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der Hotelier

Rätselei

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2009/26 vom 27. Juni 2009

Der Mann, um den es in diesem Rätsel geht, hat sich meistens im Griff. Immerhin hat er von Kindheit auf unter fremden Menschen gelebt – nicht nur, dass er als Baby von einer ägyptischen Prinzessin, in einem Körbchen treibend, aus dem Nil gefischt wurde, sein ganzes Volk lebt seit vielen Generationen im Exil. Als er schließlich auserwählt wird, dieses Volk in das ihm zugedachte Land zu führen, gibt es unterwegs ständig Probleme: Da ist der Pharao, der die Fremden zurückholen möchte, da ist das Rote Meer, das sich nur durch ein Wunder durchqueren lässt, und da sind schließlich die andauernd unzufriedenen Landsleute: Ständig fragen sie nach Essen! Da aber regnet es eine seltsame Speise vom Himmel, „Manna“ genannt, die war „weiß wie Koriandersamen und schmeckte wie Honigkuchen“. Tolle Sache. Nur dass es während der 40 Jahre währenden Wüstenwanderung die ganze Zeit nichts anderes zu essen gibt. Ein bisschen kann man die Unzufriedenheit verstehen.


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