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Kai Dieckmann: „Ich freue mich über Bewerbungen aus Deutschland.“

© Unternehmen

Hello from Thailand

„Hier wird Gastfreundschaft zelebriert“

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2016/10 vom 12. März 2016
 Alexandra Leibfried

KOH YAO NOI. „Thailand ist ein unglaublich vielfältiges Land mit beeindruckenden Landschaften mit glasklarem Wasser, weißen Stränden und Tempeln. Dazu kommt die natürliche Freundlichkeit und Herzlichkeit der Einwohner“, sagt , der seit eineinhalb Jahren als Resort Manager im Six Senses Yao Noi arbeitet. Doch nicht nur die Destination begeistert den 37-Jährigen, sondern auch die Art und Weise, wie Hotellerie dort gelebt wird. „In findet sich eine hohe Anzahl an Spitzenhotels, nicht umsonst wurde das Oriental in Bangkok lange Jahre als bestes Hotel der Welt bezeichnet. Hier ist es möglich eine Form der Hotellerie zu zelebrieren, wie es in Europa, Amerika oder Afrika meines Erachtens nach nicht möglich wäre.“ Woran das liegt? „An den Lohnkosten, aber auch an der natürlichen Herzlichkeit der Menschen verbunden mit der Bereitschaft zu dienen und servieren“, so Dieckmann. „So ergeben sich fantastische Möglichkeiten, unvergessliche Guest Experiences zu kreieren. Nicht umsonst sind Hotelgruppen wie Six Senses oder Anantara in Bangkok beheimatet.“

Doch als Führungskraft mit deutscher Einstellung zur Arbeit muss man sich dort umstellen. „Qualifizierte Mitarbeiter auf westlich geschultem Niveau zu finden ist sehr schwierig. Daher muss ein hoher Focus auf Training und Mitarbeiterentwicklung gelegt werden“, weiß Dieckmann mittlerweile. Und: „Mit der klassischen direkten Mitarbeiterführung kommt man nicht weit, da Thais sehr sensibel sind. Wer laut wird, verliert sein Gesicht. So wird nur ein sehr sanfter und begleitender Führungsstil dazu führen, Anerkennung und Erfolg zu haben.“

Bei der Kette Six Senses sieht sich Dieckmann gut für Zukunft aufgestellt. „Six Senses expandiert im Moment signifikant und realistischerweise steht für mich der nächste Schritt zum General ManagerMitarbeiter der Hotelleitung mit der Aufgabe, die Interessen des Hotelunternehmers wahrzunehmen.
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innerhalb des nächsten Jahres an. Dieses Jahr werden weitere Resorts auf den Seychellen, in Bhutan, in Taiwan, auf Bali und den Fiji Inseln eröffnet. Sollte der entscheidende Anruf kommen, werde ich Thailand schweren Herzens verlassen.“

Doch schon heute kann der ehrgeizige Dieckmann stolz sein auf seine . Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann im Brenners Park-Hotel & SpaAuf körperlichem Wohlbefinden basierende Erholungseinrichtung in einem Hotel.
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, folgten Stationen bei der Althoff Hotel Collection (Schloss Bensberg, Stuttgart, London). Weitere Arbeitsplätze im Ausland: Das Relais & Chateaux Villa Belrose in St. Tropez und das Grand HotelHotel, das durch seine großzügige architektonische Gestaltung, die luxuriöse Ausstattung sowie Dienstleistungen auf höchstem Niveau gegenüber anderen Hotels herausragt.
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Park Gstaad. Seine prägendste Erfahrung allerdings sei die Zeit als Qualitätsmanager gewesen. Er bereiste innerhalb von zwei Jahren 48 Länder und lernte Hotels aus Gästesicht kennen. Auch Auszeichnungen hat er erhalten: 2005 das Stipendium der Alfred Brenner Stiftung und 2007 den Wissenschaftspreis der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland.

Dieckmann freut sich über Bewerbungen aus Deutschland. Für Deutsche ist es meist unkompliziert, in Thailand eine ArbeitserlaubnisAusländische Berechtigung zu einer entgeltlichen Tätigkeit.
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zu erhalten. Der Arbeitgeber vergibt „Work Permits“ direkt, er hat ein gewisses KontingentZimmeranzahl einer geblockten Buchung oder Gruppenreservierung.
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vorrätig. „In der Regel werden diese für Abteilungsleiter und höhere Posten verwendet, allerdings gibt es in den Tourismuszentren auch ausländische Rezeptionisten und Kellner“, so Dieckmann. Arbeitsverträge beinhalten meist Unterkunft, Verpflegung, Versicherung und einen jährlichen Flug ins Heimatland.“


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