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Auf den Geschmack gekommen: (von links) Timo Schmitz und Markco Perkuhn.

© Regina Goldlücke

Pop-up-Gastronomie

Raclette ist auch jenseits von Silvester beliebt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2016/10 vom 12. März 2016
von

DÜSSEDORF. Vier spannende Monate liegen hinter Marco Perkuhn und Timo Schmitz. Sie meisterten mit der Racletterie ihre bis dato größte Herausforderung und ziehen zum AbschlussBezeichnung für die letzte Stufe im Verkaufsprozess.
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des Experiments eine positive BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
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. „Wir haben bewiesen, dass wir etwas Ordentliches auf die Beine stellen können und damit Erfolg haben“, sagt Marco. Timo ergänzt: „Was ich mitnehme aus dieser Zeit, ist die Erkenntnis, dass sich mit Fleiß und Einsatz Dinge bewegen lassen.“

Feuer und Flamme für Raclette

Im September 2015 heckten die beiden Freunde und Kollegen im Intercontinental Hotel Düsseldorf die Idee für ein Pop-up-Restaurant aus. Und hatten zügig das Thema Käse auf dem Zettel. „Als ConciergePortier.
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werde ich von Gästen oft um Tipps gebeten“, erzählt Marco Perkuhn. „Immer wieder kam die Frage, wo man in Düsseldorf Raclette essen könne. Dabei fiel mir auf, dass es so etwas nicht gab.“ Warum also die Nische nicht selbst nutzen?

Auch sein guter Freund, Duty Manager Timo Schmitz, war Feuer und Flamme. Dafür wollten sie ihre zwei dienstfreien Tage nutzen, was natürlich vom Wohlwollen ihres Direktors Ronald Hoogerbrugge abhing. Bei dem Holländer stießen sie auf offene Ohren. „Es hätte wenige Chefs gegeben, die das so mitgetragen hätten“, sagen sie, „wir sind ihm zu Dank verpflichtet.“ Und was sagten die Kollegen? „Die hielten uns erst für verrückte Typen und merkten dann, dass wir nicht bloß die Krawattenträger sind, sondern keine Scheu haben, uns die Hände schmutzig zu machen.“

Nach dem grünen Licht des Direktors legten sie los. Durch gute Verbindungen in die Altstadt konnten die Jung-Gastronomen mit ihrer Racletterie im Gewölbekeller unter dem Restaurant Casa Luigi einziehen, der sonst für geschlossene Gesellschaften genutzt wird. Geschirr und Gläser waren daher schon vorhanden. Schüsseln und Schalen, allesamt Fundstücke vom Flohmarkt, brachten eine persönliche Note ins Spiel und boten sich für Appetithappen à la Tapas an. Einkauf und Lieferanten trennten sie strikt vom Hotelbetrieb, „das war mit Herrn Hoogerbrugge so vereinbart.“ Sie googelten, woher der beste Käse der Schweiz kommt und mussten alles schnell organisieren. Im November ging die Racletterie dann an den Start. WerbungTeilbereich des Kommunikationsmixes. Mediawerbung.
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? Keine. Über die sozialen Netzwerke verbreitete sich die Idee ruckzuck. „Wir wurden mit Kusshand kostenlos in die Portale aufgenommen. Unser ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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war willkommen, viele fanden das Thema sexy.“ Schlau gewählt waren auch die beiden Öffnungstage am Sonntag und Montag, dann sind viele Restaurants geschlossen. Der Keller mit seinen 32 Plätzen war bestens gefüllt. So pur wie beim klassischen Schweizer Raclette sollte es aber nicht sein. Käse und Kartoffeln wurden beispielsweise mit Scampi in Chili-Öl oder Fleisch serviert und durch andere Gerichte mit Käse ergänzt, darunter eine Kreation mit Rote Bete und Ziegenfrischkäse oder französische Zwiebelsuppe.

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