Samstag in der AHGZ
Beckstein: "Rauchverbot in Festzelten steht"
von Alexandra Leibfried
MÜNCHEN. Aus Karlsruhe kam die Bestätigung. Bayern scheint in Sachen Rauchverbot
auf dem richtigen Weg zu sein. Doch in Raucherclubs und Festzelten wird weiterhin geraucht.
Wie geht es weiter?
Günther Beckstein: Ich sehe keinen Änderungsbedarf. Das bayerische Nichtraucherschutzgesetz hat als einziges vor dem Bundesverfassungsgericht standgehalten. Allerdings sind noch Klagen vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof offen, die im Herbst entschieden werden sollen. Dann muss man weitersehen.
In Bayern gibt es 60.000 Feste in Bierzelten pro Jahr. Ein Wirt daneben hat
keine Gäste mehr. Soll es bei dieser Ausnahme für Festzelte bleiben?
Günther Beckstein: Für 2009 steht das Rauchverbot in Festzelten. Damit entsteht keinem Gastwirt dauerhaft Konkurrenz. Alle bisherigen Angebote der Wiesn-Wirte für Raucherbereiche wurden von den Behörden aus Sicherheitsgründen abgelehnt. Bis zum nächsten Jahr werden aber die Sicher-
heitskonzepte erarbeitet sein.
Gäste melden sich mit dem Namen Micky Mouse in Raucherclubs an. Das passt nicht mit den strengen Vorschriften aus Karlsruhe zusammen. Bekommen die Wirte bald wieder Ärger?
Günther Beckstein (lacht): Hört sich fast so an, als würden Sie Kontrollen wollen?!
Nein, die Wirte sollen nur keinen weiteren Ärger bekommen. Wer kontrolliert eigentlich?
Günther Beckstein: Die Kontrollen sind eindeutig Aufgabe der Kreisverwaltungsbehörden. In München wird weniger scharf kontrolliert als beispielsweise in Nürnberg oder Regensburg.
Das vollständige Interview lesen Sie am kommenden Samstag in der AHGZ, Seite 3




Reichert, Peter
04.09.2008 um 17:24
Betreff: Geregeltes Leben
Die Politiker sollten sich ganz aus unserem Leben in dieser Frage raushalten. Schließlich kann jeder mündige Bürger selbst entscheiden, ob er eine veräucherte Kneipe gemütlich findet oder ob es sich besser dinieren läßt, wenn das Restaurant rauchfrei ist. Ich habe mir in der Vergangenheit einfach so das Recht herausgenommen, selbst je nach Anlaß mal dies und mal jenes gut zu finden, ohne die politik zu fragen, ob es denn so richtig für mich ist. Konsequenterweise sollte in Zukunft durch Gesetz dann auch den Autohändlern der Verkauf von PS starken Autos verboten werden(Unfallgefahr),Getränkehändler sollten keinen Alkohol verkaufen dürfen(Suchtgefahr), Apotheker müssen sich auf den Vertrieb von Salben und Traubenzucker beschränken, den Tankstellenbetreibern sollte endlich der Handel mit Schnaps verboten werden, gefährliche Sportarten müssen total verboten werden und Flughäfen sollten sofort geschlossen werden(Absturzgefahr). So behütet und beschützt macht das Leben Spaß- derweil entscheiden Politiker über die vollkommene Überwachung ihrer Bürger und die Datenschützer führen all unsere persönlichen Daten auf einer Chipkarte zusammen, damit wir vom Steueramt, den Krankenkassen bis zur Führerscheinstelle schön transparent sind. Überwachungsstaat DDR ade- willkommen im gläsernen Deutschland. Was regen wir uns eigentlich alle so auf? Wir haben doch unsere Volksvertreter so gewählt. Jetzt müssen wir sie aushalten oder ständig zur Rechenschaft ziehen. Wer macht das schon?