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Sheila Rietscher

Unternehmen

Tischkultur unterstützt Genuss

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/12 vom 17. März 2012

Wie ist die aktuelle Nachfrage nach Neuentwicklungen?

Rietscher:

Vor allem Köche sind heute nicht mehr nur Trendscouts für Lebensmittel und ihre Zubereitung, sondern auch für die Tischkultur eines Hauses. Auf Reisen und auf Messen informieren sie sich über Materialien und Design und entwickeln Abfolgen von schönen Plattformen aus , Glas, Schiefer, Stein, Holz oder Bambus passend zu ihren Menüs. Außerdem beobachten wir eine große Nachfrage nach individuellem Design für Formen und Dekore.

Was ist bei Farben und Formen zu beachten?

Rietscher:

Die Elemente der Tischkultur sollen zu allererst den Genuss unterstützen: Formen und Farben müssen den Kreationen der Küche einen optimalen Rahmen geben. Der Gast soll sich multisensorisch – also mit allen Sinnen – wohlfühlen, das Menü und dessen Präsentationsplattform optisch und haptisch als harmonische Einheit wahrnehmen. Eine weiße Mousse findet auf einer farbigen Bühne einen spannenden Kontrast, während die frischen Farben eines Salates oder einer Cremesuppe keine Konkurrenz
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im Teller benötigen.

Welcher Partner ist für den geeignet?

Rietscher:

Zuallererst sollte ein Hotel vertrauenswürdige, flexible Partner mit Beratungs- und Servicekompetenz sowie nachvollziehbar fairer und qualitätsbewusster Produktion wählen. Im Idealfall handeln die Zulieferer ökologisch und sozial nachhaltig und weisen einen hohen Grad an kontinuierlicher Innovationskraft auf. So ist gesichert, dass die Zusammenarbeit langfristig erfolgreich und zukunftsorientiert bleibt. Das Design der Inneneinrichtung und Tischkultur sollte durchaus einen individuellen Charakter zeigen, aber kombinierbar sein und Ergänzungen zulassen.

Petra Mewes

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