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Lockt Investoren: Hamburg - hier die Hafencity - ist neben München einer der stabilsten Hotelmärkte Foto: Archiv

Hotellerie

Hamburgs Hotelmarkt wächst weiter

1. September 2010

HAMBURG. Mit 4,1 Mio.  Übernachtungen im ersten Halbjahr verzeichnet Hamburgs Hotellerie  eine ungebrochene Wachstumsdynamik seit 2001. Für das Gesamtjahr 2010 prognostiziert , Leiter Hotel der , im aktuellen Hotelmarktbericht Hamburg rund 8,9 Mio. Übernachtungen, was einem Anstieg von 85 Prozent innerhalb dieser Dekade gleich käme.

Ausgewogener Gäste-Mix

Der ausgewogene Mix an Geschäfts- und Freizeitreisenden schafft ein stabiles Auslastungspotenzial über alle Tage der Woche. Durch diverse Großprojekte, darunter die Hafencity, Elbphilharmonie oder das neue Kreuzfahrtterminal, gelingt es der Stadt, sich dauerhaft unter den deutschen Top-3-Destinationen zu positionieren.

Die wirtschaftliche Belebung hat sich überdurchschnittlich positiv auf das Übernachtungsaufkommen in Hamburg ausgewirkt, das im ersten Halbjahr ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem stabilen Krisenvorjahr ausmacht. Der Städtetourismus bleibt ein Dauerbrenner und zieht vermehrt ausländische Gäste in die Elbmetropole.

„Englischste Stadt des Kontinentes“

Mit einem Zuwachs von 21 Prozent ist Großbritannien wieder zum wichtigsten Auslandsmarkt geworden. Hamburg wird noch heute als „die allerenglischste Stadt des Kontinents“ wahrgenommen und die Briten schätzen neben der anglophilen Lebensart insbesondere das deutsche Bier und den Fußball.

Der zunehmende Städtetourismus der letzten Jahre hat die Expansionspläne vor allem der Kettenhotellerie befeuert. Seit Ende 2000 sind rund 17.000 zusätzliche Betten auf den Markt gekommen. Seit 2007 kann das Nachfragewachstum dieser Entwicklung nicht Stand halten. Dies drückt auf die Zimmer- und Bettenauslastung. Hamburg musste als einzige Stadt unter den Top-8-Hoteldestinationen einen Rückgang der Zimmerauslastung um 3,3 Prozent hinnehmen – allerdings von einem hohen Niveau kommend. Die durchschnittliche Bettenauslastung ist von 56 Prozent in 2007 auf 53,2 Prozent in 2009 zurück gegangen.

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