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Internationale Chancen: Schulleiterin Karin Zimmermann setzt auf die Kombination von Ausbildung und Studium

Ausbildung

Von Pirna ins Burj-al-Arab

Solide Wissensvermittlung, Praktika und Austauschprogramme bieten den Absolventen aus Pirna gute Chancen für eine internationale Karriere

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/9 vom 1. März 2008
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PIRNA. „Die Nachfrage nach anspruchsvoller Hotellerie und interessanten Tourismusangeboten steigt weltweit. Das erfordert qualifizierten Fachkräftenachwuchs“, weiß Karin Zimmermann, Leiterin der Hotelfachschule Pirna. Die 1994 gegründete Einrichtung vereint unter ihrem Dach drei Schultypen: die Berufsschule, die Berufsfachschule und die Fachschule.

Das ausbildungsbegleitende Studium zum Bachelor of Arts in Hotel & Tourism Management ist neu und bietet unterschiedliche Spezialisierungen wie Accounting & Controlling, Banking & Finance, International Management, Retail & Distribution sowie Sports Management. Schon während der ersten beiden Studienjahre sind zwei einmonatige Praktika vorgesehen. Im dritten Jahr stehen zwei fünfmonatige Praktika auf dem Programm. Um das Studienziel Bachelor of Arts zu erreichen müssen die Studierenden danach noch ein Jahr berufsbegleitend lernen. Parallel zu ihrer dreijährigen Ausbildung an der absolvieren die Studenten die ersten vier Semester des Bachelor-Studiums Betriebswirtschaft der Fachhochschule Riedlingen mit Präsenzveranstaltungen in Pirna. Karin Zimmermann meint: „Die Kombination von Ausbildung und Studium bietet enorme Chancen im Hinblick auf die internationale Ausrichtung der Branche.“ Die zweijährige Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt beinhaltet ein achtwöchiges Praktikum in Einsatzfeldern wie Gesundheitshotellerie, Catering, Systemgastronomie, Hotelorganisation und F&B.

In der Ausbildung wird besonderer Wert auf Problemlösungsstrategien und vernetztes Denken in Praxissituationen gelegt. So hat sich das Ausbildungsrestaurant Jacobäer in der Region gut etabliert. Es erlaubt einen projektbezogenen Unterricht, in dem die theoretischen Kenntnisse unmittelbar in der praktischen Arbeit ausprobiert werden können. Wie Zimmermann ausführt, liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Entwicklung der Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten. Dazu gehört fremdsprachliche Kompetenz. Deshalb sind außer Englisch und Französisch auch Italienisch, Spanisch, Niederländisch oder Russisch zusätzliche Wahlpflichtsprachen.

Die angehenden Assistenten für Hotelmanagement müssen mindestens ein Praktikum im Ausland absolvieren. Sie können an Austauschprogrammen wie Sokrates und Leornardo sowie an der Gemeinschaftsinitiative Interreg teilnehmen. Außerdem bestehen Austauschvereinbarungen mit Partnerschulen und Organisationen. Wie weit man es von Pirna aus bringen kann, erfährt derzeit Christopher Lubk. Schon während seiner Ausbildung zum Assistenten für Hotelmanagement absolvierte er ein Praktikum im 5-Sterne-plus-Hotel Sheraton Jumeirah Beach Resort & Spa. Von dort aus bewarb er sich weiter nach Dubai. Sein aktueller Arbeitsort ist das Al Muntaha, das Himmelsrestaurant im berühmten Hotel Burj-al-Arab.

Und wo wohnt man als Student, solange man noch in Pirna ist? Kein Problem: Die Apartments der Hotelfachschule befinden sich auf dem Pirnaer Sonnenstein, etwa zehn Minuten von der Schule entfernt.

www.hotelfachschule.srh.de

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