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Teamwork gehört immer dazu
Gutes Betriebsklima: Im Metzinger Hotel Schwanen hat Rezeptionistin Julia Horns ihre berufliche Heimat gefunden
Metzingen. In die Privathotellerie zu gehen, dafür hat sich Julia Horns ganz bewusst entschieden. Zwar hat die gelernte Hotelfachfrau schon in Häusern großer Ketten im Service gearbeitet, die besten Entwicklungschancen sah die 25-Jährige für sich aber in inhabergeführten Betrieben. Etwa im Hotel Schwanen in Metzingen bei Stuttgart.
„Die Chancen, eigene Ideen einzubringen“, so Horns, „sind meines Erachtens in Privathotels besser.“ Vorschläge könnten direkt mit dem Inhaber besprochen werden. „Die Entscheidungswege sind kurz und man erhält schneller ein Feedback als in großen Häusern“, sagt Julia Horns. „Als Beschäftigte habe ich so nachhaltiger das Gefühl am Unternehmenserfolg mitzuwirken“, sagt die junge Frau.
Die 60 Mitarbeiter, die das Hotel Schwanen beschäftige, seien eine eingeschworene Mannschaft. Denn anders als Julia Horns es schon in der Kettenhotellerie erlebt hat, arbeite hier keine Abteilung für sich allein. „Jeder muss mit anpacken, wenn es Engpässe gibt“, so Horns. Das sei gut für den Teamgedanken und biete nicht zuletzt die Chance auf berufliche Abwechslung. Neben ihrer Tätigkeit als Rezeptionistin nimmt Horns auch Aufgaben im Event-Management wahr. „Ich helfe bei der Planung und Organisation im gesamten Tagungs- und Bankettbereich mit. „Wäre ich in der Kettenhotellerie geblieben, dann wäre ich vermutlich weiter auf den Empfangsbereich festgelegt gewesen.“
Ob Ausbildung oder reguläre Beschäftigung: Jeder Tag hält in der Privathotellerie aus Sicht der Hotelfachfrau neue Herausforderungen bereit. Etwas, das Julia Horns auch an ihrem Arbeitsplatz im Hotel Schwanen besonders schätzt.
Die Rezeptionistin, die im Verlauf ihrer Karriere in Kanada, Spanien und in der Schweiz gearbeitet hat, weiß, dass der Weg ins Ausland auch in der Privathotellerie möglich ist. „Meine Auslandsaufenthalte in Kanada und der Schweiz wurden von meinen Arbeitgebern in den Familienbetrieben unterstützt“, berichtet Julia Horns. „Die Kontakte zu den ausländischen Hotels kamen über meine Chefs zustande.“ Aus ihrer Sicht hält damit auch die Tätigkeit in inhabergeführten Häusern attraktive berufliche Perspektiven bereit. Gezielt hat sie sich nach ihrer Rückkehr aus Kanada deshalb einen Betrieb ausgesucht, der Gäste aus aller Welt beherbergt. Russen, Japaner, Franzosen, Engländer oder Holländer geben sich im Schwanen ein Stelldichein. Interkulturelle Kompetenz und Fremdsprachenkenntnisse kommen Julia Horns in dem Metzinger Familienbetrieb zugute.
Zudem ist die Horns überzeugt davon, dass sie mit ihren Erfahrungen, die sie in der Privathotellerie gesammelt hat, auf die Erfordernisse des Arbeitsmarkts optimal reagieren kann. „Schließlich versetzt einen die Tätigkeit in einem Familienbetrieb in die Lage, besonders flexibel zu sein“, sagt die Rezeptionistin. „Improvisation, Selbstständigkeit und Organisationstalent sind wichtige Schlüsselqualifikationen die man hier erwirbt. Und die sind in jedem Hotelbetrieb gefragt.“
Daniela Haußmann
www.schwanen-metzingen.de



