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Stilvoll: Nicht nur das Cambrian hat sich herausgeputzt Foto: Hotel

Hotellerie

Schweizer putzen sich heraus

25. Juni 2010
von Christian Fälschle

STUTTGART. Die Krise setzt den Eidgenossen stark zu, jetzt sind neue Konzepte gefragt. Alte werden aufgehübscht, neue attraktive Häuser führen beim Gast zu einem bislang unbekannten Schweiz-Gefühl. Auch das wurde geliftet. 2009 sind auf vier Etagen fulminant gestaltete Suiten und Zimmer entstanden. Umgerechnet 30 Mio. Euro wurden in den Umbau investiert.

Dem Baur au Lac ist der Sprung in die Moderne problemlos gelungen. Viele andere Häuser im Land tun sich deutlich schwerer. Die Schweizer Hotellerie ist in Zugzwang geraten. Um neue Kunden zu gewinnen, reicht es nicht mehr aus, sich auf den Meriten der Vergangenheit auszuruhen. Auch in den klassischen Winterdestinationen verspüren die Eidgenossen Gegenwind.

Ketten haben das Sagen

Die meist eigentümergeführten Hotels im Nachbarland Österreich haben es geschafft, den Gästen ein sehr authentisches Urlaubsgefühl zu vermitteln. In der haben dagegen meist größere Ketten das Sagen, was oft zu einer größeren Distanz gegenüber den Kunden führt. „Das Tourismusland Schweiz hat seine einstige Führungsrolle in der globalisierten Welt weitgehend eingebüßt", sagt Arnold Kappler, Chef des Beratungsunternehmen Kappler Management aus Luzern.

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