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Engagiert: Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller (Zweite von links), Ulrich N. Brandl (links) und Angela Inselkammer (rechts), beide DEHOGA Bayern, begrüßen die neuen Ausbildungsbotschafter.

© Astrid Filzek-Schwab

Ausbildung

„Wir brauchen mehr Statements“

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2016/10 vom 12. März 2016
 Astrid Filzek-Schwab

MÜNCHEN. Von Ausbildungszufriedenheit bis Flüchtlingsintegration – diese Themen standen beim sechsten des bayerischen Gastgewerbes in der Münchner Eventlocation Isarpost im Mittelpunkt. 119 bayerische gibt es derzeit, gastgewerbliche Unternehmer, die in ihren eigenen Betrieben hervorragend ausbilden, in IHK Prüfungsausschüssen tätig sind, und die bei Messen und Schulveranstaltungen über die Karrieremöglichkeiten im Gastgewerbe informieren. „Sie sind unsere Vorzeigeunternehmer, sie sind die Visitenkarte einer wertschätzenden Ausbildung“, betonte , Präsident des DEHOGA
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Bayern.

Vorbilder und Paten

Die Ernennungsurkunden an zehn neu ernannte Ausbildungsbotschafter überreichten Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller, , Vizepräsidentin des , und Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK). „Die duale ist der Grundstock für das ganze Berufsleben. Damit sie gelingt, stehen den jungen Menschen Ausbildungsbotschafter als Paten zur Seite. Sie zeigen durch ihr persönliches Beispiel, welche Entwicklungsmöglichkeiten das Gastgewerbe bietet. Sie tragen zudem oft entscheidend zum Gelingen der bei. Denn auf einer dualen Ausbildung lässt sich eine Karriere ebenso gut aufbauen wie auf einem Studium“, betonte Müller.

Angela Inselkammer präsentierte an Hand der ZertifizierungVerfahren zur Einhaltung bestimmter Standards für Produkte oder Dienstleistungen.
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„Top Ausbildungsbetrieb“ und des bayernweiten Modells „Wertschätzende Ausbildung“ das sechsstufige Ausbildungsprogramm im Gastgewerbe: Startend mit Schulpatenschaft und Schnupperpraktikum, fortgesetzt mit Ausbildungspaten, Mitarbeitergesprächen, Auslandsaufenthalt, Schulungen und Prüfungsvorbereitungen während der Ausbildung bis hin zum vom Ausbildungsbetrieb begleiteten Karriereeinstieg nach der Abschlussprüfung. Mehr denn je, müssten sich Unternehmer als wertschätzende Arbeitgeber einen Namen machen, damit Fachkräfte sich für ihr Unternehmen entscheiden, so Inselkammer. „Es nutzen zu wenige Betriebe die Zertifizierung zum Top-Ausbildungsbetrieb. Wir brauchen mehr Statements aus der Branche“, appellierte sie. Erfreulich dagegen die Zahl der Neueinsteiger in die Branche – sie blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil. „4300 junge Menschen haben sich 2015 in Bayern für eine Ausbildung im Gastgewerbe entschieden“, so BIHK-Präsident Sasse.

Probleme und Chancen

Die Einflussfaktoren auf die Ausbildungsnachfrage und die Entwicklung des Fachkräftebedarfs zeigte Susan Seeber auf, die als Professorin für Wirtschaftspädagogik und PersonalentwicklungMaßnahmen, die der Veränderung von Persönlichkeitsmerkmalen dienen, mit dem Ziel, eine effizientere Verwirklichung der Unternehmensziele zu ermöglichen.
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an der Georg-August-Universität Göttingen an einem bundesweiten Ausbildungsmonitor arbeitet. Ihr Fazit: Die regionale Mobilität der Jugendlichen sei gering. „Etwa 20 Kilometer“, so Seeber. Auch sollte das Interesse an Gastro-Berufen nicht erst am Ende der Pflichtschulzeit geweckt werden, sondern früher. Das ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
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der Branche müsse verbessert werden. Angesichts einer Ausbildungsabbruchquote von 20 Prozent sei eine Berufsorientierung wichtig: „Was will der Azubis, was der Ausbildungsbetrieb?“ Auch müsse man bei Studienabbrechern überlegen, ob die Studienzeiten bei der späteren Ausbildung nicht anerkannt werden könnten. „Wir brauchen regionenspezifische Konzepte“, so die Professorin.

Sven Meyer-Huppmann vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus informierte über die mögliche berufliche Zukunft von Flüchtlingen in Bayern. Zurzeit würden rund 12.000 junge -- ab September sogar bis zu 20.000 – zweijährig an Berufsschulen mit Sprach- und Berufsvorbereitungs-Unterricht auf eine Ausbildung in Bayern vorbereitet. Im Nachtragshaushalt stünden dafür 160 Millionen Euro bereit.

Agnes Wieser, Berufsberaterin der Arbeitsagentur Holzkirchen, stellte das im Dezember 2015 erstmals an der gastgewerblichen Berufsschule in Miesbach durchgeführte Pilotprojekt „PraeLAB – Prävention von Ausbildungsabbrüchen“ vor. 83 Auszubildende wurden dafür befragt. Die Gründe für Abbrüche reichen von der falschen Berufswahl, bis hin zu persönlichen, betrieblichen, schulischen, aber auch zwischenmenschlichen Problemen.


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Sieger & Gratulanten: Refa Valentin Friedl (Restaurant Klösterle), Ulrich N. Brandl (DEHOGA Bayern), Hofa Bianka Weiß (Landhotel Birkenhof), Schirmherrin Karin Seehofer, Hofa Annabelle Ziemek (Platzl Hotel), Köchin Stefanie Gehrlein (Der Pschorr), Fachfra
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