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Barchef Dietmar Petri:

Interview: Dietmar Petri

„An der Bar sind alle Gäste gleich“

29. Oktober 2012

MÜNCHEN. ist BarchefDie Hierarchiestufen sind: Commis de Bar , Demi Chef de Bar und Chef de Bar.
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in der im Münchner Glockenbachviertel. Der 30-Jährige hat die Bar zusammen mit vor einigen Monaten eröffnet. Das Konzept ist äußerst gut angekommen: Die Bar befand sich unter den sechs Nominierten für den , darf sich also zu den innovativsten Gastro-Konzepten in Deutschland zählen.

Sie haben es zwar nicht geschafft, den Leaders Club Award zu gewinnen, waren aber dafür nominiert. Die Bar Reichenbach gehört also zu den außergewöhnlichsten neuen Gastro-Locations in Deutschland. Was machen Sie anders als andere?

Der Raum hier ist anders aufgeteilt als eine normale Bar. Er erinnert eher an ein multifunktionales Wohnzimmer, und man kann von außen nicht hineinsehen. Es ist also sehr intim hier. Natürlich ist auch unser Angebot an Drinks etwas Besonderes. Wir verwenden in den (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Cocktails") ausschließlich amerikanische Premiumspirituosen, mixen Klassiker aus der Zeit von vor 1940 und eigene Kreationen.

Und warum musste ich heute klingeln, um hereingelassen zu werden?

Wir wollen den Gast gleich an der Tür begrüßen, wie ein guter Gastgeber das macht. Wir nehmen ihm dann die Jacke ab und weisen einen Platz zu. Das ist ein besonderer Service, der einen großen Anteil am Erfolg ausmacht.

Sie haben vorher im hier in München als Barchef gearbeitet. Wie haben Sie es geschafft, sich jetzt schon, im Alter von 30 Jahren, den Wunsch von der eigenen Bar zu erfüllen?

Ich hatte schon längere Zeit die Idee, eine eigene Bar aufzumachen. Es hat jetzt geklappt, weil ich meinen Kollegen AJ – Athanasios Menexes, den Geschäftsführer – über einen gemeinsamen Freund in Berlin kennengelernt hatte. AJ ist der Pächter und hat in der LocationMeist außergewöhnlicher Ort für Feste, Filmaufnahmen sowie sonstige Veranstaltungen bzw.
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hier vorher das K&K betrieben.

Der Job an der Bar kann ja auch hart sein. Sie arbeiten meistens bis tief in die Nacht. Warum kann der Beruf eines Bartenders trotzdem für junge Leute attraktiv sein?

An der Bar kann man anders mit den Gästen umgehen als in den anderen Bereichen der Gastronomie. An der Bar sind alle gleich – ob Student oder Vorstandschef. Es gibt für mich keinen abwechslungsreicheren Beruf. Man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen, sich verwirklichen. Und man hat die Möglichkeit, unglaublich viel zu sehen – viele Leute und viele Betriebe kennen zu lernen. Und was gibt es denn schöneres, als Gastgeber zu sein und Menschen einen schönen Abend zu bereiten? Wir machen Menschen glücklich.

Die Fragen stellte Raphaela Kwidzinski

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Leser-Kommentare zum Artikel (2)

Frank Peter, N
Frank Peter, N

01.11.2012 um 09:56

Betreff: Herr Pfaffhauser

... Applaus Herr Pfaffhauser ! Endlich mal einer, der es ausspricht ! Bei all den Heuchlern !

Viktor Pfaffhauser, Glattpark(Opfikon)
Viktor Pfaffhauser, Glattpark(Opfikon)

31.10.2012 um 12:06

Betreff: An der Bar

Schön, mal ein Interview mit einem Frontmann an der Bar. Meistens werden diese Profis, die einem Betrieb, ein "Gesicht" geben ignoriert.

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