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Samstag in der AHGZ

Beckstein: "Rauchverbot in Festzelten steht"

28. August 2008
von  

MÜNCHEN. Aus Karlsruhe kam die Bestätigung. Bayern scheint in Sachen
auf dem richtigen Weg zu sein. Doch in Raucherclubs und Festzelten wird weiterhin geraucht.

Wie geht es weiter?
Günther Beckstein: Ich sehe keinen Änderungsbedarf. Das bayerische Nichtraucherschutzgesetz hat als einziges vor dem Bundesverfassungsgericht standgehalten. Allerdings sind noch Klagen vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof offen, die im Herbst entschieden werden sollen. Dann muss man weitersehen.

In Bayern gibt es 60.000 Feste in Bierzelten pro Jahr. Ein Wirt daneben hat
keine Gäste mehr. Soll es bei dieser Ausnahme für Festzelte bleiben?

Günther Beckstein: Für 2009 steht das Rauchverbot in Festzelten. Damit entsteht keinem Gastwirt dauerhaft Konkurrenz. Alle bisherigen Angebote der Wiesn-Wirte für Raucherbereiche wurden von den Behörden aus Sicherheitsgründen abgelehnt. Bis zum nächsten Jahr werden aber die Sicher-
heitskonzepte erarbeitet sein.

Gäste melden sich mit dem Namen Micky Mouse in Raucherclubs an. Das passt nicht mit den strengen Vorschriften aus Karlsruhe zusammen. Bekommen die Wirte bald wieder Ärger?
Günther Beckstein (lacht):  Hört sich fast so an, als würden Sie Kontrollen wollen?!
Nein, die Wirte sollen nur keinen weiteren Ärger bekommen. Wer kontrolliert eigentlich?
Günther Beckstein: Die Kontrollen sind eindeutig Aufgabe der Kreisverwaltungsbehörden. In München wird weniger scharf kontrolliert als beispielsweise in Nürnberg oder Regensburg.

Das vollständige Interview lesen Sie am kommenden Samstag in der AHGZ, Seite 3

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Leser-Kommentare zum Artikel (3)

Reichert, Peter
Reichert, Peter

04.09.2008 um 17:24

Betreff: Geregeltes Leben

Die Politiker sollten sich ganz aus unserem Leben in dieser Frage raushalten. Schließlich kann jeder mündige Bürger selbst entscheiden, ob er eine veräucherte Kneipe gemütlich findet oder ob es sich besser dinieren läßt, wenn das Restaurant rauchfrei ist. Ich habe mir in der Vergangenheit einfach so das Recht herausgenommen, selbst je nach Anlaß mal dies und mal jenes gut zu finden, ohne die politik zu fragen, ob es denn so richtig für mich ist. Konsequenterweise sollte in Zukunft durch Gesetz dann auch den Autohändlern der Verkauf von PS starken Autos verboten werden(Unfallgefahr),Getränkehändler sollten keinen Alkohol verkaufen dürfen(Suchtgefahr), Apotheker müssen sich auf den Vertrieb von Salben und Traubenzucker beschränken, den Tankstellenbetreibern sollte endlich der Handel mit Schnaps verboten werden, gefährliche Sportarten müssen total verboten werden und Flughäfen sollten sofort geschlossen werden(Absturzgefahr). So behütet und beschützt macht das Leben Spaß- derweil entscheiden Politiker über die vollkommene Überwachung ihrer Bürger und die Datenschützer führen all unsere persönlichen Daten auf einer Chipkarte zusammen, damit wir vom Steueramt, den Krankenkassen bis zur Führerscheinstelle schön transparent sind. Überwachungsstaat DDR ade- willkommen im gläsernen Deutschland. Was regen wir uns eigentlich alle so auf? Wir haben doch unsere Volksvertreter so gewählt. Jetzt müssen wir sie aushalten oder ständig zur Rechenschaft ziehen. Wer macht das schon?

Theos Gastroservice,Ilmenau
Theos Gastroservice,Ilmenau

29.08.2008 um 03:47

Betreff: Rauchverbot

Wann hört das ewige Hin und Her mit dem " Rauchverbot" in Gaststätten, Restaurants und Bierzelten endlich auf!? Entweder es gibt in Zukunft eine eindeutige Regelung für alle Bundesländer und das muß auch einheitlich von den Gesundheitsministerien beschlossen werden oder es müssen in den einzelnen Bundesländern klipp und klar Richtlinien für alle gastronomischen Einrichtungen geschaffen werden, an die sich jeder Betreiber zu halten hat! Solange es ein ewiges Hick Hack gibt, wo man rauchen darf und wo nicht, wird es auch in den nächsten Wochen und Monaten nurKöpfe schüttel geben! Also sind meines Erachtens die Politiker der Bundesländer gefordert, das "Nichtrauchergesetz" durchzusetzen und sich endlich einmal mit den Führungsebenen aus Hotellerie und Gastronomie an einen Tisch zu setzen und gemeinsam beraten, wie man dieses Gesetz für alle durchsetzt ohne, daß wie in jüngster Vergangenheit viele kleinere Gaststätten hohe Umsatzeinbußen verzeichnen müssen bzw. ihre Einrichtungen ganz schließen müssen! Da Veranstaltungen in Bier- und Festzelten nur im geringen Maße in den einzelnen Bundesländern stattfinden, sollten die einzelnen Städte und Gemeinden auch Einfluß darauf nehmen können, ob geraucht werden darf oder nicht! Letztendlich kann doch jeder Gast selber entscheiden, ob er in ein "Raucher-Festzelt" geht oder nicht! Wenn es endlich einheitliche Richtlinien geben würde, wären diese Diskussionen endlich Vergangenheit! MfG Dirk Stelter Theos Gastroservice Ilmenau / Thüringen

Mathias Reichinger
Mathias Reichinger

28.08.2008 um 17:06

Betreff: Beckstein lacht

Wie lange noch?