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Platz eins: Die Accor Hotellerie macht den größten Umsatz in 2009. Zur Gruppe gehört auch das Mercure Hotel München City Center Foto: Hotel

Ranking

Top 50 kämpfen sich nach oben

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/30 vom 17. Juli 2010
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Schlechte Kennzahlen hat das vergangene Jahr der Hotellerie gebracht. Das zeigen auch die Ergebnisse der Top-50-Hotelgesellschaften, die hier aufgeführt und analysiert werden. Rund 7,7 Prozent weniger Umsatz haben diese 50 großen Gesellschaften 2009 gemacht: Ihr gemeinsamer Nettogesamtumsatz schrumpft damit auf 6,02 Mrd. Euro.

Die Einbußen der Hotelgruppen entsprechen ziemlich genau der Entwicklung der großen Einzelhotels, die zusammen im vergangenen Jahr 7,5 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet haben.

Gewinner im Krisenjahr

Unerwartet sind die Einbußen freilich nicht: Schon beim Top-50-Ranking des vergangenen Jahres hatten sich die meisten Hoteliers pessimistisch gezeigt, was die Geschäftsentwicklung für 2009 anging. Rund 60 Prozent der Befragten rechneten damals mit einem Umsatzminus. Das Ausmaß des Erlöseinbruchs haben die Entscheider allerdings unterschätzt.

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Im Durchschnitt hatten die antwortenden Hoteliers sogar noch ein leichtes Plus von 2,8 Prozent erwartet. Dennoch muss man den Managern zugute halten, dass ihre Einschätzungen für 2009 schon deutlich näher am tatsächlichen Ergebnis lagen als ihre Prognosen zu 2008 (Tabelle Seite 2).

So erwirtschafteten 76 Prozent der Hoteliers 2009 weniger Umsatz als im vorangegangenen Geschäftsjahr – also liegt der Anteil der Minusmacher noch einmal 16 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr geschätzt. Auch die positiven Prognosen lagen nicht komplett daneben: Die vor einem Jahr geschätzten 30 Prozent mit Umsatzplus erwiesen sich zwar als zu hoch gegriffen.

Aber immerhin: Fast ein Viertel der Befragten hat es tatsächlich geschafft, im Krisenjahr mehr Erlöse zu erwirtschaften als 2008. Dabei spielt vor allem das Thema Expansion ein Rolle: Gruppen wie Motel One oder B&B, die in Deutschland auf Wachstumskurs sind und im vergangenen Jahr neue Hotels eröffnet haben, schlagen hier zu Buche.

Auch unterm Strich ist die Zahl der Hotels, die von den Top-50-Gesellschaften geführt werden, gestiegen. Die großen Player betreiben 1340 Häuser, das sind 3,2 Prozent mehr als 2008. Rechnet man die durchschnittliche Umsatzentwicklung pro Hotel aus, fällt das Resultat mit -10,3 Prozent noch negativer aus als beim Gesamtumsatz. Scließlich verteilt sich der Erlös auf mehr einzelne Häuser.

Rückläufig sind 2009 alle betriebswirtschaftlichen Größen. Die durchschnittliche Zimmerbelegung liegt bei 61,4 Prozent und damit um rund 5 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Der durchschnittliche Netto-Zimmerpreis ist um 4,2 Prozent auf 87,06 Euro gefallen. Der durchschnittliche Umsatz, umgelegt auf die Zimmerzahl, schrumpft zugleich auf 36.877 Euro, das sind 6,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

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