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„Der Norden liegt voll im Trend“

Carlsberg-Preis erstmalig beim Norddeutschen Gastrotreff vergeben / Brauerei zeichnet in drei Kategorien zukunftsträchtige Gastronomie-Konzepte aus

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/48 vom 3. Dezember 2005
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HAMBURG Premierenfieber in der Alten Fischauktionshalle. An wen geht der Carlsberg-PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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? Etwa 1800 Wirte und Hoteliers wollten sich die Preis-Gala nicht entgehen lassen. Neu war, dass die Verbände Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein den Nordeutschen-Gastrotreff gemeinsam veranstalteten.

„Die Branche versteht es nicht nur, Gastgeber zu sein, sondern auch einmal gemeinsam zu feiern“, betonte Rose Pauly, Präsidentin des DEHOGA
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Hamburg. Nach Ansicht der Präsidentin besteht traditionell eine gute Zusammenarbeit zwischen den norddeutschen DEHOGA-Landesverbänden, die in einer gemeinsamen Trägerschaft der MesseIm wirtschaftlichen Sinne eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Veranstaltung auf einem bestimmten Gelände, die es Produzenten oder Verkäufern einer Ware bzw.
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Internorga deutlich wird. Ziel der Veranstaltung sei es, Hoteliers und Gastronomen aus dem ganzen Norden miteinander ins Gespräch zu bringen. „Wir wollen diese gute Zusammenarbeit in Zukunft noch weiter vertiefen“, fügte Rose Pauly hinzu.

Als Gastredner unterstrich der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Peter Harry Carstensen die wirtschaftliche Bedeutung der Branche: „Das Gastgewerbe und der Tourismus sind der wichtigste Wirtschaftsfaktor in Schleswig-Holstein.“ Nach seiner Ansicht liegen der Norden und seine Gastronomie zurzeit voll im Trend: „40 Prozent der Gäste kommen in Erwartung einer regionalen Küche nach Schleswig-Holstein.“

Beim Gastrotreff wurde zum ersten Mal der Carlsberg-Preis in den Kategorien des jeweils besten Gastronomiekonzeptes, der besten Kneipenidee und des besten Hotelrestaurants in Norddeutschland verliehen. Mit dem Preis in Form einer stilisierten Brücke will die dänische Mutter der Holsten Brauerei den Brückenschlag zu zukunftsträchtigen Konzepten in der Gastronomie dokumentieren. „Für die Vermittlung von Biergenuss, Kultur und Marken-ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
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ist die Gastronomie ein wertvoller Partner der Brauereien“, sagte Wolfgang Burgard, Chef von Carlsberg Deutschland. Daher sei es nur konsequent, dass Carlsberg in Norddeutschland innovative Konzepte fördere.

Den Preis für das beste Gastronomiekonzept erhielten Anne Marie Bauer, Marc Ciunis und Christoph Strenger für das noch junge East Hotel Hamburg (siehe auch Seite 6).

Nach Angabendes Juryvorsitzenden Ulrich Jungk (AHGZ) besticht das Konzept durch sein außergewöhnliches Design; mit dem Crossover von asiatischer und europäischer Küche liegt das East voll im Trend: „Die Jury war besonders von dem Mut der Unternehmer beeindruckt, an einem keinesfalls erstklassigen Standort aus einer ehemaligen Eisengießerei ein Projekt der Extraklasse zu machen.“

Den Preis für das beste Hotelrestaurant erhielt Johannes King vom Dorint Sofitel Soel Ring Hof bei Rantum auf Sylt, bei dem perfekter Service gepaart mit traumhafter Lage des Restaurants direkt am Strand kennzeichnend für ein insgesamt einmaliges Ambiente sind. Nach Ansicht der Jury hat Johannes King für die Branche Maßstäbe gesetzt, indem er bereits ein Jahr nach der Eröffnung des Hauses den ersten Michelin-Stern erkocht hat und im Jahr 2004 vom Guide Michelin mit 2 Michelin-Sterne ausgezeichnet worden ist.

Den Preis für die beste Kneipenidee erhielt Ursula Fischer für die Insel in Hameln, die in idyllischer Lage unterschiedliche gastronomische Erlebnisse vom Biergarten zum Restaurant und vom Barbecue bis zur Weinlaube vereinigt. Voll im Trend liege auch ein großzügiges Angebot für Kinder. Nach Angaben von Jungk hat die Jury auch die eindrucksvolle unternehmerische Leistung von Ursula Fischer ausgezeichnet: „Es ist ihr gelungen, mit großem persönlichen Einsatz und Mut ein seit Jahren funktionierendes Kommunikationszentrum für Hameln und die Region aus dem Boden zu stampfen, das seinesgleichen sucht.“


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