz und Bildqualität, so der Hersteller. Das Multiplex-Zwei-Arm-System erlaubt Flexibilität und kann mit einer bestehenden Kabel-Satellitenverbindung oder DVD-Player verwendet werden.

Ausreichend flauschige Handtücher und ein kuscheliger Bademantel kommen bei den Gästen bestens an. Textilien sowie farblich und qualitativ passendes Ambiente sind entscheidende Entspannungs-, Verwöhn- und Wohlfühlfaktoren im Gästebad. Bade- und Handtücher, Frotteebademäntel und -slipper gehen schließlich auf Tuchfühlung mit dem Gast. Alle textilen Produkte sollten höchste Qualitätsansprüche erfüllen, sich weich und flauschig anfühlen und auch dem Auge des Gastes schmeicheln.

„Strapazierfähige Qualitäten in hochwertiger Baumwolle und mit langlebiger Einfärbung müssen äußerst repräsentativ auftreten“, sagt Karl Zollner, GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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der traditionsreichen, vor 125 Jahren gegründeten Zollner Weberei und Wäschefabrik mit Sitz in Vilsbiburg. Eleganz drücke die Wertschätzung gegenüber dem Gast aus, so Zollner.
„Zudem stellt die Technik der eingewebten Visitenkarte in Form des Hotel-Logos einen unschätzbarer Service und Imagefaktor für erfolgreiche Gastgeber in der Hotellerie dar“, berichtet Zollner.

Dank moderner Computertechnik ermöglicht die Vilsbiburger Wäschefabrik auch bei relativ kleinen Stückzahlen nicht nur das preiswerte Einsticken des Originalschriftzugs, sondern auch das Einbringen von Wappen und Emblemen. Der Imagefaktor der Gästebadausstattung und -gestaltung in ihrer Gesamtheit für ambitionierte Häuser sollte nicht unterschätzt werden.


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