Suche in 50.460 aktuellen Stellenangeboten:

Mehr als 500.000 Euro in acht Jahren: Über diese Fördersumme freuten sich die Pegnitzer Berufsfachschüler bei einer Präsentation über ihre Lernerfahrungen im Ausland

© Berufsfachschule Pegnitz

Berufsfachschule

Mit Auslandsaufenthalten das Profil stärken

22. Januar 2016

PEGNITZ. Auslandsaufenthalte sind in der Hotelbranche ein Vorteil bei Bewerbungen und ein anerkannter Karrierebaustein. Die für HotelmanagementDas Führen oder die Leitung eines Beherbergungsunternehmens.
weiter mit Mausklick...
des Landkreises Bayreuth in Pegnitz empfiehlt ihren Schülern daher mindestens einen Ausbildungsabschnitt als Hotelpraktikum im europäischen und weltweiten zu leisten.

Bereits seit 2008 werden die Auslandspraktika an der Berufsfachschule aus den europäischen Mobilitätsprogrammen Leonardo da Vinci und gefördert. Mehr als 500.000 Euro Fördergeld wurde dabei seit dem ersten Projekt für die Pegnitzer Berufsfachschüler aufgewendet. Insgesamt 149 Schüler der Berufsfachschule haben seit 2008 an genau 179 Lernaufenthalten im europäischen Ausland teilgenommen. Die Aufenthaltsdauer lag dabei zwischen drei und 30 Wochen. Die Förderung der Lernaufenthalte bemisst sich zugleich nach der Aufenthaltsdauer und dem Zielland, mit einer Bandbreite von 660 bis 5900 Euro.

76 Prozent machen gefördertes Praktikum

Die Mobilitätsförderung wird an der Berufsfachschule vollständig an die Teilnehmer ausgezahlt. Die gewährten Pauschalen für die Vorbereitung und Organisation der Lernaufenthalte werden für gegenseitige Intensivsprachkurse mit der spanischen Partnerschule Hoteles Escuela de Canarias auf Teneriffa und Gran Canaria verwendet. Die Partnerschule führt seit dem Jahr 2011 einen dreiwöchigen Intensivsprachkurs Spanisch die Berufsfachschüler durch, empfiehlt ausbildungsbereite Luxushotels auf den Kanarischen Inseln und betreut die Lernaufenthalte vor Ort. Dieses Angebot gilt auch umgekehrt für einen Intensivsprachkurs Deutsch in Pegnitz und Hotelpraktika spanischer Auszubildender in Bayern.

Die Pegnitzer Berufsfachschüler wählen ihre Zielländer und Hotelbetriebe individuell aus. Seit dem Jahr 2008 haben sich 76 Prozent aller Absolventen für ein gefördertes Praktikum in Europa entschieden. Die am häufigsten besuchten Zielländer waren aufgrund der fremdsprachlichen Ausbildung an der Berufsfachschule Spanien, Frankreich, United Kingdom, Irland und Italien.

Hohe Eigenmotivation der Berufsfachschüler

Wie Schulleiter vermeldet, zeigen die Berufsfachschüler bei der Auswahl der Hotelbetriebe und den eigenverantwortlichen Reisearrangements stets eine hohe Eigenmotivation. Gemeinsam mit dem Europa-Team von sieben Lehrkräften betreut Länger die Teilnehmer zugleich bei der Erstellung der individuellen Lernvereinbarungen und der Durchführung der Lernaufenthalte. "Bei der Erstellung der Lernvereinbarungen orientieren wir uns seit vier Jahren an den Kompetenzmatrizen aus der ECVET-Tour für die Hotelbranche mit jeweils hohen Kompetenzstufen", so Länger. "Für alle Teilnehmer wird der Europass-Mobilitätspass ausgestellt."

Die Förderung der Auslandspraktika durch die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung unterstützt die Ausbildung der Berufsfachschüler. Im Schnitt sechs Monate verwenden diese auf die Auswahl ausbildungsbereiter Hotels der höchsten Kategorien und die Erstellung der Lernvereinbarungen. Sie profitieren dabei von den Lernerfahrungen der Vorjahresklassen.

Für die Durchführung von Auslandspraktika in Europa wurde die Berufsfachschule für Hotelmanagement Pegnitz mit dem Leonardo da Vinci Mobilitätszertifikat und einem Good Practice Zertifikat ausgezeichnet. Seit dem Schuljahr 2015/16 ist auch für Fortbildungsteilnehmer der Hotelfachschule Pegnitz eine Förderung der Auslandspraktika in den bayerischen Sommerferien möglich. red/brg


ThemenalarmKommentierenDrucken
Ehrenurkunde: Gernot Raab vom Münchner Referat für Bildung und Sport ehrte Schulleiterin Cornelia Brauer für das Engagement der Schule zur „aktiven Förderung des Europagedanken“
Auch interessant

Ein Gewinn nicht nur für die Karriere

Die Städtische Berufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe in München betreut seit 25 Jahren das Mobilitätsprojekt Leonardo. Rund 630 Schüler nahmen bis heute daran teil. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:


Lesen Sie hierzu folgende Bücher


Internationale Gäste
Celine Chang | Prof. Dr. Axel Gruner | Susanne Droux

Internationale Gäste

Gäste aus aller Welt sind in der deutschsprachigen Hotellerie und Gastronomie mehr als willkommen.

mehr...

Gebrauchsanleitung Gastgeber
Frank Simmeth

Gebrauchsanleitung Gastgeber

„Ein Leben für und in Gastronomie und Hotellerie? Da wird einem aber ganz schön was abverlangt!“ Das ist wohl wahr, denn ein moderner Gastgeber muss jeden Tag motiviert auf der „Gastro-Bühne“ überzeugen und seine Motivation im Spannungsfeld Gäste-Chef-Kollegen aufrecht halten.

mehr...

Weitere Artikel zu den Themen:

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel

Anzeige