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Rätselei Der heilige Trinker

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/11 vom 6. März 2010

Der österreichische Schriftsteller war zu seiner Zeit außerordentlich populär, seine Zeitungsfeuilletons und seine Romane wie „Hiob“, „Radetzkymarsch“, „Hotel Savoy“ oder „Das falsche Gewicht“ gelten heute als Klassiker des 20. Jahrhunderts. Eines seiner bekanntesten Werke aber bleibt die „Legende vom heiligen Trinker“, entstanden 1939. Kurz bevor der Autor so starb, wie er es seinem Helden, dem Clochard Andreas zugedacht hatte: an den Folgen übermäßigen Trinkens. Denn wenn jener Andreas irgendwie zu Geld kommt im Paris der Zwischenkriegszeit, dann setzt er es in Alkohol um. Später dann auch, als das Geld in seinen Taschen wundersamerweise immer mehr wird, in Hotelzimmer oder Anzüge. Immer aber hat er im Gedächtnis, dass er der Heiligen Therese 200 Francs schuldet, und immer, wenn er das Geld zurückzahlen will, kommt etwas dazwischen – meist ein Bistro.


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