Karriere-Serie Teil 3
Die Zeit effektiver nutzen
STUTTGART. Hotelmanagerin Susanne Müller ist gestresst: „Wo ist denn heute mal wieder meine Zeit geblieben? Ständig scheint jeder Arbeitstag einfach zu wenig Stunden und Minuten zu haben. Immer wieder läuft mir die Zeit davon. Was kann ich nur machen?“ Der Alltag von Frau Müller besteht aus einer Vielzahl an Terminen und Verpflichtungen. Kontinuierlich erreichen neue E-Mails ihr Postfach und das Telefon klingelt ebenfalls häufig. Nebenbei sind verschiedene Projekte vorzubereiten, Mitarbeitergespräche zu führen und es gilt stets auch offen für unvorhergesehene Gästeprobleme zu sein. Kein einfaches Pensum, das höchst professionelles Zeitmanagement erfordert. Doch wie funktioniert das eigentlich?
Wichtiges von Unwichtigem trennen
Jeder Tag hat stets nur 24 Stunden, jeder Arbeitstag zwischen 8 und 10 Stunden. Diesen Zeitraum gilt es bestmöglich für die anstehenden Aufgaben zu nutzen. Hierbei helfen verschiedene Arbeitsprinzipien, die in den Alltag zu integrieren sind. Zunächst einmal sollten die wichtigen Aufgaben von den unwichtigen Dingen getrennt werden. Dieser Rat erscheint trivial, ist jedoch nicht immer einfach umzusetzen. Die zentrale Frage lautet nämlich: Was ist mir wichtig? Welche Prioritäten habe ich? Liegen mir als Hotelmanagerin bestimmte Zielgruppen besonders am Herz? Ist mein Anspruch ein gewisser Umsatz pro Monat? Möchte ich bei allen Projekten vollständig involviert sein oder kann ich auch Verantwortung delegieren? All dies beeinflusst das Zeitmanagement, denn es trennt relevante von weniger relevanten Dingen.

