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Klein, aber oho: Ein gut durchdachtes Konzept macht jedes Bad ganz groß

© König Bäder

der Hotelier

Stilvolles Design, moderne Technik

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2009/26 vom 27. Juni 2009
von

Im 19. und 20. Jahrhundert logierten hier noch Könige und Prinzen. Das Parkhotel Bad Schandau gilt als eine der besten Adressen im idyllischen KurortGemeinde, der aufgrund ihrer besonderen Eignung für eine medizinische Therapie ein entsprechendes Prädikat verliehen worden ist.
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an der sächsischen Elbe. Heute setzt das Haus vor allem auf Urlauber und Teilnehmer von Tagungen und Kongressen. Außer der 32 Zimmer und Suiten in der Renaissance-Villa Sendig und der 41 zusätzlichen Übernachtungsmöglichkeiten in der 2002 eröffneten Residenz Elbblick, sollte den Gästen nunmehr auch im historischen Teil zeitgemäßer Wohnkomfort geboten werden. So wurden die Gästebäder im vergangenen Jahr sukzessive erneuert – bei laufendem Hotelbetrieb.

Den Auftrag erhielt die FirmaBezeichnung für den Namen eines Kaufmanns, unter dem dieser im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.
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König Bäder, Klaus König GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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, ein Kompletteinrichter für hochwertige Bäder im Privat- und Hotelbereich aus dem sächsischen Ottendorf-Okrilla. Unter der Leitung des Architekten Torsten König als GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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entstehen kreative und individuelle Badkonzepte. Seit 2002 ist König Bäder in Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreich für die Hotellerie tätig.

Platz optimal genutzt

Das Objekt in Bad Schandau stellte die Experten trotzdem vor eine neue Herausforderung. „Wegen der baulichen Vorgaben mussten Waschtische, Duschen und WCs individuell auf die unterschiedlichen Grundrisse abgestimmt werden“, sagt Torsten König. Für die Einrichtung wurden helle, großformatige Wandfliesen, ein dunkler, ebenfalls großformatig gefliester Boden und dekorative Holzelemente ausgewählt. Die Gestaltung entspricht einem modernen Design, das trotzdem zum gediegenen Stil der Villa passt.

Da die Bäder relativ klein sind, musste der Platz optimal genutzt werden, um alle Funktionen unterzubringen und gleichzeitig genügend Ablagefläche für die üblichen Badutensilien des Hauses sowie die persönlichen Accessoires der Gäste zu schaffen. So wurden zum Beispiel platzsparende Eckwaschtische eingebaut. Diese bestehen aus Mineralguss, sodass die Waschtische vor Ort nachbearbeitet und an die unterschiedlichen Längen angepasst werden konnten. Unterhalb des Waschbeckens befindet sich eine Reling für Handtücher. Darunter – in der Ecke – wurde ein Holzbrett angebracht, um Toilettenartikel oder weitere Handtücher aufbewahren zu können.

Spiegel vergrößert das Bad

Der ebenfalls über Eck angebrachte Spiegel vergrößert das Bad optisch. Das sogenannte Viertelkreis-Leuchtentop an der Decke sorgt in Kombination mit dem Spiegel für eine perfekte Ausleuchtung des Raumes. Auch bei den Dusche mussten entsprechend der einzelnen Badgrundrisse individuelle Lösungen gefunden werden. So wurden beispielsweise Viertelkreisduschen eingebaut. Flache Duschtassen erleichtern bei allen Varianten den Ein- und Ausstieg.

Das Management des Hauses um Inhaber Dieter Schröter lobt vor allem das sensible Zusammenspiel zwischen den beteiligten Unternehmen und dem Hotel, sodass die Arbeiten nahezu problemlos innerhalb von drei Monaten während des laufenden Betriebes durchgezogen werden konnten. Dadurch entstanden dem Haus keine Kostenausfälle, den Gästen keine Einschränkungen. Petra Mewes


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