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Recruiting

Recruiter haben den Draht zur Reederei

Gastronomische Fachkräfte, die aufs Schiff wollen, sollten die Hilfe von Agenturen in Anspruch nehmen / Auch Bürokratisches wird schnell erledigt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/6 vom 4. Februar 2012
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STUTTGART. Wer an Bord eines Kreuzfahrtschiffes arbeiten möchte, ist gut beraten, auf eine Recruting-Agentur zuzugreifen. Das macht gleich mehrfach Sinn: „Wir besuchen regelmäßig die Schiffe der Arbeitgeber“, sagt beispielsweise Daniela Fahr, Geschäftsführerin von Connect Worldwide mit Sitz in Bremerhaven. „Wir kennen das Arbeitsklima und das Arbeitsumfeld, in das wir die Kandidaten vermitteln.“ Außerdem werden Bewerber – wie bei anderen Recruitingfirmen auch – international vermittelt. „Hier kommt Interessenten unsere Marktpräsenz zugute“, sagt Fahr. „Mit einer einzigen Bewerbung können interessierte Fachkräfte daher viele Reedereien erreichen.“

Zwischen 5000 und 6000 Bewerbungen jährlich zählt Christian Schweinzer, Geschäftsführer von Blackrock. Kandidaten, die das Rüstzeug für den Dienst an Bord mitbringen, vermittelt seine Agentur an namhafte Reedereien und Arbeitgeber. Köche, Hotel- und Restaurantfachleute, die in See stechen wollen, können von der Agentur binnen weniger Tage vermittelt werden. „Da wir mit unseren Kunden ständig in Kontakt stehen, erfahren wir von freien Stellen sehr schnell“, so Christian Schweinzer. Nicht selten können Fachkräfte daher in nur wenigen Tagen ihren Arbeitsvertrag unterschreiben. Das helfe Lücken im Lebenslauf zu vermeiden.

Natürlich kann die Vermittlung auch länger dauern. „Doch dann haken wir nach, um einen Zwischenstand zu erfragen“, berichtet Schweinzer. „Für jemanden, der sich direkt bei den Reedereien bewirbt, ist das nicht ohne Weiteres möglich.“

Zum Service der Agentur zählt es, Kandidaten bei Impfungen, Eignungstests oder Visa zu beraten. Auch bei der Bewerbung assistiert seine Firma. „Auf diese Weise lassen sich die formalen Voraussetzungen schnell und übersichtlich abwickeln“, so Christian Schweinzer.

Auch die Bewerbung bei großen Arbeitgebern der Kreuzfahrtbranche macht Sinn. Etwa die auf Flussschiffe spezialisierte G&P Cruise Hotel Management mit Sitz in der Schweiz, Teil der Gsell&Partner Gruppe. „Gastgewerbliche Fachkräfte können sich bei unseren Recruiting-Tagen informieren“, so Geschäftsführerin Barbara Kress. Interessenten können dort mit dem Schiffspersonal ins Gespräch kommen, mitunter besteht auch die Chance, sich ein Schiff anzusehen. „So bekommt man einen realistischen Eindruck vom Arbeitsplatz“, sagt Kress. An Bord reichen die beruflichen Möglichkeiten vom Housekeeping bis hin zum Maître d’Hôtel, vom Front Office bis zur Administration, vom Spa bis zur Bar. Wer Karriere machen will, hat dazu gute Chancen. Engagierten Mitarbeitern, die eine Leitungsfunktion anstreben, bietet G&P entsprechende Führungskräfteschulungen an. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe Weiterbildungen. Daniela Haußmann




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