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Flaggschiff: Das Jumeirah-Hochhaus (rechts) ist das erste Haus der Hotelgruppe aus Dubai in Deutschland

© Barbara Goerlich

Hessen

Über den Bauzaun geschaut

Das Jumeirah Frankfurt startet im Sommer mit 219 Zimmern und Suiten / Erste Musterzimmer für die Vermarktung

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/2 vom 9. Januar 2010
 Barbara Goerlich

FRANKFURT. Tom Goldscheider hat derzeit jede Menge Staub an den Schuhen. Mehrmals täglich pendelt er zwischen dem Voreröffnungsbüro an der Schillerstraße und dem künftigen Jumeirah Hotel Frankfurt im Palais Quartier an der Hauptwache. Der Director of Sales & Marketing arbeitet wenige Monate vor der Eröffnung

aktiv an der Vermarktung des neuen Hotels.

Das erste Haus auf dem europäischen Kontinent der in Dubai ansässigen Jumeirah-Kette soll im Sommer dieses Jahres eröffnen und wird Flaggschiff-Charakter haben. Außerhalb ihres Heimatmarktes im Nahen Osten ist die Gruppe bisher nur in London und New York vertreten. Jumeirah ist ein Newcomer auf dem deutschen Markt, in London aber bereits mit zwei Hotels, dem Carlton Tower, ehemals Sheraton und Lowndes, dem vormaligen Hyatt, präsent. In Dubai gehört unter anderen das Burj al Arab dazu.

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Nachttisch mit Touchpanel

Goldscheider ist gebürtiger Prager und in Frankfurt aufgewachsen. Er hat bereits fünf Neueröffnungen mitgemacht. Die letzte war das Crowne Plaza in Prag, von wo er jetzt in die Mainmetropole zurückkehrte. Dort gehörte er vor vier Jahren dem Eröffnungsteam des Radisson an. Die Hülle des 25-stöckigen Jumeirah an der Hauptwache ist bereits fertig gestellt. Seit vergangenem November geben sich nun die Handwerker für den Innenausbau die Klinken in die Hand. Das Innendesign verantwortet der Architekt Peter Silling: Wandgemälde des Leipziger Künstlers Wolfgang Ebersbach zieren das Entree wie auch die Zimmer. Auf der zwölften EtageDie einzelnen Stockwerke eines Beherbergungsbetriebs.
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sind bereits Musterzimmer eingerichtet, die einen Eindruck vom Stil geben. Die Zimmer sind 35 bis 50 Quadratmeter groß und in Braun- und warmen Erdtönen gestaltet. Etwa die Hälfte der 219 Zimmer sind Suiten – mit der 220 Quadratmetern ist die Präsidentensuite am größten. Zum Standard gehören Nespresso-Maschinen und ein Bose-Soundsystem. Jeder Nachttisch hat ein bedienerfreundliches Touchpanel, mit dem sich die Zimmertechnik – angefangen beim Licht über das Fernsehen und Klimaanlage bis hin zu den Vorhängen – steuern lässt. Der Laptop kann direkt an den Fernseher angeschlossen werden. „Das ist sehr wichtig“, sagt Goldscheider, „da viele arabische Familien mit eigenen Videos reisen oder unterwegs Nachschub aus dem Internet herunterladen.“

Beheizter Rasierspiegel

Beheizte Spiegel im Bad sind in dieser Klasse weltweit Standard. Doch das Jumeirah punktet mit einem weiteren Extra: Dem beheizten Rasierspiegel in der Walk-inHotelgast, der ohne über eine Reservierung zu verfügen, an der Rezeption ein Zimmer nachfragt und erhält.
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-Duschkabine. „Damit man sich beim Duschen rasieren kann“, erläutert Goldscheider. Eine separate Toilette und eine Glaswand zum Zimmer, die sich hinter einer Jalousie verbergen lässt, gehören ebenso zum Bad.

Das Food & Beverage-Angebot umfasst Bar und Cafe-Lounge im Erdgeschoss sowie ein Restaurant im ersten Stock. Dieses richten die Designer von Super Potato aus Tokio ein. Der thematische Schwerpunkt liegt auf Fleisch und Grill. General Managerin Dagmar Woodward kündigt einen „Meat Ageing“-Schrank und andere Extras an. Sie erhofft sich zahlreiche lokale Gäste für die Outlets ihres Hauses. Das gilt auch für die Banketträume und den hauseigenen SpaAuf körperlichem Wohlbefinden basierende Erholungseinrichtung in einem Hotel.
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mit Therapieräumen, zwei Saunen und großer Terrasse. Hotelgäste können zudem das Sportcenter von Fitness First in der sechsten Etage nutzen. Barbara Goerlich


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