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Ausland

Asiatisch, trendig und ästhetisch

Das bewährte Konzept des asiatischen Restaurant & Take Away Mishio im Züricher Sorell Hotel Seidenhof macht Schule in der Schweizer Bankenstadt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/50 vom 16. Dezember 2006

ZÜRICH. Eine eigene Nische zu besetzen, das ist wohl das Anliegen jedes Gastronomen. Dabei muss das Konzept nicht immer flippig, besonders ausgefallen oder erlebnisorientiert sein. Oftmals genügt es, den vorhandenen Markt zu analysieren, um mit einem passenden Outlet zu punkten.

Das asiatische Restaurant und Take Away Mishio im Sorell Hotel Seidenhof in Zürich schafft dies bereits seit zwei Jahren. „Wir haben damals über ein neues Konzept nachgedacht und geschaut, was es hier in der Umgebung nicht gibt“, berichtet John M. Rusterholz, der General ManagerMitarbeiter der Hotelleitung mit der Aufgabe, die Interessen des Hotelunternehmers wahrzunehmen.
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der Sorell Hotels.

Das Restaurant liegt im Herzen Zürichs, an der belebten Bahnhofstraße. Ein Standort, der außer der zahlreichen Laufkundschaft aus Geschäftsleuten, Touristen und Shoppern auch einen erheblichen Nachteil birgt: Die Schweizer Metropole ist nicht umsonst für ihre zahlreichen gastronomischen Institutionen bekannt. Gerade in zentralen Gebieten wie dem Hauptbahnhof, Central oder Bellevue ballt sich die Konkurrenz
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auf engstem Raum – vegetarische, italienische oder schweizerische Küche, eine spanische Tapasbar oder die unumgängliche SystemgastronomieBetriebsform in der Gastronomie, bei der entgeltlich Getränke und/oder Speisen in einem standardisierten Gastronomiebetrieb abgegeben werden, die an Ort und Stelle verzehrt oder auch mitgenommen werden können.
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. „Wir haben uns entschlossen ein asiatisches Restaurant zu eröffnen. Es passte perfekt in die gastronomische Umgebung“, so Matthias Ramer, Direktor des Hotels Seidenhof, der mit Rusterholz das Konzept für das „Mishio“ ausarbeitete.

Besonderen Wert legten die beiden Männer auf eine authentische asiatische Küche. Nun ist der Begriff der asiatischen Küche so weitläufig gefasst wie der der europäischen. Im „Mishio“ liegt der Schwerpunkt der Menükarte auf thailändischen, chinesischen oder japanischen Speisen, die sich allesamt durch ihre frischen, gesunden und aromareichen Produkte auszeichnen. Zubereitet werden die Gerichte von Thomy Cheng und seiner asiatischen Küchencrew, die Anfang des Jahres den Balance Boy Award für ausgewogenes und jugendgerechtes Fastfood gewannen. Der PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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ist das Kernstück des Projektes „Fast FoodEssen, das in gastronomischen Betrieben für den raschen Verzehr zubereitet wird.
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& Gesundheit“, das Anfang 2004 von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit lanciert wurde.

Weitere Bausteine in der Konzeption des „Mishio“ waren ein angemessenes Preis-Leistungs-VerhältnisBezeichnung für das Verhältnis zwischen dem Preis eines Produkts oder einer Dienstleistung und dem Wert, den der Kunde diesem Produkt oder der Leistung beimisst.
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, lokaler Service und eine zeitgemäße Innenarchitektur. „Viele Hotelrestaurants sind Stiefmütterchen vom Ambiente. Wir wollten zeigen, dass es möglich ist, ein schönes und gleichzeitig trendiges Hotelrestaurant zu schaffen“, sagt Rusterholz.

Mit einem schlichten und gleichzeitig modernen Mobiliar in hellbraunen Tönen besticht die Einrichtung des Restaurants. Die Wände sind in dezentem Beigeton gestrichen. Blickfang ist die Farbe Orange. Sie ist bei einzelnen Wandelementen, auf den Speisekarten oder der Kleidung der Mitarbeiter zu finden.

Besonders hervorzuheben ist der Innenhof des Restaurants. Dieser genießt in den Sommermonaten hohen Zuspruch. Der Platz wurde mit zahlreichen Grünpflanzen und Schirmen aus weißem Tuch akzentuiert. So entsteht schnell der Eindruck einer ruhigen Gartenoase in den lärmenden Gebäudeschluchten des Züricher Zentrums.

Zwei weitere Restaurants seiner Art werden nächstes Jahr in Chur und noch in diesem Herbst am Bahnhof Stadelhofen in Zürich eröffnet. „Wenn ich ein erfolgreiches Konzept habe, wieso sollte ich es dann nicht multiplizieren? Außerdem verträgt eine Stadt 20 McDonald’s, da wird sie auch zwei Mishio tragen“, so John M. Rusterholz.

Ein weiterer Vorteil der neuen Betriebe sind die sinkenden Investitionskosten, da beispielsweise Marketingstrategien bereits bestehen und kopiert werden können. Grundlegende Veränderungen erfahren die Nachfolger nur in ihrer Größe oder dem Schwerpunkt des Take Away. Besonders bei dem Züricher Zwilling wird mit einer Steigerung dieses Bereichs von knapp 25 Prozent gerechnet. Der derzeitige Anteil liegt bei fünf bis acht Prozent.

Hannes Finkbeiner


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