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Von Svenja Alberti

Top-Hotels verdienen Respekt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2009/26 vom 27. Juni 2009
 Svenja Alberti

Die Hotellerie ist von Natur aus eine kämpferische Branche. Ihre Macher präsentieren sich willensstark, ideenreich und engagiert. Vor allem in Krisenzeiten krempeln die Hoteliers die Ärmel hoch, packen die Probleme an und setzen ihre Lösungen um. Das haben sie stets bewiesen. Auch und vor allem in den vergangenen Monaten lautete die Herausforderung einmal mehr, die Krise zu meistern. Die Hoteliers zeigten sich vereint und stärker denn je. Die konkreten Vorschläge: Die Preise halten, Arbeitsprozesse optimieren, KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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senken, Qualität sichern und Gäste noch mehr binden.

Diese Haltung ist lobenswert und verdient Respekt. Zumal die Wirtschaftsexperten die Deutschen seit Monaten mit Horrormeldungen bombardieren. Umso verständlicher ist, dass nun auch in der Hotellerie langsam der beneidenswerte Optimismus nachlässt. Das betrifft auch die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland. Verlief das Jahr 2008 mit einem Umsatzplus von 3,0 Prozent noch recht zufriedenstellend, brachen die Umsätze bei der Mehrheit im ersten Quartal dieses Jahres ein. Entsprechend verhalten äußern sich die Big Player zu den Erwartungen an das laufende GeschäftsjahrDie Zeitspanne, für die ein Jahresabschluss angefertigt werden muss sie beträgt höchstens 12 Monate.
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. Mehr als die Hälfte rechnet mit Einbußen. Und auch die Zuversicht, dass sich die Gewinne, die Gästezahlen und die Durchschnittspreise positiv entwickeln, nimmt ab. Das ergibt die Spezialauswertung unseres Rankings aus der Mai-Ausgabe des AHGZ-Teils .

Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei der Investitionsbereitschaft ab. Den Mut, antizyklisch zu investieren, um aus der Krise gestärkt hervorzugehen, bringen nur noch wenige auf. Im Durchschnitt plant ein Top-200-Hotelier, 6,5 Prozent des Gesamtumsatzes in sein Haus zu investieren (Vorjahr: 8,9 Prozent). Dennoch ist die Stimmung zwar getrübt, aber noch lange nicht hoffnungslos. Lesen Sie mehr dazu (Seite 4).


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