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Begehrte Investitionsobjekte: In 2015 wechselten in Deutschland Hotels für insgesamt 4,5 Mrd. Euro die Besitzer

© Sergej Radvodovskij/Colourbox.de

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Rekordergebnis auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt

13. Januar 2016

BERLIN/MÜNCHEN. In Deutschland haben im vergangenen Jahr Hotelimmobilien für insgesamt 4,5 Mrd. Euro den Besitzer gewechselt. Der deutschen erlebte damit im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 44 Prozent bei den Transaktionen und stellte damit einen weiteren Rekord auf. Das meldet das Immobilienberatungsunternehmens .

„Wie es sich schon im Verlauf des Jahres abzeichnete, standen vor allem einzelne Hotelobjekte hoch in der Gunst der Investoren. Gut 56 Prozent (2,5 Mrd. Euro) der Transaktionen entfielen auf Einzelverkäufe“, berichtet , GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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bei Colliers International Hotel. Zu den größeren Einzeltransaktionen im vierten Quartal zählte unter anderem der Verkauf des „White Tower“-Hotelprojektes in München. Das geplante 4-Sterne-Hotel der Marke ging von der Bayern Projekt GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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(vertreten durch Colliers International) an die Versicherungsgesellschaft Swiss Life Deutschland.

4-Sterne-Hotels besonders begehrt

Anders als im Vorjahr 2014 investierten im Jahr 2015 wieder verstärkt nationale Investoren in den deutschen Markt. Sie erwarben für knapp 2,3 Mrd. Euro Hotelobjekte und machten damit 51 Prozent des Transaktionsvolumens aus. Aber auch internationale Investoren steigerten ihr Transaktionsvolumen. Auf Verkäuferseite zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Mit einem Anteil von 52 Prozent am Transaktionsvolumen trennten sich etwas mehr internationale als nationale Investoren von Hotelobjekten in Deutschland.

Besonders beliebt bei Investoren waren Hotels der 4-Sterne-Kategorie. Objekte dieser Kategorie zeichneten für gut 2,6 Mrd. Euro verantwortlich, was einem Anteil am Transaktionsvolumen von 59 Prozent entspricht. An zweiter Stelle folgten 3-Sterne-Hotels, die mit gut 800 Mio. Euro 18 Prozent am Transaktionsvolumen ausmachten. Hotels des Luxussegments verloren im Vergleich zum Vorjahr in der Investorengunst. Deren Anteil ging um 17 Prozentpunkte auf nun mehr 14 Prozent am Transaktionsvolumen zurück. Insgesamt wurden knapp 645 Mio. Euro in 5-Sterne-Häuser investiert.

Trotz einer anhaltendend hohen Nachfrage verzeichneten die 1- und 2-Sterne-Hotels einen Rückgang von 7 Prozentpunkten auf 9 Prozent am Transaktionsvolumen (400 Mio. Euro). Hier zeigte sich deutlich, dass entsprechende Produkte am Markt knapper werden.

Großstädte führen bei den Transaktionen

Knapp zwei Drittel des Transaktionsvolumens flossen in die sieben Top-Hotelstandorte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Insgesamt wurden hier rund 2,9 Milliarden Euro investiert. Auf die Nebenlagen entfielen gut 1,6 Mrd. Euro. Die Lagen abseits der Top-7-Standorte profitierten vor allem durch verkaufte Portfolios. Auch die Mehrzahl der 18 Hotels im Leonardo-Portfolio, welches die Ende des Jahres an die AB veräußerte, liegt außerhalb der Top-Standorte.

Für 2016 erwarten die Experten von Colliers aber keine derartig hohe Steigerung mehr am Hotelinvestmentmarkt. Grund: Das Produktangebot werde knapper. Immobilien-Experte Erben: „Das Hoteltransaktionsvolumen im Jahr 2016 wird voraussichtlich – sollte es bei den investitionsfreundlichen makroökonomischen Rahmenbedingungen bleiben – ein ähnlich hohes Niveau wie das Jahresendergebnis 2015 erreichen.“ red/rk


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