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Acht Fragen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/23 vom 7. Juni 2008

1. Kaffee und kein Ende. Wächst der Markt weiter?

Auf jeden Fall. Die Leute wollen jetzt überall Espresso, Cappuccino und Kaffee trinken. Nicht nur in der Gastronomie und Hotellerie. Auch an der Tankstelle, im Möbelhaus oder beim Einkaufen. Der Kaffeeboom zieht sich quer durch den Alltag. Kleinere Maschinen gehören dabei zu den Gewinnern. Für etwa ein Viertel der Gastronomiekunden sind entsprechende Geräte ideal.

2. Aktuelle Kaffeemaschinen leisten viel. Was ist für Gastronomen am wichtigsten?

Ein durchschnittlicher Gastronomiekunde in Deutschland serviert jährlich 15.000 Tassen. Das sind keine 50 Tassen am Tag. Einige Maschinenhersteller haben den Gastronomen über Jahre Maschinen verkauft, die sie eigentlich nicht brauchen. Oft sind sie nicht robust genug für den Stoßbedarf oder einfach überdimensioniert. Wichtiger als die Kapazität sind Aspekte wie Hygiene, Bedienung, Langlebigkeit und Optik. Und der PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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sollte natürlich auch stimmen.

3. Welche Rolle spielt die Kaffee-Inszenierung?

In der Gastronomie ist das sicherlich mit entscheidend. Dazu gehören neue Zubereitungsvarianten oder Servierformen. Etwa Kaffee mit Häppchen oder Fingerfood. Auch teure Sorten können Teil der Inszenierung sein, etwa edler Blue Mountain Coffee. Oder feiner Filterkaffee, dem ich auch in der innovativen Gastronomie ein großes Comeback vorhersage.

4. Welche Kaffeegetränke haben Potenzial?

Kalte Kaffeedrinks sind ein ganz großes Thema. In Japan werden bereits 65 Prozent der Kaffeegetränke auf Eis serviert – vom Espresso bis zum Cappucino. Auch in den USA ist das ein großes Thema, das hierzulande ebenfalls gut ankommen würde. Leider fehlt es manchem Gastronom am Mut, Neues zu probieren.

5. Unterstützen Sie die Gastronomie und Hotellerie?

Ja, wir arbeiten dabei mit Verbänden, Kooperationen und anderen Zulieferern zusammen. Bei gastgewerblichen Schulen sehe ich noch Nachholbedarf, die sperren sich manchmal etwas. Schade eigentlich. Im Ausland ist das anders. Da haben übrigens auch viele Gastronomen einen anderen Professionalisierungsgrad.

6. Der Markt ist in Bewegung. Was planen Sie?

Ich würde gerne noch eine weitere kleine Maschine bauen. Mit einfacher Technik mit guten Ideen drumherum. Auch ein Gerät für Kakaogetränke finde ich sehr interessant. Generell wird der Weg zum Gastronomen und Hotelier immer wichtiger. Einige Hersteller machen das mit Hilfe des Fachhandels oder der Röster. Wir haben unsere eigene Mannschaft. Gerade beim Geschäft mit der boomenden Kettenhotellerie ist das viel besser.

7. Wie läuft das Geschäft für Melitta SystemService?

2006 haben wir 87 Mio. Euro umgesetzt, 2007 etwa 102 Mio. Euro. Besonders zufrieden sind wir mit unserem Auslandsgeschäft. Wir haben eigene Gesellschaften in den USA, in Japan, Frankreich, Benelux, Österreich und der Schweiz.

8. Wie erklären Sie die positive Entwicklung?

Ein wesentlicher Grund ist sicher unser Service. Wir haben einen flächendeckenden AußendienstMan unterscheidet zwischen unternehmenseigenem Außendienst und freien Handelsvertretern vor Ort.
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und einen werkseigenen technischen Kundendienst. Hinzu kommen unsere klare Preispolitik und unsere robuste Maschinentechnik.

Die Fragen stellte Christoph Aichele


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